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Album:The Dust Of Years
Genre:Doom Metal, Thrash Metal
Label:Bombworks Records
Bewertung:4 von 7
Releasedatum:19.06.09
CD kaufen:'Seventh Angel - The Dust Of Years' bei amazon.de kaufen
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"Wenn der Biolek sagt, das riecht interessant..."

1992 nach nur fünf Jahren Existenz eigentlich zu Grabe getragen feiern die im letzten Jahr reformierten britischen Thrasher SEVENTH ANGEL dieser Tage mit ihrem neuen Album „The Dust Of Years“ ihre Wiederauferstehung. Ob sich die Engländer den Staub der vergangenen Jahre erfolgreich abklopfen konnten, gilt es nun herauszufinden.

Auf ihrem neuen Album haben sich SEVENTH ANGEL mit der erfolgreichen Umsetzung der Kombination von Thrash- und Doom Metal ein interessantes Ziel gesetzt, sind die Beiden doch nahezu absolute Gegensätze. Wie schon der Opener „Chaos Of Dreams“ zeigt, klappt die Genre-Fusion jedoch besser als erwartet, denn hier treffen sich schrammelnde Thrash-Riffs im Stile früher SODOM mit doomig stampfenden Akkordwänden und sorgen so selbst im Hochsommer für frostig düstere Atmosphäre. Leicht disharmonische Gitarrenläufe und hypnotisch schleppende Melodiepassagen wie im folgenden „The Turnig Tide“ intensivieren dies noch weiter. Die Kombination zweier Musikrichtungen führt innerhalb der einzelnen Songs natürlich zu diversen Riffs und Tempowechseln, was einerseits eine Menge Abwechslung und verwundene Songstrukturen zur Folge hat, andererseits aber auch bewirkt, dass das Material etwas zerfahren daher kommt. So weisen Stücke wie etwa „Exordium“ Längen auf und langweilen schnell mit ihrer Monotonie. Sänger Ian Arkley macht, so lange er sich auf aggressiven, thrashigen Gesang beschränkt, eine wirklich gute Figur, geht sobald er mit seinen lamentierenden Clean-Vocals einsetzt allerdings gehörig auf die Nerven. Unglücklicherweise in jedem Song. Betrachtet man „The Dust Of Years“ in seiner Gesamtheit, so überwiegen die Doom-Anteile leicht, in „Weep For Us“ stellt die Band selbige jedoch dem Groove zugunsten etwas in den Hintergrund, was das Lied zum besten der Platte machen würde, wäre der Mittelteil nicht mit komplett unpassenden Gesangseffekten unterlegt. In Sachen Produktion wurde auf „The Dust Of Years“ hingegen alles richtig gemacht, denn der Sound bewahrt sich trotz rumpeliger Garagen-Attitüde viel Druck und Klarheit.

Verlernt haben SEVENTH ANGEL ihr Handwerk trotz 17 Jahren der Totenstarre mit Sicherheit nicht, wirklich zwingend dürfte ihr neues Material allerdings nur für Die-Hard-Fans und Old-School-Fanatiker sein. „The Dust Of Years“ ist eine durchaus atmosphärische Mischung aus Doom und Thrash Metal, der leider die Highlights fehlen. Anspieltipps: „Weep For Us“, „Abélard And Heloise“.

Trackliste:
01. Chaos of Dreams
02. The Turning Tide
03. Exordium
04. Weep Not for Us
05. Abélard And Heloise
06. In Ruins
07. Lamentations
08. The Raven Sky
09. Oswiecim
Spielzeit: 00:59:13

Line-Up:
Ian Arkley - Vocals, Guitar
Andrew Thompson - Drums
Simon Bibby - Guitar
Mark Broomhead - Bass
Thomas Meyns [Metalviech]
20.07.2009 | 14:10
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