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Band: Heirs bei Facebook Metalnews nach 'Heirs' durchsuchenHeirs
Album:Alchera
Genre:Ambient, Experimental, Post Rock
Label:Denovali Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:12.06.09
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"Schema F? Hier nicht!"

HEIRS wurden ursprünglich als Soloprojekt von Drummer Damian Coward gegründet, haben sich inzwischen jedoch zu einer richtigen Band gemausert. Dass die vier Australier zwar einerseits ihren musikalischen Erben wortwörtlich Respekt erweisen, dabei aber gleichzeitig nicht im Bereich des experimentellen und instrumentalen Post Rock untergehen, beweist „Alchera“.

Deutlich wird zudem schnell, dass einige musikalische Erfahrung bei HEIRS zusammenkommt, denn das Debüt der Truppe klingt schon erstaunlich gefestigt, reif und selbstbewusst. Dabei verneigen sich HEIRS vor solchen Bands wie NEUROSIS, ISIS, SWANS, GODFLESH [„Plague Asphyx“], MONO und alten PELICAN – abgekupfert wird jedoch nicht, denn die vier Musiker aus Down Under kombinieren diese Zutaten zu ihrer ganz eigenen Vorstellung von ausschließlich instrumentaler Klangkunst [Gesang vermisst man hier übrigens zu keinem Zeitpunkt]. Und das, obwohl man inzwischen meinen könnte, dass gerade im Post-Rock-Bereich schon so ziemlich alles gesagt wurde. Klar ist natürlich dennoch, dass HEIRS das Genre nicht komplett umkrempeln, aber auf „Alchera“ ist deutlich mehr Kreativität und Mut zu Experimenten aufzufinden als auf manch anderer Veröffentlichung vergleichbarer Bands. Vor allem mit den gefühlvollen, immer wieder von wuchtigen Riffkaskaden, die sich hypnotisch in die Gehörgänge bohren, durchzogenen „Mockery“ und „Cabal“ zeigen sich die Australier von ihrer absoluten Schokoladenseite, denn viel besser hätte man diese zwei vor Dynamik nur so strotzenden Songs nicht schreiben können. Das restliche Material kommt an diese Perlen dann nicht ganz heran, ist aber immer noch prima, wobei gerade das experimentelle und von Ambient/Noise-Ausflügen dominierte „Russia“ noch einmal aufhorchen lässt. Leicht verdaulich ist „Alchera“ somit nicht, und das soll es wohl auch nicht sein, aber genau das macht das Album spannend, und nach einigen Durchläufen kristallisiert sich immer mehr heraus, dass ein roter Faden zum Glück stets vorhanden ist, obwohl die Kompositionen jeweils in sehr unterschiedliche Richtungen gehen.

HEIRS haben mit ihrem Einstand ein sehr ansprechendes und ambitioniertes Album geschrieben, das oftmals, wenn auch nicht immer, mit den gängigen Konventionen zu brechen vermag und das viele gute Ideen beinhaltet. An die großen Vorbilder kommt die Band zwar auf „Alchera“ noch nicht ganz heran, aber in Anbetracht der Tatsache, dass wir es hier ‚nur’ mit einem Debüt zu tun haben, könnte mit der nächsten Veröffentlichung ein ganz schöner Knaller von HEIRS anstehen. Verdient hätten sie es, denn genau solche Bands, die über den Tellerrand blicken und sich nicht auf Schema F verlassen, sind im inzwischen überfüllten Post-Rock-Bereich dringend nötig und wichtig! – Übrigens: Wer „Alchera“ antesten möchte, kann die komplette Scheibe hier gratis herunterladen, doch auch hier gilt: Wenn Euch die Musik dann gefällt, kauft sie bitte auch, um Band und Label entsprechend zu unterstützen.

Trackliste:
01. Plague Asphyx
02. Mockery
03. Cabal
04. