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Album:Necrology
Genre:Death Metal
Label:Pulverised Records
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:02.10.09
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"Death Metal ist grunzfidel!"

Eigentlich kann man sich den ganzen Einleitungsquatsch ja auch schenken. Eigentlich interessiert es keine Sau, dass ich manchmal keinen Bock auf Death Metal habe, weil ich einfach schon so viel davon gehört habe. Eigentlich weiß ja jeder, dass es in diesem Genre bereits schier endlos viele Bands und Unterströmungen gibt, eigentlich hat jeder schon seine Favoriten aus alter und neuer Schule und eigentlich ist da so viel Neues nicht zu erwarten.

Eigentlich gibt es auch von MY OWN GRAVE auf ihrem Zweitling „Necrology“ nichts Aufregendes, Neues oder Außergewöhnliches. Die Schweden spielen Death Metal, wie er halt für die schwedische Schule typisch ist. Aber Teufel auch, das machen sie so geil, dass die ganze übersättigte Nörgelei ratz-fatz vergessen ist. Nicht nur, dass hier hörbar hochkarätige Musiker am Werke sind, die mit Produzent Dan Swanö ebenso hochkarätige Unterstützung in Sachen Klang im Rücken hatten – MY OWN GRAVE machen auch bei den Songs selber alles richtig. Das liegt zum großen Teil auch daran, dass sie letztlich doch nicht eindeutig auf den Schwedenstil limitiert sind, obwohl der Einfluss von Truppen wie ENTOMBED und VOMITORY vor allem durch die ungekünstelte, direkte Art und den treibenden Groove jederzeit spürbar bleibt. Die eher technisch ausgerichtete Brutalität von amerikanischen Band wie SUFFOCATION spielt ebenfalls eine Rolle auf „Necrology“. Die Grenzen verschwimmen bei MY OWN GRAVE permanent - schön nachzuhören unter anderem im Brecher „None Shall See“. Oder in „Age Of Torment“. Oder „Carnal Revelations“, oder jedem anderen Stück auf „Necrology“.

Klar, das machen andere Bands auch. Klar, auch andere können spielen, haben eine fette Produktion und satte, derbe Grunzgesänge am Start. Auch andere Bands aus Schweden. Was MY OWN GRAVE mit „Necrology“ besonders macht, kann ich auch nicht sagen. Vielleicht ist es die Natürlichkeit, mit der sie schwedische und amerikanische Elemente verbinden. Vielleicht ist es das Gespür für die richtige Mischung aus blastender Frontal-Attacke und wuchtigen Mosh-Riffs. Wahrscheinlich war aber auch Dan Swanö von der Band begeistert, weil hier endlich mal wieder Death Metal ohne Kompromisse, voller Überzeugung und voller Liebe zur Musik gespielt wird. 35 Minuten einfach schweinecooler Death Metal. So muss es sein!

Trackliste:
01. Awaiting Death
02. Necrology
03. Hail The Blind
04. None Shall See
05. Disciples Of War
06. Cerecloth
07. Bloodline Broken
08. Exhumed To Be Buried
09. Age Of Torment
10. Carnal Revelations
11. Incineration
Spielzeit: 00:35:41

Line-Up:
Anders Härén - Gitarre, Hintergrundgesang
John Henriksson - Schlagzeug
Mikael Aronsson - Gesang
Stefan Kihlgren - Gitarre
Max Bergman - Bass, Hintergrundgesang
Lennart Riepenhusen [Grim_Rieper]
07.10.2009 | 16:27
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