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Gorilla Monsoon - Extermination Hammer
Cover von Gorilla Monsoon -- Extermination Hammer
Band: Gorilla Monsoon Homepage Metalnews nach 'Gorilla Monsoon' durchsuchenGorilla Monsoon
Album:Extermination Hammer
Genre:Doom Metal, Southern Rock, Stoner Rock
Label:Wacken Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:07.11.08
CD kaufen:'Gorilla Monsoon - Extermination Hammer' bei amazon.de kaufen

"Sächsischer Höllenröck"

Gut zweieinhalb Jahre nach ihrem schicken Debütalbum „Damage King“ sind GORILLA MONSOON, die selbst ernannte ‚Hellrock Inc.’, zurück im Ring. Auf den forschen Namen „Extermination Hammer“ hört das neue Langeisen der Dresdner ‚Wacken Metal Battle’-Gewinner, welches es im Folgenden auf seine akustische Vernichtungskraft zu überprüfen gilt. Aufgenommen wurde das Material wieder im Hamburger Absurd Studio unter der Ägide von Mischpultmeister Schrödey [TEMPLE OF THE ABSURD] und so preschen die elf Songs gewohnt heavy in den Gehörgang.

Denn Bereits mit dem fetzigen Opener „Rock Me Over“ setzt das sächsische Quartett genau dort an, wo mit dem Vorgängeralbum aufgehört wurde. In gewohnt doomiger Stoner Rock-Manier samt einer Prise legerem Southern Rock wird hier die – mit Verlaub – Scheiß fett gerockt und dem Hörer eine kurze einführende Lektion in das Thema ‚Straightness’ gegeben. Weniger direkt aufs Maul, dafür aber geschmeidig im Abgang klingt das folgende „High On Insanity“, welches neben dem schweinemäßigen Abgehen gleich die zweite große Stärke der Gorillas unterstreicht: Nimmt die Band mal den Fuß vom Gas, kommt durch den mörderischen Groove – welchem man an dieser Stelle am liebsten noch ein paar ‚O’s hinzufügen würde – gähnende Langeweile gar nicht erst auf. Ganz im Gegenteil, denn im gefälligen Zelebrieren dieses Wechselspiels steckt mit Sicherheit auch einer der Pluspunkte im Monsoon’schen Sound. Die neuen Lieder harmonieren jedenfalls hervorragend mit den vier für diese Scheibe neu eingespielten Nummern der 2003er Demo „...Demonstrating Heavieness“ [sic!]. In diesem Zusammenhang stechen allen voran das mitreißende „My Way“, das tonnenschwere „Codeine Commander“ sowie das knackig flotte „Born To Lose“ heraus. Vom neuen Material muss an dieser Stelle auf jeden Fall noch die wohl beste Nummer „50$ Whore“ Erwähnung finden, da hier die ‚Sex, Drugs & Rock’n’Roll’-Attitüde der Bande um Sänger/Gitarrist Jack Sabbath am besten zur Geltung kommt. Ein Song, auf den man sich dank seines abgehobenen Posing-Faktors in Zukunft mit Sicherheit auch live des Öfteren erfreuen darf. Apropos: Nicht verpassen sollte man nach dem Konsum von „Extermination Hammer“ die schon bald anstehende Tour im Vorprogramm der schwedischen Doomster GRAND MAGUS! Doch ungeachtet all dieser Lobhudeleien bleibt zum Schluss ein kleiner Wermutstropfen namens „No Mercy For The Monsters“. Keine Gnade kenne auch ich mit diesem Stück, da es hier – untypisch für diese Band – fast zehn Minuten lang äußerst fad zugeht. Spätestens wenn es gegen Ende dann auch noch 1a TYPE O NEGATIVE-schwülstig wird, ist es an der Zeit die ‚Stop’-Taste zu drücken... Aber nur, um sich hiernach schleunigst wieder die gelungenen zehn Tracks davor zu Gemüte zu führen.

Kurz und gut, GORILLA MONSOON liefern ihren Anhängern mit „Extermination Hammer“ ein weiteres gefundenes Fressen. Doch auch jeder Musikfreund, der die Band noch nicht angecheckt hat und sich gerne im Schmelztiegel von Doom Metal und Stoner Rock herumtreibt, kann hier bedenkenlos zugreifen. Dafür bürge ich mit meinem guten Namen.

Trackliste:
01. Rock Me Over
02. High On Insanity
03. My Way
04. Black Angel Prophecy
05. Extermination’s Hammer
06. Hatebreed
07. Servung Democracy
08. 50$ Whore
09. Codeine Commander
10. Born To Lose
11. No Mercy For The Monsters
Spielzeit: 01:00:04

Line-Up:
Jack Sabbath – Gesang, Gitarre
Phil – Gitarre
Chris – Bass
Drumster Sandrokhan – Schlagzeug
Sebastian König [sk] | 04.11.2008 | 02:20

Durchschnittliche Leserwertung: 6.0 / 7 Punkten

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Kommentar von: Bastian | Wertung: 6.5/7 | 27.04.2010 - 20:31
Mal ganz ehrlich, 5,5 Punkte für die Gorillen aber 6 für Gallhammer?
Das sind die unverdientesten Punkte, die ich seit langem gesehen habe...

Kommentar von: sk | Wertung: 5.5/7 | 04.11.2008 - 23:56
das war gewöllt.

Kommentar von: fabienbass | Wertung: 6/7 | 04.11.2008 - 17:46
Höllenröck mit Ö, höhö!


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