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Album:Misanthrope[s]
Genre:Doomcore, Post Hardcore, Sludge
Label:Denovali Records
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:13.02.09
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"Himmlische Misanthropen!"

CELESTE aus Lyon melden sich genau ein Jahr nach ihrer Veröffentlichung „Nihiliste[s]“ mit dem nicht minder düster betitelten „Misanthrope[s]“ zurück. Geboten wird nach wie vor eine brachiale und ausgezeichnete Mischung aus Post Hardcore, Sludge und Doomcore.

Dabei sind die Grundzutaten an und für sich bekannt, sodass CELESTE zwar nicht das Genre komplett neu erfinden, was inzwischen sowieso nahezu unmöglich sein dürfte, sondern auf eine Mischung setzen, die wahnsinnig gut funktioniert und zudem höllisch aggressiv ist. Wiederum mit einem sehr stilvollen und düsteren Artwork ausgestattet, walzen sich die vier Franzosen durch gut 50 Minuten Material und setzen dabei vielmehr auf ein stimmiges Gesamtkonzept, denn auch wenn die Songs natürlich genauso gut einzeln wirken, ist es vielmehr das komplette Werk, das eine solch geballte Wirkungskraft zu entfalten vermag. Ohne großes Geplänkel, Intros, Zwischenspielchen, Samples oder Ähnlichem wird sofort mit „Que des yeux vides et séchés“ drauflos gewütet und dem Zuhörer nicht die Spur einer Chance gelassen, sich den massiven Riff-Wänden von CELESTE zu entziehen. Nur ganz selten wird das Tempo erhöht, und in genau diesen Momenten scheinen aufgrund der sehr erdigen und fetten Produktion manchmal fast Black-Metal-Elemente durch, während beispielsweise in „Mais quel plaisir de voir cette tête d’enfant rougir et suer“ kurzzeitig auf minimalistische Instrumentierung gesetzt wird, ehe wieder das volle Brett geboten wird. Insgesamt legen CELESTE also eine ausgezeichnete Dynamik an den Tag, sodass die Songs trotz ihrer Brachialität und geballten Wut niemals langweilig werden, sondern durch viel Groove und Wucht bestimmt werden und sofort im Ohr hängenbleiben. In gesanglicher Hinsicht gibt es wütendes Gebelle und Geschrei, wobei CELESTE ihre Texte ausschließlich in französischer Sprache verfassen und sich somit von der breiten Masse der hauptsächlich englischsprachigen Bands wohltuend abheben. Dies ist zwar anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, passt aber nach ein paar Anläufen gerade deswegen ausgezeichnet zur sperrigen Musik.

Wer auf BREACH, AMENRA, SWITCHBLADE oder frühe CULT OF LUNA steht, sollte CELESTE unbedingt antesten, denn „Misanthrope[s]“ ist ein exzellentes Album geworden, das vor allem durch seine Kompromisslosigkeit zu überzeugen weiß. Die Scheibe gibt es übrigens als kostenlosen Download auf der Internetseite von Denovali Records, dem Label von CELESTE, was Euch jedoch nicht davon abhalten sollte, die Vinyl- bzw. die CD-Version – jeweils in unterschiedlichen Farben und limitierten Fassungen erhältlich – trotzdem zu ordern und die Band damit zu unterstützen. Anspieltipps: „Il y aura des femmes à remercier et de la chair à embrocher“, „A défaut de te jeter sur ta progéniture“.

Trackliste:
01. Que des yeux vides et séchés
02. Comme pour leurrer les regards et cette odeur de cadavre
03. Toucher ce vide béant attise ma fascination
04. La gorge ouverte et décharnée
05. Il y aura des femmes à remercier et de la chair à embrocher
06. Mais quel plaisir de voir cette tête d'enfant rougir et suer
07. Une insomnie avec qui tout le monde voudrait baiser
08. A défaut de te jeter sur ta progéniture
09. ...anesthésié vos membres dans une orgie d'enthousiasme
Spielzeit: 00:50:56

Line-Up:
Johan – Vocals
Guillaume – Guitar, Backing Vocals
Antoine – Bass
Royer – Drums
Alexander Eitner [soulsatzero]
14.02.2009 | 14:27
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