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Reviews von The Dillinger Escape Plan
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The Dillinger Escape Plan
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Cover von The Dillinger Escape Plan -- Calculating Infinity
Band: The Dillinger Escape Plan bei Facebook Metalnews nach 'The Dillinger Escape Plan' durchsuchenThe Dillinger Escape Plan
Album:Calculating Infinity
Genre:Grindcore, Hardcore, Progressive
Label:Relapse Records
Bewertung:Keine Wertung
Releasedatum:28.09.99
CD kaufen:'The Dillinger Escape Plan - Calculating Infinity' bei amazon.de kaufen
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"3,1414159265 / 0"

Wie groß der Einfluss von „Calculating Infinity“ auf die gesamte Mathcore-Szene ist, lässt sich ähnlich wie die Unendlichkeit kaum messen. THE DILLINGER ESCAPE PLAN waren mit eine der ersten Bands, die progressiven, von Göttern wie COALESCE, BOTCH, CONVERGE, KISS IT GOODBYE oder DEADGUY inspirierten Hardcore mit dem Wahnsinn von jazzgrindigen Audioterroristen wie NAKED CITY oder MR. BUNGLE kreuzte und daraus einen unglaublich energischen, treffsicheren Molotov-Cocktail mischte.

Wie rabiat, gewaltig und verquollen-verworren „Calculating Infinity“ klingt, ist mit Worten kaum zu beschreiben. Man muss diesen Anschlag auf das Nervensystem selbst erleben, fühlen und vor allem überleben. Die wenigen Mid-Tempo-Verschnaufpausen versinken in Disharmonie, der epileptische Flickenteppich, den THE DILLINGER ESCAPE PLAN hier in der Audioausführung stricken, wirkt wie ein riesiges Stroboskop, das groß genug wäre, um ganz Gotham City ins Arkham Asylum zu quetschen. Leider lenken die famosen Fähigkeiten der Band an den Instrumenten etwas von dem wirklich begnadeten Teil des Albums ab: THE DILLINGER ESCAPE PLAN reihen keineswegs sinnlos willkürlich krachige Parts aneinander, um den Hörer zu erschlagen, sondern sind tatsächlich raffinierte Arrangeure. Ein Song wie „Jim Fear“ ist schlichtweg verdammt intelligent bis genial. Das Testosteron-Gebrülle des damaligen Sängers Dimitri Minakakis passt wie die Faust in die Quarktasche zu den zappeligen Ausbrüchen und steigert sogar noch das Energieniveau über den zulässigen Bereich. Wenn der Trip nach einer guten halben Stunde [den fiesen und noisigen Hidden Track nicht eingerechnet] vorbei ist, liegt man meist nackt und blutend vor der Stereoanlage und kann sich an nichts mehr erinnern. Aber kann man einem Album ein größeres Kompliment machen?

Da THE DILLINGER ESCAPE PLAN sich mit den nachfolgenden Veröffentlichungen [u.a. die „Irony Is A Dead Scene“-EP mit FAITH NO MORE/FANTOMAS/MR. BUNGLE-Frontpsycho Mike Patton am Mikro] nach und nach von dem „Calculating Infinity“-Stil verabschiedeten, bleibt dieses Album zusammen mit der ebenfalls genialen wie kurzen „Under The Running Bord“-EP das einzige Zeugnis der „klassischen“ THE DILLINGER ESCAPE PLAN. Und danach war die Welt nie mehr wieder dieselbe.

nnnon


Trackliste:
01. Sugar Coated Sour
02. 43% Burnt
03. Jim Fear
04. *#..
05. Destro’s Secret
06. The Running Board
07. Clip The Apex...Accept Instruction
08. Calculating Infinity
09. 4th Grade Dropout
10. Weekend Sex Change
11. Variations On A Cocktail Dress
Spielzeit: 00:37:27

Line-Up:
Dimitri Minakakis – Vocals
Ben Weinman – Guitar
Brain Benoit – Guitar
Adam Doll – Bass
Chris Pennie – Drums
Alexander Eitner [soulsatzero]
20.11.2009 | 18:00
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