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07. September 2010  
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06.07.10 So mancher Tag, an dem ich Monat für Monat für euch Jungs und Mädels meine Kolumne schrieb, war sehr hektisch – wie immer eigentlich im Leben [...mehr]
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Vilefuck - What Lies Ahead Is Already Dead
Cover von Vilefuck -- What Lies Ahead Is Already Dead
Band: Vilefuck Homepage Metalnews nach 'Vilefuck' durchsuchenVilefuck
Album:What Lies Ahead Is Already Dead
Genre:Thrash Metal
Label:F.D.A. Rekotz
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:25.09.09

"Des Angelrippers Erben"

Nachdem ihr Demo „Intoxicated By Madness“ im jüngst über F.D.A. Rekotz neu veröffentlicht wurde, versprachen VILEFUCK für Herbst diesen Jahres ein vollständiges Album – und sie hielten Wort: Mit „What Lies Ahead Is Already Dead“ erscheint die erste Langrille der Schweden.

Da die Band drei der vier auf ihrem Demo enthaltnenen Songs für „What Lies Ahead Is Already Dead“ neu aufgenommen hat, sind SODOM natürlich auch auf hier noch deutlich als maßgeblichster Einfluss auszumachen: Schon der eröffnende Titeltrack zeigt, dass die Schweden sich in Sachen Riffs stark an Alben wie „Persecution Mania“ orientieren und Säger Allex klingt nach wie vor wie eine gelungene Mischung aus Tom Angelripper und Schmier; dazu gesellen sich ebenso kurze wie prägnante Soli von Gitarrist Tom. Trotz oder vielleicht gerade wegen der nicht zu leugnenden musikalischen nähe zu den Ruhrpöttlern handelt es sich bei den Stücken auf „What Lies Ahead Is Already Dead“ um acht astreine Thrash Metal-Songs, die zwar ganz bewusst innerhalb der gewohnten Bahnen des Genres verlaufen, sich jedoch dank diverser guter Einfälle wie gekonnter Tempowechsel und rumpelnder Bassläufe die notwendige Abwechslung bewahren. Hierzu seien besonders die groovenden „The Machine“ und „Force Of Destruction“ empfohlen. Natürlich ist es nicht zu leugnen, dass die neue VILEFUCK-Platte sich mit jeder Note als Hommage an die frühen SODOM präsentiert, aber einerseits ist das überhaupt nicht schlimm und andererseits können die Jungs auch anders, wie der zackige Rausschmeißer „Maze“ beweist, der stark an die frühen SEPULTURA erinnert.

VILEFUCK machen auf ihrem Debüt so ziemlich alles richtig, lassen allerdings wie bereits auf ihrem Demo eine Menge Eigenständigkeit vermissen. Wer sich daran nicht stört und den Sound von SODOM für das Höchste hält, wird jedoch mit einem mehr als anständigen Thrash-Album belohnt. Anspieltipps: „What Lies Ahead Is Alreasdy Dead“, „Fuck The System“, „Maze”.

Trackliste:
01. What Lies Ahead Is Already Dead
02. The Machine
03. Force Of Destruction
04. Light The Fires Of Revolution
05. Fuck The System
06. Thrash And Destroy
07. Invisible War
08. Interlude
09. Maze
Spielzeit: 00:37:26

Line-Up:
Allex - Vocals
Tom - Guitars
Freddie - Drums
Henke - Bass
Thomas Meyns [Metalviech] | 27.10.2009 | 14:32

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