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METALNEWS.DE - CD-REVIEW: Sarkom - Bestial Supremacy
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Cover von Sarkom -- Bestial Supremacy
Band: Sarkom Homepage Sarkom bei Facebook Metalnews nach 'Sarkom' durchsuchenSarkom
Album:Bestial Supremacy
Genre:Black Metal
Label:Twilight
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:14.11.08
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"Neues Futter aus Norwegen"

Die Pforten der Hölle öffnen sich und heraus dringen Töne, die das Blut in euren Adern gefrieren lassen werden. SARKOM sind zurück und lassen nach ihrem grandiosen ersten Werk „Aggravation Of Mind“ ihre zweite Scheibe „Bestial Supremacy“ auf die Menschheit los. Die norwegischen Schwarzmetaller sind bereit euch am Inferno teilhaben zu lassen, aber seid ihr auch bereit für SARKOM?

Hasserfüllt, räudig und brutal kommt sie daher, die neue Scheibe von SARKOM. Zwischen Blast-Parts, die jedes Leben auslöschen und langsamen, monotonen Songs, ist hier alles vorhanden. Die Stimme von Shouter Unsgaard fräst sich durch die Gehörgänge und wirkt kräftig und aggressiv. Definitiv einer der besseren Sänger im Black Metal Bereich. Generell wird mit der Stimme hier auch etwas herumexperimentiert. Im Song „Infected“ zum Beispiel hört man Unsgaard erhaben sprechen oder im Titeltrack ertönt auf einmal eine sehr verzerrte Stimme. Ähnliche Beispiele findet man auch in anderen Teilen des Albums. Das schafft nicht nur Abwechslung, sondern trägt natürlich auch zur Atmosphäre bei. Beim Song „Symbolic Revolusion“ liefert dann auch noch Herr Mannevond [KOLDBRANN] Gastvocals ab, was den Song noch intensiver macht. Textlich gesehen bewegt sich wohl alles im gewohnten Bereich, allerdings scheinen manche Lyrics durchaus mit Intelligenz punkten zu können. Viel kann man nicht verstehen, aber die Songtitel klingen auf jeden Fall sehr interessant. Die Stärken dieses Albums sind ganz klar die eher langsamen und monotonen Songs. Hier entfalten SARKOM ihre gesamte Macht und fesseln den Zuhörer mit ihrem bösen Sound. Wenn die erhabenen Drums und die eisigen Riffs schleppend aus den Boxen dröhnen, dann weiß man, wieso man den Black Metal so liebt. Diese Atmosphäre ist einfach einzigartig und kommt vor allem in dunkler Nacht perfekt zur Geltung. SARKOM machen allerdings auch bei den schnellen Songs keine schlechte Figur. Nur wirkt es da manchmal so, als ginge es nur darum möglichst hart und brutal rüberukommen. Das kann durchaus gut ankommen, aber es entfaltet sich einfach nicht diese fantastische Atmosphäre, von der ich vorher gesprochen habe. Produktionstechnisch gibt es eigentlich nichts zu meckern. Das Mastering hat dieses Mal wieder Tom Kvälsvoll von Strype Audio übernommen und dieser hat einen guten Job abgeliefert. Der räudige und boshafte Sound von SARKOM wurde gut einfangen und dröhnt authentisch aus meinen Boxen. Besonders gefallen haben mir auf diesem Album auch die Drums, die von Renton wunderbar bearbeitet werden. Er hat einfach ein sehr gutes Gefühl, wie er die Drums in monotoner Art und Weise spielen muss. Doch auch bei den schnellen Tracks weiß er durchaus zu überzeugen. Abzugspunkte gibt’s allerdings dafür, dass die Songstrukturen sich ziemlich ähneln. Manche Songs schaffen es auch einfach nicht, dass sie so richtig zünden wollen. So ging es mir zum Beispiel mit dem Titeltrack.

Zusammenfassend kann man sagen, dass SARKOM hier eine starke Black Metal Scheibe veröffentlicht haben. Geradezu grandios sind sie sogar dann, wenn ihre Songs in langsame und erhabene Sphären abdriften. Glücklicherweise ist es auch so, dass der größte Teil der Tracks in diesem Gebiet angesiedelt ist. Reicht es schon für einen Tipp? Noch nicht ganz, aber es war eine haarscharf Entscheidung. Wer Interesse an rohem Black Metal hat, der keine Kompromisse kennt, der sollte aber unbedingt einmal diese Scheibe antesten. Wenn die drei Herren es das nächste Mal schaffen, ihre kleinen Fehler auszubügeln, dann sehe ich da ein ganz großes Album auf uns zukommen. Lasst all eure Hoffnung fahren, ihr, die ihr höret diese Scheibe. Denn sie wird euch an dunkle Orte entführen, wo es kein Licht zu finden gibt!

Trackliste:
01. Inferior Bleeding
02. I Call Your Name
03. Bestial Supremacy
04. Infected
05. Parallel To A Wall Of Fire
06. Symbolic Revulsion
07. Artificial
08. Revivial Of Torment
09. Crushing The Retrospective Dominions
10. Finalizing Sovereignty
Spielzeit: 00:43:36

Line-Up:
Unsgaard - Vocals
Sagstad - Guitar
Renton - Bass, Drums
Jonathan Jancsary [Squiggofant]
20.12.2008 | 00:57
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