 | | 06.07.10 |
So mancher Tag, an dem ich Monat für Monat für euch Jungs und Mädels meine Kolumne schrieb, war sehr hektisch – wie immer eigentlich im Leben [...mehr] |
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 | | All Out War | | Into The Killing Fields | | Hardcore, Metalcore, Thrash Metal | | 4 von 7 Punkten | | "Wie eine professionelle Zahnreinigung" |
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 | | Crushing Sun | | Tao | | Death Metal, Progressive | | 4.5 von 7 Punkten | | "Das ultimative Metalalbum!" |
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 | | Apati | | Morgondagen Inställd I Brist På Intresse | | Post Rock | | 4 von 7 Punkten | | "Berieselungsmanifesto" |
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 | | Haud Mundus | Wormlust | | Oblivio Appositus | | Black Metal | | 5 von 7 Punkten | | "Zwiespältige Angelegenheit" |
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 | | Forever It Shall Be | | Sonic Death Squad | | Death/Thrash Metal, Modern Metal | | 2.5 von 7 Punkten | | "„Nicht für immer, aber vielleicht mal zwischendurch“" |
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 | | Hungryheart | | One Ticket to Paradise | | AOR, Hard Rock | | 6 von 7 Punkten | "Zuckerguss-Rock aus Italien" |
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 | | Taproot | | Plead The Fifth | | Alternative, Nu Metal | | 5 von 7 Punkten | | "Das Relikt" |
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 | | Life Of Agony | | 20 Years Strong - River Runs Red: Live In Brussels | | Alternative, Hardcore, Rock | | Keine Wertung | | "Cooles Jubiläumspackage" |
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 | | In This Moment | | A Star-Crossed Wasteland | | Modern Metal, Rock | | 5.5 von 7 Punkten | | "Cowboys im Wunderland" |
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 | | Kvelertak | | Kvelertak | | Black Metal, Punk, Rock'n'Roll | | 5.5 von 7 Punkten | | "Derbe, dreckig, dreist und kraftvoll" |
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 | | Forlorn | | The Rotting | | Doom Metal, Neo-Thrash | | 4.5 von 7 Punkten | | "Da geht mehr!" |
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 | | Kickhunter | | All In | | Hard Rock, Rock'n'Roll | | 4 von 7 Punkten | | "Da ist nicht alles drin..." |
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 | | Gravehill | | Rites Of The Pentagram | | Black/Death Metal, Black/Thrash Metal, Death Metal | | 5.5 von 7 Punkten | | "Grabschänder mit Stil" |
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 | | Halo Of Gunfire | | Conjuring The Damned | | Death Metal, Deathcore | | 4.5 von 7 Punkten | | "Gut geklaut" |
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| Samael - Above |  | Band:   | Samael | | Album: | Above | | Genre: | Black Metal, Dark Metal | | Label: | Nuclear Blast | | Bewertung: | 5 von 7 | | Releasedatum: | 06.03.09 | | CD kaufen: | |
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| "Och, warum eigentlich kein Black Metal?"
| | Welche Band könnte das sein, die auf ihren letzten Alben vom ziemlich erfolgreich und damals innovativen Dark Metal hin zum Industrial-Trip Hop-Dark-Metal-Whatever wanderte und jetzt aber doch wieder Black Metal schreddert? Und selbst das ist eigentlich keine Neuerung, denn in grauer Vorzeit war die Band auch noch eine richtige Ikone im Black Metal-Underground. Keine Ahnung? Kleiner Tipp: Der Name fängt mit S an und AMAEL auf.
Warum Black Metal? Nach "Solar Soul" und "Reign Of Light" war eine Rückkehr zum Sound der ersten SAMAEL-Alben sicher das Letzte, was irgendjemand erwartet hat. Allerdings: Zugeben muss man schon, dass der Midtempo-Dark Metal inzwischen etwas an Reiz verloren hatte. Ein Stilwechsel wäre also ohnehin nötig gewesen, wenn man sich nicht bis zu Exzess wiederholen will. Wenn, dann schon richtig, dachten sich die Schweizer wohl und nahmen das schnellste und sicherlich mit das härteste Album ihrer Karriere auf.
