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Henrik Ohlsson ist kein unbeschriebenes Blatt in der schwedischen Metal-Szene. Als Drummer von Theory In Practice verdiente er sich seine ersten ruhmreichen Sporen. Nun steht mit seiner neuen Band Scar Symmetry der Release des Debüts „Symmetric In Design“ bei Metal Blade an. Dies und seine zahlreichen Nebenprojekte sind Grund genug gewesen im die eine oder andere Information aus der Nase zu ziehen.


AZ: Hi Henrik, du spielst bei Theory In Practice, Scar Symmetry und Altered Aeon. Hab ich irgendeine Band vergessen? Sach mal, hast du zu viel Freizeit oder warum halst du dir soviel Arbeit auf?

Henrik:
Nur Scar Symmetry und Altered Aeon sind zurzeit aktiv, also ist es momentan nicht wirklich viel. Ich habe noch ein paar andere Projekte, aber die kann man nicht zählen...Ich habe nicht viel Freizeit, aber ich liebe es mich musikalisch zu betätigen und so nehme ich mir die Zeit dafür.


AZ: Auffällig ist, dass alle deine Bands einen sehr hohen technischen Anspruch haben. Nach welchen Kriterien wählst du deine Bands aus in denen du spielst?

Henrik:
Zuallererst will ich, dass eine Band etwas macht, was ich persönlich zuvor noch nicht getan habe. Wenn du dir mal alle Bands anhörst mit denen ich gespielt habe, wirst du sehen dass alle sehr unterschiedlich klingen und das ist mir sehr wichtig. Natürlich schätze ich es, wenn die Bandmitglieder mit ihrem Musikinstrument umgehen können. Ich kann mich glücklich schätzen, dass ich mit sehr talentierten Leuten zusammen arbeiten durfte und bin dafür auch sehr dankbar.


AZ: „Symmetric In Design“ ist eine absolute Hammerscheibe. Die perfekte Mischung zwischen knackigem Power Metal und Melodic Death. Ich sehe euch als einzig legitimen Nachfolger für die leider verblichenen Gardenian mit leichten Farbtupfern von Bands wie Symphony X und Technocracy. War dieser Stil von Anfang an euer Ziel oder hat sich das so mit der Zeit ergeben?

Henrik:
Wir hatten schon einen Plan, aber die Dinge haben sich entwickelt als wir anfingen Songs zu schreiben. Ich denke, das Album wurde mehr zu einem Mix aus den Metal-Genres als wir ursprünglich gedacht hätten. Du findest eine große Vielfalt an Einflüssen in der Musik von Scar Symmetry und es war wirklich cool zu sehen wie sich der Sound der Band entwickelt hat. Es war also ein bisschen von Beidem. Wir hatten einen Masterplan für den Sound, aber das schlussendliche Resultat hat sich dann mit der Zeit so ergeben.


AZ: Die stilistische Vielfalt auf „Symmetric In Design“ sorgt dafür, das keinerlei Langeweile aufkommt. Dazu spielst du mit Altered Aeon Thrash und mit Theory In Practice technischen Death Metal. Was für Musik hörst du privat?

Henrik:
Ich bin schon sehr offen für unterschiedliche Musik, aber hauptsächlich höre ich Metal. Ist wohl ein Defekt aus meiner Anfangszeit, ha ha. Größtenteils interessiere ich mich für Metal. Es ist eine Gewohnheit die ich über die Jahre des Metalizing entwickelt habe. Ich höre aber auch softes Zeug wie Enya, John McLaughlin, Allan Holdsworth, Trilok Gurtu und Tribal Tech. Aber ich stehe immer noch auf Death Metal. Bands wie Necrophagist, Nile und Behemoth sind erstaunlich. Ich mag aber auch Nevermore, Notre Dame und einen Haufen anderer kreativer, brillianter Bands.


AZ: Die Vocals auf eurem Album sind wirklich nahe der Perfektion. Wurden sämtliche Vocals (clean und growl) von Christian eingesungen (der auch schon sämtliche Unmoored-Releases veredelte) oder hatte da noch ein anderer seine Finger im Spiel?

Henrik:
Christian hat alle Vocals für das Album eingesungen. Er scheint keinerlei Probleme damit zu haben von den brutalsten Deathgrowls zu den sanften, clean gesungenen Passagen zu wechseln. Es ist erstaunlich.


