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Band: Grave Robber bei Facebook Metalnews nach 'Grave Robber' durchsuchenGrave Robber
Album:Inner Sanctum
Genre:Punk, Punkrock
Label:Retroactive Records
Bewertung:1.5 von 7
Releasedatum:13.10.09
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"Der Horror!"

Einen Moment lang musste ich schon nachdenken, woran mich der Stil des Promoflyers zum zweiten Album der Horror Punks GRAVE ROBBER erinnert. An den Marvel-Comic, der bei uns seit Urzeiten auf dem Klo herumliegt nämlich. Große Worte, viele Ausrufezeichen, wenig eigentliche Aussage, auf den sofortigen Knalleffekt ausgerichtet. Nicht gerade das Gehaltvollste was man sich so vorstellen kann, aber immerhin geht es hier auch um Werbung.

Um Werbung für Horror Punk wohlgemerkt, der ja per Definition auch nicht unbedingt musikalische Vollwertkost darstellt. Genau das wird auch bei GRAVE ROBBER und deren neuem Album „Inner Sanctum“ sehr schnell klar. Nach dem nichtssagenden Intro „Inner Sanctum“ rocken sich die Herren mit den lustigen Pseudonymen durch zehn Stücke, die Punk in seiner poppigsten Ausführung seit BLINK 182 bieten, gespickt natürlich mit Verweisen auf alles, was irgendwie mit Horror zu tun hat oder auch sonst geeignet erschien. Musikalisch sehr einfach gestrickt und eindeutig auf sofortige Mitsingkompatibilität ausgerichtet. Nun, meinetwegen. Punk ist Punk, und mehr als drei bis fünf Akkorde erwarte ich auch wirklich nicht. „Ooooooohohooooooooooo“-Chöre gehen auch klar. Die müssen dann aber verdammt noch mal auch sitzen, denn je weniger Material man zur Verfügung hat, desto besser muss man damit arbeiten können. GRAVE ROBBER wissen zwar theoretisch wie das geht, haben aber echte Probleme, etwas anderes als vorhersehbare Langeweile zu erzeugen. Zu schlabberig, zu drucklos, zu einfallslos kommen Stücke wie „Detonation A.D.“, „Fear No Evil“ und „The Tell Tale Heart“ daher. Erschwerend kommt im Falle GRAVE ROBBERS auch noch Sänger Wretched hinzu. Sein Knödelgesang bar jeden Ausdrucks weckt Vorstellungen von einer unheilvollen Liaison zwischen Glenn Danzig und Kermit dem Frosch, eine Beziehung, in welcher letzterer die dominante Rolle übernimmt. Die Schändung des BLACK SABBATH-Klassikers „Children Of The Grave“, boshaft als Hidden Track untergejubelt, gehört eigentlich zur Anzeige gebracht.

Bleibt nicht nur die Frage nach Verhütung, die bei einer solchen Konstellation wirklich elementar ist, sondern auch die, wem man „Inner Sanctum“ eigentlich empfehlen soll. Miss Piggy in ihrer pubertären Gothic-Phase vielleicht. Sonst fällt mir da wirklich niemand ein.

Trackliste:
01. Inner Sanctum
02. Detonations A.D.
03. Shadows
04. Altered States
05. Fear No Evil
06. I'm Possessed
07. Tell Tale Hearts
08. The Night Has Eyes
09. Valley Of Dry Bones
10. Men In Black
11. I Spit On Your Grave
Spielzeit: 00:35:59

Line-Up:
Wretched - Vokills, Shovel
Lamentor - Guitar, Vokills
Carcass - Bass, Vokills
Plague - Doom Tubs, Vokills
Lennart Riepenhusen [Grim_Rieper]
12.11.2009 | 15:44
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