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Interviewpartner: Infernus

Nach langwierigen Gerichtsverhandlungen und Streiterein mit Gaahl, hat es Infernus nun endlich geschafft, sein neues Werk zu vollenden. "Quantos Possunt Ad Satanitatem Trahunt" ist das nunmehr achte Werk der Norweger. Mit Kraft und unbändiger Energie servieren GORGOROTH nun schon seit 1992 "True Norwegian Black Metal" - ein Erfolgskonzept. Das Album erscheint am 21. Oktober 2009 via Regain Records. [Leider war nur ein Mail-Interview möglich.]




Hallo, wie geht es dir? Wie ist es in Norwegen, nun da es so straff auf die dunkle Jahreszeit zugeht?

Hi! Mir ging es nie besser, vielen Dank. Unsere Energie ist so stark wie die Winde kalter Oktobernächte, wir sind momentan sehr produktiv. Zur Zeit erledigen wir letzte Vorbereitungen und fliegen Leute ein, um die Bühnenshow für den 19. Oktober 2009 in Trondheim, Norwegen auf die Beine zu stellen. Wir nutzen das UKA-Festival dort als Chance, um das neue Material zu spielen.


Zuerst alles Gute zu eurem neuen Album. Was denkst du persönlich über "Quantos Possunt Ad Satanitatem Trahunt"?

Ich bin sehr zuversichtlich, wir arbeiteten eine lange Zeit an dem neuen Material und es war ein wirklich hartes Stück Arbeit. Zum Ende hin, ich glaube es war im Juli, waren wir uns sicher genug, um es zum Pressen frei zu geben. Es war wirklich eine großartige Erfahrung, dass Asklund und ich dieses Mal zu einhundert Prozent Kontrolle über die Produktion hatten und niemanden anheuern mussten, der uns hilft. Ich denke wir haben genau das erreicht, was wir wollten. Ich empfinde es als reifer in vieler Hinsicht, zudem weitaus tief greifender und düsterer als alles, was wir vorher gemacht haben. Es war wichtig für mich, ein Album abzuliefern, das über die Zeit bestehen kann, in einem höherem Grade als unsere voran gegangenen Veröffentlichungen. Um diesen Anspruch der Zeitlosigkeit zu erfüllen, ist es sehr wichtig, dass dieses Album seinen Status als Klassiker erreichen kann, in dem Rahmen, den wir gestalten. Die Zeit wird zeigen, ob ich Recht behalte.


Das neue Album zeigt vielerlei Parallelen zu "Pentagram" und "Antichrist". Die Songs wirken wieder verspielter und abwechslungsreicher. War diese Anlehnung beabsichtigt?

Während des gesamten Schreibprozesses war es mein erklärtes Ziel, etwas zu schreiben, das ein hohes Level erreicht, etwas, das ich als Qualität erachte. Ich habe zu dieser Zeit nicht daran gedacht, dass es abwechslungsreicher klingen könnte oder anderen Veröffentlichungen ähnelt. Bezüglich der Tempi, der Stimmung und dem Klang bin ich jedoch ebenfalls der Meinung, dass das Ergebnis sehr abwechslungsreich ist. Das resultierte jedoch aus der Vorproduktionsphase, an welcher Asklund und ich gemeinsam arbeiteten. In dieser wurden wir mit dem Material immer vertrauter und fanden schließlich die Linie, welche das Album letztlich einschlagen sollte. Daraus folgte jedoch auch, dass einige Songs nicht in das Konzept passten und somit eben auch nicht genutzt wurden.


Wie ist die Arbeit mit eurem neuen/alten Sänger "Pest"? Funktioniert die neue Stimme im GORGOROTH-Gewand?

Es ist mehr oder weniger das, was es Mitte der Neunziger war, in anderen Worten, gut! Der größte Unterschied ist, dass Pest nun in Tennessee wohnt und wir einige Arbeit damit haben, die Termine abzuklären, wann er für die Arbeit anreisen muss und wann nicht. Ansonsten ist es genauso wie es war und wir sind beide sehr glücklich mit der aktuellen Situation. Mit der Stimme, sowie dem ganzen Rest. Im Allgemeinen versuchen wir immer besser zu werden mit dem, was wir nun schon viele Jahre lang machen. Wir wollen nun nicht das ganze Genre neu erfinden, aber wir wollen stets zu unserer Musik stehen können, dafür arbeiten wir hart. Um uns zu verbessern, interessant und aktuell zu bleiben und uns darauf zu konzentrieren, was wirklich wichtig ist. Den ganzen Medienrummel können die anderen machen.