AZ: Ein Wort das sich im Bandnamen und im Titel der CD wieder findet ist Symmetrie. Was bedeutet Symmetrie für dich in deinem Leben bzw. was bedeutet es für die Band?

Henrik:
Symmetrie bedeutet die Ähnlichkeit von zum Beispiel in der Natur vorkommenden Formen im Vergleich zu einander. In der physikalischen Welt siehst du die selben Formen immer wieder vorkommend und darauf bezieht sich der Album-Titel. Symmetrie kann aber verschiedenes bedeuten. Ich denke, Symmetrie ist etwas Erstrebenswertes um es geregelt zu bekommen, dass man sein Leben ins Gleichgewicht bekommt. Ich glaube, jeder möchte Ausgewogenheit und Symmetrie im Leben. Es ist Hoffnungslosigkeit, die gewisse Dinge hervorbringt und zu zerstörerischen Verhaltensmustern führt. Grundsätzlich ist Symmetrie für mich ein Aspekt des Lebens in seiner perfektesten Form.


AZ: Wie sieht es aus mit Live-Auftritten dieses Jahr in Deutschland?

Henrik:
Bis jetzt ist noch nichts geplant, was Konzerte in Deutschland angeht. Wir warten jetzt erstmal darauf, dass das Album veröffentlicht wird und alles was wir in Bezug zu Live-Auftritten wissen ist, dass wir in naher Zukunft zwei Shows in Schweden spielen werden. Wir können nur warten und Tee trinken, aber ich bin mir sicher, dass es früher oder später zu einer Show in Deutschland kommen wird.


AZ: Du startest ja momentan auch mit Altered Aeon, zusammen mit Per Nillsson, ziemlich durch. Wenn ihr zusammen Songs schreibt, entscheidet ihr im Vorfeld schon für welche Band der Song geschrieben wird oder entscheidet ihr das erst wenn der Song steht?

Henrik:
Bis jetzt habe ich alle Songs für Altered Aeon geschrieben und Per schreibt Songs für Scar Symmetry, also hat es so eine Situation bis jetzt noch nicht gegeben. Möglicherweise wird dieses Problem in Zukunft einmal aktuell, aber die Stile der Bands sind doch recht unterschiedlich, so dass es recht eindeutig zu bestimmen sein wird wohin welcher Song gehört.


AZ: Momentan liegen Theory In Practice ja leider auf Eis. Kann man von der Band überhaupt noch etwas erwarten oder wird das eher nix mehr?

Henrik:
Die Band ist nicht aktiv und das jetzt seit zweieinhalb Jahren. Es sieht wohl so aus, als wäre es dauerhaft.


AZ: Letzte Frage, was darf man von dir in nächster Zeit noch erwarten? Irgendwelche Pläne für neue oder alte Projekte oder gibt es noch etwas, was du immer schon tun wolltest aber noch nicht zu kamst?

Henrik:
Ich möchte weiterhin mit Altered Aeon und Scar Symmetry arbeiten und so weit kommen wie möglich. Ich genieße die Musik wirklich sehr und inzwischen bedeutet mir dies neben meiner Familie am meisten. Ich hoffe ich bin in der Lage darauf eine Menge Zeit zu investieren und erstaunliche Resultate zu erleben. Ich denke, dass die nächsten paar Jahre musikalisch sehr hektisch werden, nun da beide Bands ihr Debüt veröffentlicht haben und ich bin sehr gespannt darauf. Seit ich angefangen habe Musik zu machen, wollte ich immer schon eine richtige Tour mitmachen, aber bis jetzt hatte ich dazu noch keine Gelegenheit. Ich hoffe es klappt dieses Jahr. Vor allem möchte ich dieses Hobby zu einem größeren Geschäft machen und schlussendlich sehe ich eine Chance, dass es damit klappen könnte.


Am 07.02. 2005 steht der Release des wirklich göttlichen Albums „Symmetric In Design“ an. Wer sich seinen Lauschlappen in diesen frostigen Zeiten etwas Gutes tun will, entert an diesem Tage den Plattenladen seines Vertrauens und holt sich diesen wunderbaren Silberling. Ihr werdet es nicht bereuen.

Azriel

Autor: Frank Zschäbitz [Azriel] | 24.01.2005 | 18:20 Uhr

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