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HomeReviewEscape The Fate – I Am Human
Das Artwork von I Am Human

Escape The Fate – I Am Human

Das Artwork von I Am Human

Wertung
3/7 Punkten


Info
VÖ: 30.03.2018
Label: Eleven Seven Music
Spielzeit: 00:46:08


Line-Up
Craig Mabbitt – Vocals
Kevin „Thrasher“ Gruft – Guitar
TJ Bell – Guitar
Robert Ortiz – Drums


Tracklist
Beautifully Tragic
Broken Heart
Four Letter Word
I Will Make It Up To You
Bleed For Me
Do You Love Me?
I Am Human
If Only
Empire
Recipe For Disaster
Riot
Digging My Own Grave
Resistance
Met Me Be

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Donnerwetter, ESCAPE THE FATE liefern mit „I Am Human“ ihr bereits sechstes Album ab. Ihr mit Metalcore und Synth-Pop durchsetzter moderner Metal [oder laut Wikipedia meinetwegen auch Post Hardcore] hat also schon eine gewisse Reifezeit hinter sich.

 

„Für das sechste Album etwas zuviel Leerlauf“

 

Aufgenommen wurde das Album vom Grammy Award-nominierten Produzenten Howard Benson. Das mag sicher eine Hausnummer sein, denn der Mann versteht sein Handwerk. Wie die Musiker übrigens auch, keine Frage. Dennoch sticht die Produktion nicht aus der Masse heraus, es klingt eben „nur“ nach einer guten Produktion. Das Ganze nun als Metal zu bezeichnen, ist doch etwas zu weit aus dem Fenster gelehnt. Vielmehr machen ESCAPE THE FATE Musik für aufmüpfige Teenie-Mädels und solche, die es gern noch einmal wieder sein würden. Rock’n Roll Rebellion ja – aber um Himmels Willen nicht so, dass es der Lehrer oder der Nachbar mitbekommt. Mainstream in Reinkultur eben. Dabei hat der Vierer aus Las Vegas mit „Do You Love Me“ tatsächlich mal die Keule ausgepackt und fetzt wenigstens mal halbwegs munter drauf los. Mit der Nummer kommt man immerhin schon mal wenigstens in die Nähe von BULLET FOR MY VALENTINE und Konsorten. Doch leider macht der Titelsong wieder alle guten Ansätze platt, klingt er doch wie der Abklatsch einer 90er Jahre Boy Group-Sensation. Da kann ich doch dem akustischen „If Only“ mehr abgewinnen, der Song zaubert doch ein wenig Fröhlichkeit ins Gesicht.

 

Ansonsten schiebt man eine mundgerecht servierte Hymne nach der anderen raus, deren Bestandteile wir alle irgendwo schon mal gehört haben und die niemanden wirklich vom Stuhl hauen. Innovativ bieten ESCAPE THE FATE also definitiv keine neue Weltsensation, das Album dümpelt trotz aller Stilmischungen so vor sich hin, ohne nachhaltig irgendwelche Spuren zu hinterlassen. Alles schick und nett, doch das ist es mit Sicherheit nicht, was man im Umgang mit harter Gitarrenmusik eigentlich hören will.

Frank Wilkens / 14.04.2018

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