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Interviewpartner: Florian Füntmann

LONG DISTANCE CALLING ruhen sich nicht auf den für „Satellite Bay“ eingeheimsten Lorbeeren aus, sondern lassen nach der Split-EP mit LEECH bereits ihr zweites Album vom Stapel. Auf „Avoid The Light“ agiert das Quintett hörbar experimentierfreudiger und noch dynamischer, bleibt aber ungeachtet dessen – oder gerade deshalb – stets als LONG DISTANCE CALLING erkennbar und verfeinert somit den eigenen Stil auf großartige Art und Weise. Gitarrist Florian Füntmann steht Metalnews im Interview Rede und Antwort zum überragenden „Avoid The Light“.




Hi Flo und ein erneutes Hallo ins Lager von LONG DISTANCE CALLING! Wie ist der Stand der Dinge bei Euch?

Hallo! Bei uns ist alles super momentan. Die neue Platte erscheint bald und wir sind sehr erfreut über die positiven Reaktionen zur Platte.


Mit „Avoid The Light“ steht nun Euer zweites Studioalbum für den 24. April in den Startlöchern: Wie verlief der Entstehungsprozess, wie lange habt Ihr an den Songs gefeilt und wie zufrieden seid Ihr jetzt mit der verbrachten Zeit im Studio?

Der Entstehungsprozess verlief eigentlich ähnlich wie bei unserem Debüt, nur dass wir diesmal deutlich weniger Zeit hatten, um Songs zu schreiben, haha. Wir hatten einen Song von „Avoid the Light“ schon kurz nach dem Release unseres Debüts geschrieben. Den haben wir dann bei einem Bekannten im Studio aufgenommen und uns mit diesem Song auf die Suche nach einem neuen Label begeben. Mitten im Songwriting-Prozess stand ja noch der Release der Split-EP an, so dass wir auch noch an diesen Songs feilen mussten. Die Songwriting-Phase für das neue Album ging dann aber relativ schnell vonstatten. Diese verlief genau wie sonst auch immer. Wir proben meist zu viert, da Reimut ja nach wie vor in Mannheim wohnt, feilen an Ideen und nehmen diese dann, wenn sie halbwegs Form angenommen haben, im Proberaum auf. Reimut macht dann Verbesserungsvorschläge und fügt dann seine Sounds zu Hause dazu. Wir kommunizieren ziemlich viel über das Internet. Mit dem Endergebnis sind wir mehr als zufrieden, zumal auch die Aufnahmen im Studio viel Spaß gemacht haben.


Worin bestehen Deiner Meinung nach die Unterschiede zwischen „Satellite Bay“ und „Avoid The Light“, und warum bestehen diese oder eben gerade nicht? Die Sprach-Samples habt Ihr beispielsweise hörbar reduziert, oder?

Ja, das stimmt, die Sprach-Samples wurden deutlich reduziert. Der Hauptunterschied zu „Satellite Bay“ ist, dass wir diesmal mehr Wert auf die Rhythmussektion gelegt haben. Die ganze Platte ist wesentlich Rhythmus-orientierter. Es gibt nicht mehr so viele Parts, wo eine Rhythmusgitarre und eine Leadgitarre übereinander liegen. Wir haben diesmal viel mehr richtige Riffs. Auch finde ich, dass die neue Platte abwechslungsreicher ist als unser Debüt; es gibt nicht nur melancholische Songs, sondern auch ein paar entspannte und leichtfüßig daherkommende Stücke.




Ihr habt seit dem Erscheinen von „Satellite Bay“ einige Konzerte und auch Touren gespielt. Wie hat sich dies auf die neuen Songs ausgewirkt? Wie gut haben die teils recht langsamen und langen Songs vom Debüt denn live funktioniert? Habt Ihr „Avoid The Light“ jetzt eher mit der Bühne im Hinterkopf geschrieben?