Wer hat den meisten Einfluss auf das Schreiben der Musik? Ist die ganze Band beteiligt?

Dieses mal hatte ich das in der Hand. Deshalb weil es sich richtig anfühlte und die Umstände es forderten. Nichtsdestotrotz ist es mir gleich, ob ich das ganze Album allein schreibe oder nicht, solang das Endergebnis, das fertige Album, gut ist. Das ist es, was schließlich zählt. Damit bleibt nur zu warten, was die Zukunft bringt. Momentan sind wir schon wieder am arbeiten. Vor ungefähr zwei Wochen saß ich mit Asklund wieder im Studio, um an Ideen für neues Material zum nächsten Album zu arbeiten. Wie sich dieser Prozess entwickelt, da kann nicht einmal ich eine Antwort drauf geben. Hauptsache ist, dass wir hinter dem stehen können, was wir machen. Und wer weiß, vielleicht schreibt für das nächste Album auch Tormentor einige Sachen. Das werden wir dann sehen. Acta, non verba. [Handle, sprich nicht.]


Wie hat sich GORGOROTH über die Jahre entwickelt? Gibt es neue Einflüsse?

Da sind mit Sicherheit einige Einflüsse an der Oberfläche. Diese gibt es zweifelsohne überall, das kann man so leicht nicht erklären. Ob GORGOROTH oder selbst ich mich weiterentwickelt haben, dieses Urteil überlasse ich anderen. Ich hoffe jedenfalls, dass wir das getan haben, denn darauf versuche ich zu achten.




Was passiert mit GORGOROTH in der Zukunft, behaltet ihr eure Prinzipien bei oder gibt es Ideen zu Veränderungen?

Ich muss hiermit sagen, dass das Grundgerüst dieser Band, die Pfeiler satanischer Ethik auf einem unerschütterlichen Fundament errichtet sind. Es gibt definitiv Einflüsse, die von Zeit zu Zeit einwirken, das ist ganz natürlich. Neue Leute, neues Equipment, neue Studios, neue Kontakte und ein ständig wechselnder Markt. ich wäre ein Lügner, würde ich behaupten, das alles habe keinen Einfluss auf die Band. Doch wir haben unsere Füße fest auf dem selben Boden wie 1992, als der Samen gesät wurde. GORGOROTH war schon immer eine satanische Metalband, bestehend aus mir und einigen anderen, die mehr oder weniger dieselbe Meinung vertraten, die jedoch immer zur Band passen musste und deren Richtung unterstützt. Das macht uns stark und erlaubt uns, die gesteckten Ziele besser zu erreichen. Das Schlüsselwort ist Disziplin. Disziplin und harte Arbeit. Und ein völliges Verständnis und Respekt für das Ziel: So viele Jugendliche wie möglich zu den Lehren Satans zu bekehren.


Das neue Album ist sehr rau und kalt, aber auch etwas langsamer verglichen mit "Incipit Satan" oder "Twilight Of The Idols". Versuchte man hier einen anderen Sound zu kreieren als zu der Zeit mit Gaahl?

Ich denke es ist fair zu sagen, dass man, sofern man alle neun Alben vergleicht, jedes ein bisschen anders ist. Ausgehend vom Material selbst, über die Produktion bis hin zum Klang. Ob er nun Mitglied dieser Band ist oder nicht, hat da keinen großen Einfluss. So werden wir auch das nächste Album allein produzieren, ohne jegliche Hilfe Außenstehender, denn wir denken die Fähigkeit und die Position zu besitzen, dies derart zu handhaben. Speziell nach der Arbeit an "Quantos Possunt Ad Satanitatem Trahunt". Wir werden das selbe Studio benutzen, Monolith, und wieder eine ungeheure Zeit diesem Prozess widmen. Wie das dann klingen wird, im Vergleich zu den Vorgängern, inklusive "Quantos Possunt Ad Satanitatem Trahunt", musst du dann zum Thema machen.