Das Ergebnis lässt sich vielleicht am besten als Modern Black Metal bezeichnen. Man kriegt kein Garagen-Rauschen [DARKTHRONE], keine Monotonie [ENDSTILLE] und auch kein Orchester mit 27 Gastsängern [DIMMU BORGIR] um die Ohren. Am ehesten erinnern die Songs noch an neuere Black Metal-Bands wie KEEP OF KALESSIN. Allerdings hört man jederzeit SAMAEL heraus. Das liegt nicht nur an Vorphs markanter Stimme, die auch hinter Gitarrenwänden und dem Gegröle, zu dem er offenbar fähig ist, noch ihren eigenen Charakter behält. Auch die für diese Band typischen Keyboards sind natürlich noch präsenter als bei den meisten anderen Bands dieses Genres, sind aber nie so tragendes Element wie bei den Industrial-SAMAEL. Diesen Job übernehmen auf "Above" natürlich die Double-Bass und die Schredder-Gitarren. Im Hintergrund gibt es sogar noch hier und da den Sprechgesang der letzten Alben zu hören.
Das Beste zum Schluss: Mit "On Top Of It All" haben SAMAEL vielleicht schon einen kleinen Hinweis gegeben, wohin es auf den nächsten Alben gehen könnte. Der Song kombiniert nahezu perfekt die Härte der vorangegangenen Lieder mit Melodie und Keyboards. Nach dem verstörenden Anfang baut sich ein vielschichtiger Track auf, der lediglich etwas zu lang geraten ist. Mehr davon bitte!
So, SAMAEL machen auf "Above" jetzt wieder Black Metal und was hat man davon? Zuerst mal ein richtig ordentliches [Black] Metal-Album. Wobei hier das Rad ja nicht neu erfunden wird, viele Black Metaller werden also nicht unbedingt Neues zu hören bekommen. Und die Fans, die erst mit den letzten beiden Alben dazugestoßen sind, dürften sich unter Umständen auch schwer tun. Lieber erst mal reinhören. Aber wer mal wieder richtig eins auf die Fresse braucht, der kann bei "Above" blind zugreifen. |
Trackliste: 01. Under One Flag
02. Virtual War
03. Polygames
04. Earth Country
05. Illumination
06. Black Hole
07. In There
08. Dark Side
09. God's Snake
10. On The Top Of It All
11. Black Hole [Verso Mix] | Spielzeit: 00:42:06
Line-Up: Vorph - Gesang, Gitarre
Makro - Gitarre
Mas - Bass
Xy - Keyboards, Schlagzeug |
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Durchschnittliche Leserwertung: 3.8 / 7 Punkten Selbst eine Wertung abgeben / Kommentar verfassen? Siehe unten!
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| Weitere CD-Reviews aus den Genres: Black Metal, Dark Metal | | | Kommentar von: Iphariel | Wertung: 6/7 | 14.04.2009 - 10:28 | so gefällt mir samael wieder. solar soul war mir schon zu viel elektrokrams, bei reign of light wars noch ok
macht echt spaß sich above anzuhören
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| Kommentar von: Border | Wertung: 5/7 | 09.03.2009 - 19:22 | Müll würde ich eigentlich nicht sagen. Mit CoO oder Passage haben Samael schon seit sehr vielen Jahren nichts mehr am Hut. Mich hat das neue Album ehrlich gesagt ziemlich überrascht und ich finde DAS jetzt besser, als dieses Elektrogedudel. Ich hatte schon Angst, das wird Gewohnheit.
Ich finde es aber ehrlich gesagt ziemlich krass, wie Samael mal eben demonstrieren, wie man das in kurzer Zeit hinbekommt und dabei ganz nebenbei 80% der ach so elitären, erfolgreichen Bands in die Ecke stellt... nach dem Motto "Macht ma Platz, Kinners... lasst Papa mal machen hier."
Ich mag die Platte, sie ist mir nur ZU eintönig und geradlinig.
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| Kommentar von: Anonymer Gast | Wertung: 0.5/7 | 07.03.2009 - 15:57 | Müll, absoluter Müll. Hat nix mehr mit den grosssen "Ceremony Of Opposites" oder "Passages" zu tun. Fast ausschliesslich Geprügel und Blastbeats, oh Gott oh Gott!
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