Wir haben auf den ganzen Shows verschiedene Sets gespielt, um auszuprobieren, welche Songs funktionieren und welche nicht. Wir spielen zum Beispiel härter, wenn wir vor einem eher Metal-orientierten Publikum spielen. Vor eher Pop-Publikum machen wir es genau andersherum. Manchmal machen wir uns aber auch einen Spaß und hauen gerade vor einem Indie-Publikum richtig auf die Zwölf, haha. Es ist schon richtig, dass wir für die neue Platte versucht haben, Songs zu schreiben, die noch besser für die Live-Situation geeignet sind.


Wie sieht es mit den Hintergründen zu den einzelnen Songs aus? Worum dreht es sich bei den „Black Paper Planes”, warum hört Ihr bei „359°“ auf und vollendet den Kreis nicht, wer ist eigentlich Stanley Milgram [„I Know You, Stanley Milgram“], und wo befindet sich eigentlich der „Sundown Highway“? Fragen über Fragen…

Wieso der Song „Black Paper Planes“ heißt, kann ich ehrlich gesagt nicht genau beantworten. Der Song hatte sehr lange nur einen ziemlich dämlichen Arbeitstitel. Irgendwann kam Jan [Bass] dann auf die Idee für den Titel. Bei „359°“ geht es darum, dass nichts wirklich vollkommen und perfekt ist; es fehlt immer ein bisschen. Deswegen fehlt der eine Grad. Stanley Milgram ist ein Wissenschaftler, der herausgefunden hat, dass jeder jeden über sieben Ecken irgendwie kennt. Es ist also jeder mit jedem auf eine bestimmte Art vernetzt. Auf die Idee „Sundown Highway“ kamen wir, als wir den fertigen Song gehört haben. Wir fanden, dass der Song eine Stimmung vermittelt, als wenn man auf einem einsamen Highway ganz entspannt in den Sonnenuntergang fährt.


Das sehr stimmungsvolle Artwork weicht gänzlich von „Satellite Bay“ ab. Was war zuerst da: der Albumtitel oder das Artwork? Wie seid Ihr auf das Cover gekommen, das mich irgendwie an die Werke von Gustave Doré erinnert? Seid Ihr [jetzt] große Vampir-Fans, wenn ich mir die geflügelte Gestalt, die sich den Sonnenstrahlen entzieht, so betrachte?

Der Albumtitel stand vor dem Artwork. Wir haben unserem Designer den Titel mitgeteilt und uns überraschen lassen, was ihm dazu einfällt. Er hat erst ein paar Vorschläge gemacht, wo jeder von uns einen anderen favorisiert hat. Irgendwann kam er dann mit diesem Vorschlag um die Ecke und wir waren uns alle sofort einig; das ist eigentlich noch nie passiert. Große Vampirfans sind wir eigentlich nicht, fanden das Artwork aber alle sehr geil.




Nachdem Ihr auf Eurem Debüt Peter Dolving von THE HAUNTED als Gastsänger am Start hattet, ist die Wahl nun auf Jonas Renkse von KATATONIA gefallen. Erzählt doch mal ein wenig, ob „The Nearing Grave“ von Anfang an für seine Stimme geschrieben wurde, wie die Zusammenarbeit verlief und worum es sich in dem Text dreht? Gibt es bereits Pläne, auf Eurem dritten Album wieder einen Sänger aus Skandinavien anzuheuern?

Wir hatten die Idee, Jonas einen Song singen zu lassen schon länger, weil wir alle große KATATONIA-Fans sind. Jan hat dann ganz einfach mal bei Jonas angefragt, und er war coolerweise sofort interessiert. Das ist natürlich eine große Ehre für so eine Band wie uns. Wir haben „The Nearing Grave“ extra für Jonas geschrieben und ihn komplett auf seine Stimme zugeschnitten. Wir haben den Song im Proberaum instrumental aufgenommen und ihn Jonas geschickt. Der hat dann einen Text dazu geschrieben und ihn in Schweden in einem Studio eingesungen. Da er den Text geschrieben hat, kann ich auch nicht genau sagen, was er damit ausdrücken will. Wir sind nicht zwangsläufig auf einen skandinavischen Sänger fixiert, aber wenn es sich ergibt, sind wir dafür zu haben.


