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Interviewpartner: Rasmus

Abgesehen von dem Schlager-Export VOLBEAT ist in Dänemark momentan etwas der Wurm drin. Nachdem es vor einigen Jahren mit RAUNCHY, MNEMIC, HATESPHERE und wie sie alle heissen einen fetten Boom gab, so sind die meisten dieser Truppen mittlerweile etwas kürzer getreten bzw. können sich nicht wirklich behaupten und stagnieren Erfolgstechnisch. Die Newcomer THE BURNING wollen für sich das Ruder herumreissen und beweisen mit ihrem in Kürze erscheinenden Debüt „Storm The Walls“, was noch in Dänemark steckt! Gitarrist Rasmus stand uns sympathisch und aufgeschlossen Rede und Antwort...




Hey, Rasmus! Wie läuft's? Was treibt Ihr momentan so und was kannst Du unseren Lesern erstmal über THE BURNING erzählen? Eure Band ist ja bis dato noch eher unbekannt...?

Hey Markus. Mir geht’s sehr gut! Vielleicht etwas gestresst wegen der Veröffentlichung unseres Debüts morgen – da passiert momentan eine ganze Menge...

Die Geschichte von THE BURNING ist wirklich noch nicht so lang. Johnny [Vocals] und ich gründeten die Band im Herbst 2005. Wir haben vorher schon ein paar Jahre zusammen in einer Rock/Alternative-Band gespielt, aber wir wussten, dass wir brutalere, krassere Musik machen wollten. Ich glaube, wir haben uns 2003 in einem dänischen Musiker-Forum kennengelernt.
Wir hatten dann auch schon recht schnell ein paar Songs fertig und nahmen sie in Johnny's Wohnung auf – natürlich mit echt beschissenem Sound, aber mit etwas Phantasie konnte man schon hören, worauf wir hinaus wollten, hahaha!
Thue [Bass] ist ein alter Freund von Johnny und ein verdammt geiler Basser – wir haben ihn quasi geheadhunted und zum Glück wollte er auch unbedingt bei uns einsteigen!
Ich habe ausserdem in einem Forum geposted, dass wir einen Drummer suchen und Tobias war der einzige, der sich gemeldet hat, also nahmen wir ihn – hehe... nein... er spielt dieses groovigen, lockeren Style, den wir gesucht haben!
Im Dezember 2005 nahmen wir ein 3-Track-Demo auf und fingen im Januar 2006 an, live zu spielen. Seitdem haben wir um die 30 Shows in Dänemark gespielt.


Ihr steht wie schon erwähnt kurz vor der Veröffentlichung Eures Debüts „Storm The Walls“! Erstmal einen fetten Glückwunsch! Wie ist es so, dass Teil endlich draußen zu haben?

Danke!! Es ist der Hammer, sie endlich rauszulassen und ihr eigenes Leben beginnen lassen. Es ist schon seltsam, dass die Songs, die man jetzt schon eine Weile gespielt hat auf einmal jedem zugänglich sind und man Feedback dazu bekommen und so – echt cool!
Auf der anderen Seite ging es auch alles so schnell! Ich meine, wir haben die Band erst vor zwei Jahren gegründet! Ich glaube, wir alle raffen das erst richtig, wenn wir die CD in einem Regal im Laden stehen sehen.


„Storm The Walls“ ist ja schon ein ziemlich ausdrucksstarker Titel und trifft ja auf das Material auch absolut zu. Was kannst Du uns zum Artwork, Titel, den Texten, einem möglichen Konzept etc. erzählen?

Also ein Konzept steckt nicht dahinter - nur vier Typen, die Mucke machen! Der Titel trifft es direkt auf den Punkt, denke ich. Wir sind jetz da und wir wollen sicher gehen, dass uns auch jeder bemerkt. Wir mögen zwar nicht so die Techniker sein, wie viele andere, aber dafür hauen wir ordentlich auf die Kacke und wir wollten, dass man das auch aus dem Titel entnehmen kann. Wir gestalten die Songs immer so einfach und brutal wie möglich. Nicht, dass die Riffs alle total simpel wären [zumindest nicht alle, haha], aber die Songstrukturen sind es. Wir haben eine Art Rock 'n' Roll-Attitüde dabei: ein Sänger, ein Gitarrist, ein Basser und ein Drummer – einfacher geht’s ja eigentlich nicht.

Das Artwork hat Johnny gemacht. Auf dem Cover sieht man einen Skelett-Ritter mit Engelsflügeln, wie er an diesen fetten, roten Vorhängen, wie man sie aus dem Theater kennt, vorbeifliegen. Was man da hineininterpretieren will, ist jedem selbst überlassen. Bei den Texten ist es ähnlich. Natürlich schreibt Johnny über persönliches – Emotionen, Erfahrungen und so, aber wir werden den Leuten sicherlich nicht erzählen, was sie denken oder tun sollen. Das sollte man immer selbst herausfinden.


“Storm The Walls“ erscheint über Massacre Records. Wie kam es zu der Zusammenarbeit? Gibt es da eine spezielle Geschichte oder passierte das einfach auf eine Demo-Einsendung hin?

Wir haben das Album im Januar 2007 in Jacob Hansens Studio hier in Dänemark aufgenommen. Ich kannte Jacob schon von meiner Zeit bei PANZERCHRIST. Wir entschieden uns dafür, direkt ein Full-Length mit fetter Produktion aufzunehmen, da es für Labels sicher einfacher ist, einen Eindruck von uns zu bekommen, wenn sie direkt alles hören anstatt nur drei oder vier Songs. Ausserdem ist dann schon alles fertig, um veröffentlicht zu werden – wir müssen also nicht erst nochmal ins Studio geschickt werden.
Johnny war im vergangenen Sommer mit NIGHTRAGE auf Tour, da sie gerade ihren Sänger verloren hatten, also half Johnny ihnen aus. Wir hatten ein paar Promos gemacht und er nahm sie mit auf die Tour. Irgendwie landete also die Promo bei Massacre. Wir haben auch mit anderen Labels in Verhandlung gestanden, aber Massacre erschien uns einfach richtig. Sie haben einige coole Bands und sind echt coole Leute. Wir sind also echt glücklich damit!


Wie schon erwähnt, hat Jacob Hansen Euer Debüt produziert – wie ist es mit ihm zu arbeiten? Hat das auch Euer Songwriting und ähnliches beeinflust? Wie lief das ab?

The recording took about 10-12 days and then the mixing about 2-3 I think. It was all done in about 14 days.
Wie schon gesagt, kannte ich ihn schon, weil ich an den Aufnahmen von PANZERCHRISTS „Outpost Fort Europa“ beteiligt war. Er war der erste Produzent, an den ich gedacht habe, denn ich finde, er ist einer der besten momentan. Außerdem ist er total nett, lustig und ein sehr bodenständiger Typ. Wir hatten während der Aufnahmen echt eine Menge Spaß. Wir hatten ein paar Ideen, die wir hätten umsetzen können, aber die Songs waren ja schon fertig, als wir ins Studio kamen. Wir wußten genau, was wir wollten, aber natürlich werden coole Ideen auch immer umgesetzt. Es war sehr entspannt und locker – keinerlei Stress.


Wie auch viele andere der modernen dänischen Bands habt auch Ihr diesen urtypischen Sound, der Euch immer als dänische Band identifizieren wird. Es ist wie beim schwedischen Death Meta, amerikanischen Death Metal, Bay Area Thrash etc... Warum denkst Du, ist das so? Wie kommt es, das bestimmte Länder oder Regionen direkt einen eigenen Sound haben, auch wenn die Musiker der entsprechenden Bands nicht immer dieselben sind?

Haha – gute Frage! Well, keine Ahnung! Aber beim Essen ist's doch ähnlich, oder? Italienisches Essen schmeckt ja auch nicht wie chinesisches...


Hehe, wenn man es so sehen will...! Was denkst Du über die momentane Szene in Dänemark? Meiner Meinung nach machen die meisten bekannteren Bands da gerade eher dunklere Zeiten durch...

Der Szene in Dänemark geht es sehr gut, denke ich. Wir haben mit HATESPHERE, MNEMIC, MERCENARY oder DAWN OF DEMISE einige echt fette Bands. Wir haben auch ein paar geile Festivals und auch die DMeA's [Danish Metal Awards]. Hier gibt es eine Menge Leute, die Metal leben und atmen. Das schätze ich sehr – die Medien achten da ja überhaupt nicht drauf.
Hm, ich wüßte nicht, was die anderen Bands durchmachen sollten... Natürlich gibt es da diese eine Band, die gerade einige Line-Up-Wechsel hatte, aber ich denke Veränderung ist nicht immer schlecht...


Was sind Eure Ziele mit THE BURNING?

Die Welt des extremen Metal zu übernehmen! Haha, ich mach nur Spaß! Unser Hauptanliegen mit THE BURNING ist es, die best mögliche Musik zu machen und eine Menge Shows zu spielen. Wir machen das, um live zu spielen. Wir lieben es, auf der Bühne auszurasten und eine fette, energetische Show abzuliefern!


Wie sieht es denn mit einer Tour aus? Wie sind die Pläne für 2008?

Wir haben, wie schon gesagt, um die 30 Shows in Dänemark hinter uns und das, weil es als Demoband fast unmöglich ist, eine richtige Tour zu fahren. Das macht ja keinen wirklichen Sinn, wenn man noch kein Album draußen hat. Allerdings denke ich, dass 30 Shows als damals noch ungesigned Band schon nicht schlecht sind. Aber egal – jetzt ist ja alles am Start und wir bringen unsere Platte raus. Das hat natürlich auch ein paar Türen geöffnet. Mit etwas Glück werden wir eine Europa-Tour im Sommer starten. Für Anfang des Jahres sind auch schon ein paar Gigs in Dänemark gebucht und wir halten natürlich weiterhin Ausschau nach Shows und Tourneen, die da kommen mögen...


Apropos Touring – gibt’s da ein paar lustige Anekdoten zu erzählen?

Ich erinnere mich an ein super Konzert in unserer Heimatstadt. Es war eine ziemlich große Halle mit um die 1.500 Leuten – total verrückt. Wir haben da mit MNEMIC und VOLBEAT gespielt. Die Leute sind komplett ausgerastet. Die Bühne war relativ groß und die haben die ganze Zeit gestagedived, als gäbe es kein Morgen. Das ist es, was Live-Shows so unglaublich geil macht!!


Well, Ras! Das war's schon! Vielen Dank für Deine Zeit und das Interview! Die letzten Worte sind die Deinen...

Ok! An alle, die ihren Metal roh und brutal mögen – checkt unser Album! Wenn wir in Eurer Nähe sind, versprechen wir Euch, 100% zu geben, wie wir es immer tun! Hoffentlich sehen wir uns auf ein paar Bier und ein Schwätzchen!

shilrak

Autor: Markus Jakob [shilrak] | 06.12.2007 | 16:47 Uhr

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