Wo haben die Aufnahmen stattgefunden? Bist du mit dem Studio und dem Abmischen zufrieden?

Die Aufnahmen wurden irgendwo eine halbe Stunde außerhalb von Stockholm durchgeführt, was bedeutete, dass ich und der Rest der Band, ausgenommen Asklund, für diese Zeit dort leben mussten. Wir sind sehr zufrieden und wir wissen, dass wir diesmal alles aus uns raus geholt haben!


GORGOROTH steht und wird wohl immer für "True Norwegian Black Metal" stehen. Würdest du neue Einflüsse zulassen, wie beispielsweise durch die Massen von französischen Black Metal Bands, die momentan entstehen?

Ich weiß wirklich nicht viel darüber, ich höre des Öfteren Leute über neue Subgenres des Black Metals reden, doch das berührt mich, ehrlich gesagt, nicht wirklich. Und zu den französischen Bands, ich habe damals 1987 die MUTILATOR-Demo "Omens Of Dark Fate" gehört, ein höchst missverstandenes, unterbewertetes Stück Arbeit. Ich habe es sehr genossen, was danach mit ihnen geschah, weiß ich jedoch nicht. [Anm. d. Redakteurs: Es gibt zwei Bands mit Namen MUTILATOR, Infernus bezieht sich auf die französische Thrash Metal Band, nicht die brasilianische.]


Du bist Kopf und Gründer von GORGOROTH. Bist du auch derjenige, der die Richtung vorschreibt?

Ja, das bin ich.


Sind schon Pläne geschmiedet worden bezüglich Live-Show, um das neue Album zu supporten?

Ja, wie ich schon am Anfang angedeutet habe, geben wir in eineinhalb Wochen, am 19. Oktober 2009, das Release-Konzert auf dem UKA-Festival in Trondheim. Wir spielten auch erst kürzlich als Headliner das Hole In The Sky-Festival in Bergen, vor circa ein-einhalb Monaten, dass lief alles sehr gut. Wir haben alle Blut geleckt und gieren nach mehr. Wir haben auch eine neue Booking-Agentur, nachdem wir diesen Betrüger gefeuert hatten, der vorher für uns arbeitete. Aus offensichtlichen Gründen haben wir nun einen deutschen Kerl namens Henry Klaere, der die Sachen auf dem europäischen Kontinent für uns regelt. Er hat einen großartigen Job für OBITUARY letztes Jahr gemacht. Ich bin mir sicher, dass wir in nächster Zeit auf deutschen Straßen und überall sonst zu sehen sind.Wir freuen uns schon darauf, euch sobald als Möglich mitzuteilen, wann wir in Deutschland zu sehen sind, das passiert, sobald alles geregelt ist.


Dann werden wir euch also bald in Deutschland sehen dürfen. Freut ihr euch schon auf die Tour?

Das werdet ihr, versprochen. Ich freue mich sehr darauf. Zwei Jahre im Studio und unzählige Gerichtsverhandlungen hinterlassen ihre Spuren. Ich war noch nie so voller Vorfreude auf eine anstehende Tour wie in diesen Tagen.


Wie wird eure Bühnen-Präsenz aussehen? Müssen sich die GORGOROTH-Fans auf eine neue Show gefasst machen?

Zuhörer, ich präferiere Zuhörer anstelle von Fans. Sie werden bekommen, was sie eben bekommen. Darüber sollte man zu diesem Zeitpunkt noch nicht spekulieren.


Bist du mit dem aktuellen Line-Up zufrieden?

In der Tat, das bin ich. Wäre dem nicht so, wäre es nicht dieses Line-Up.


Vielen Dank für deine Zeit und alles Gute für die Zukunft. Dir gebührt das letzte Wort an deine Zuhörer in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Vielen Dank vorerst für das Interesse und verzeih, dass ich dich solang warten ließ, es war sehr hektisch in letzter Zeit. Ich möchte die Chance nutzen mich bei unseren loyalen Zuhörern zu bedanken, die uns auch in schwierigen Zeiten beistanden, ich schulde euch eine Menge, dass kann man nicht aufwiegen. Ich hoffe, ich sehe euch alle recht bald. Vielen Dank, Infernus.



Necrologue

Autor: Tobias Naumann [Necrologue] | 12.10.2009 | 01:24 Uhr

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