„Avoid The Light“ erscheint nun auf Superball Music und nicht – wie „Satellite Bay“ – auf Viva Hate Records. Wie kam es zu diesem Wechsel? Was erhofft Ihr euch von der Zusammenarbeit mit Superball Music?

Zu dem Labelwechsel kam es, weil unser Vertrag mit Viva Hate ausgelaufen war. Da haben wir uns nach einem neuen Partner umgeschaut. Natürlich waren wir froh, dass Superball interessiert waren, weil es einfach ein größeres Label ist. Da haben wir als Band natürlich ganz andere Möglichkeiten. Superball haben einfach mehr Möglichkeiten, uns zu supporten.


Wie verlief eigentlich Eure Tour mit LEECH, nachdem Ihr im Herbst die gemeinsame EP veröffentlicht hattet? Wie haben sich die zwei reinen Instrumental-Bands live ergänzt – und hat überhaupt irgendjemand unter den Zuschauern mal einen Sänger vermisst?

Die Tour war echt super und hat viel Spaß gemacht. LEECH ist einfach eine unglaublich gute Band, die zudem menschlich genau auf unserer Wellenlänge liegt. Ich denke nicht, dass jemand aus dem Publikum einen Sänger vermisst hat, denn sie wussten ja, worauf sie sich einlassen.


Wie sieht’s generell mit Touren aus? Wie ausgiebig plant Ihr, für „Avoid The Light“ live unterwegs zu sein, und wie wird das aufgrund der Entfernung zwischen den Mitgliedern, Job, Studium und anderen Bands [MISERY SPEAKS] zeitlich machbar sein? Mit welcher größeren Band könntet Ihr Euch das beispielsweise vorstellen, um ein größeres Publikum zu erreichen?

Wir werden im Mai eine kleine Tour spielen, um unsere Platte zu promoten. Ein paar Festivals stehen auch auf dem Programm. Wir werden so viel spielen wie nötig, haben aber nicht vor, uns zu überspielen, sprich an jeder Steckdose zu spielen. Gerade weil wir ja alle noch Jobs, Studium und andere Bands haben. Also ich sage mal so – wenn wir die Möglichkeit hätten, mit TOOL oder PORCUPINE TREE zu touren, werden wir das ganz bestimmt nicht ablehnen.




Gibt es bereits weitere Pläne bei LONG DISTANCE CALLING? Vielleicht eine weitere Split-EP mit einer anderen Band, eventuell ein Nebenprojekt mit den Jungs von LEECH oder habt Ihr schon neue Ideen für Songs im Kopf?

Wir haben bereits sporadisch angefangen, neue Ideen zu sammeln und neue Sachen auszuprobieren. Wir warten jetzt aber erst mal ab, bis die Platte draußen ist und wir etwas Abstand dazu gewonnen haben, und werden uns dann mit der Planung für neue Projekte beschäftigen.


Und zum Abschluss eine Bonus-Frage: Um was für einen Film bzw. welches Genre würde es sich handeln, wenn man die Musik von LONG DISTANCE CALLING verfilmen würde?

Mmmh..., vielleicht würde unsere Musik gut zu einem Roadmovie oder einem Kifferfilm passen, haha. Sie könnte auch gut zu einem Kunstfilm passen.


Okay, das war’s auch schon wieder! Besten Dank für das Interview! Wenn Du abschließend noch einige Worte an unsere Leser richten möchtest, dann wäre jetzt die Gelegenheit dazu. :-)

Danke!!!! Ich kann abschließend nur noch sagen: Checkt „Avoid the Light“ aus und kommt auf unsere Shows, trefft uns am Merch-Stand und trinkt ein Bier mit uns!!!!
METAL UP YOUR ASS!!!!!!!

soulsatzero

Autor: Alexander Eitner [soulsatzero] | 14.04.2009 | 03:06 Uhr

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