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Cover von Dissection -- Live And Plugged Vol. 2 [VHS]
Band: Dissection Homepage  Metalnews nach 'Dissection' durchsuchenDissection
Album:Live And Plugged Vol. 2 [VHS]
Genre:Black/Death Metal
Label:Nuclear Blast
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:01.11.99
CD kaufen:'Dissection - Live And Plugged Vol. 2 [VHS]' bei amazon.de kaufen
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Mitte der 90er Jahre veröffentlichten Nuclear Blast im Anschluss (und sicher auch wegen der Verkaufszahlen dieses) an das Album „Storm Of The Light´s Bane“ zuerst die eigentlich überflüssige „Where Dead Angels Lie“ EP und kurz darauf auch gleich noch einen – viel weniger überflüssigen – Livemitschnitt DISSECTIONs: „Live And Plugged Volume 2“ enthält den ca. 45minütigen Set von DISSECTION, den diese am 31.03.1997 in Köln im Rahmen der Gods Of Darkness Tour mit DIMMU BORGIR und CRADLE OF FILTH spielten. Im Direktvergleich mit DIMMU BORGIR, deren Set sich zuvor auf dem VHS Tape befindet, wird schon sofort nach dem Intro „At The Fathomless Depths“ mit den ersten Akkorden von „Night´s Blood“ klar, um wie viel aggressiver der Grundsound von DISSECTIONist: kein schmeichelndes Keyboard, keine pathetischen Parts – stattdessen regieren klirrende Kälte und absolute Finsternis, melodisches Gitarrenriffing mit genialen Melodien, perfekt in Szene gesetzt von den treibenden Drums Tobias Kellgrens; über allem thront Mastermind Jon Nödtveidts heiseres Gekrächze. Vom „Storm Of The Light´s Bane“ Album fehlen leider „Soulreaper“ und die Überhymne „Thorns Of Crimson Death“, dafür hat man aber die Debütklassiker „Black Horizons“ und „The Somberlain“ genauso an Bord genommen wie auch den Demosmasher „Son Of The Mourning“. Sowohl sound- als auch bildtechnisch kann man an „Live And Plugged Vol. 2“ nichts bemängeln, die beeindruckende Intensität und das Feeling des Auftritts werden perfekt festgehalten.

Das Besondere an diesen Aufnahmen besteht darin, dass die Songs eine gewisse Magie und Intensität besitzen, die bei den letzten Touren mit dem neuen Line Up selten zu spüren war. Bei diesem Auftritt hingegen wurde ganz genau festgehalten, für was DISSECTION wohl stehen sollte – dies wird auch dadurch nicht gemindert, dass manche Blastspeeds vielleicht etwas unsauber wirken oder mal eine Gitarrenharmonie nicht ganz auf den Punkt kommt. Technische Perfektion kann das eisige und dunkle Feeling dieser Songs einfach nicht ersetzen – und anscheinend war Jon Nödtveidt nach seiner Entlassung nicht in der Lage, Mitstreiter für DISSECTION zu finden, die fähig waren, den beiden Klassikern, die er geschaffen hatte, wieder diese Magie einhauchen zu können.

Zur Auflockerung werden zwischen den Songs immer wieder Interviewfetzen mit Tobias Kellgren und Peter Palmdahl eingeblendet, die allerdings nicht wirklich interessant oder informativ sind. Abschließend befindet sich noch ein Low Budget Video zu „Where Dead Angels Lie“ auf dem Tape, dass man sich auch gleich hätte schenken können, so dermaßen amateurhaft und schlecht inszeniert wirkt der aufgeführte Engelstanz.

Abschließend kann man dieses Video nur absolut empfehlen, zeigt es doch das frühe Monument einer Band auf ihrem absoluten Höhepunkt dar – einen Höhepunkt, den Jon Nödtveidt auch fast 10 Jahre später nicht mehr annähernd erreichen konnte.

Trackliste:
01. At The Fathomless Depths
02. Night's Blood
03. Unhallowed
04. Son Of The Mourning
05. Where Dead Angels Lie
06. Black Horizons
07. Elizabeth Bathori
08. Retribution - Storm Of The Light's Bane
09. The Somberlain
10. Where Dead Angels Lie (Videoclip)


Markus Jakob [shilrak]
04.09.2006 | 20:37
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