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Album:Under Her Dead Hands
Genre:Dark Metal
Label:Yonah Records
Bewertung:4.5 von 7
Releasedatum:29.01.10
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"Wer braucht schon Schubladen?"

Bislang sind THARSYS komplett an mir vorbei gegangen, womit ich allerdings vermutlich alles andere als alleine da stehe, erschienen ihre bisherigen zwei Veröffentlichungen „Zeit Sein“ [2000] und „Mortal“ [2003] doch lediglich als Eigenproduktionen in geringen Stückzahlen. Obwohl die Truppe jetzt erstmals eine Scheibe über ein Label [Yonah Records] herausbringt, gibt es diese – so man der Bandhomepage Glauben schenken darf – jedoch zunächst ebenfalls nur in geringer Stückzahl [wobei eine Nachauflage natürlich nicht kategorisch ausgeschlossen ist].

Musikalisch lässt sich die Truppe recht schwer einordnen, sie bewegen sich aber mehrheitlich im Dark Metal-Bereich. Durch den lieblichen Gesang von Keyboarderin Sara Lauhoff ist man auch hin und wieder versucht, THARSYS mit dem Gothic Metal-Stempel zu versehen, dafür klingt die männliche Stimme dann aber streckenweise schon todes- oder schwarzmetallisch. Da auch doomige Gefilde immer wieder gestreift werden und „Coldblood“ anfangs sogar als Folk-Ballade durchgehen würde, lässt sich wirklich nur sehr schwer die passende Schublade finden. Ansonsten gibt es eine ziemlich starke Produktion, durch die die Gitarren richtig schön fett klingen, was in „Infernal Love“ aber auch schon mal etwas zu Lasten der Vocals geht, die hier einen recht eingeengten Eindruck vermitteln. Neben der einen oder anderen Perle [das Auftaktdoppel, bestehend aus „The Price Of Empathy“ und dem Titelsong weiß zu gefallen] gibt es allerdings auch einige bestenfalls durchschnittliche Kompositionen, die den ordentlichen Gesamteindruck von „Under Her Dead Hands“ etwas schmälern.

Man könnte den neuesten Streich von THARSYS als ein Zwischending aus GODGORY, ORPHANAGE und STREAM OF PASSION einordnen, absolut zutreffend lässt es sich ohnehin nicht beschreiben. Jedenfalls ist „Under Her Dead Hands“ ein interessantes Album geworden, dass leider seine Längen hat und den Hörer nicht pausenlos fesselt. Optisch hat die Truppe mit dem Cover zur Scheibe übrigens mal ordentlich ins Klo gegriffen, aber das sei nur am Rande erwähnt.

Trackliste:
01. The Price Of Empathy
02. Under Her Dead Hands
03. Coldblood
04. Seven
05. Infernal Love
06. Master Of Humanity
07. Halls Of Desolation
08. Black
09. Devilseed
Spielzeit: 00:52:20

Line-Up:
Uwe Lerch - Bass
Kralle - Drums
Oliver Schneider - Guitars
Lumpi Lauhoff - Guitars
Sara Lauhoff - Keyboards, Vocals
Frank "Ali" Kronnagel - Vocals
Timo Beisel [kaamos]
20.03.2010 | 13:34
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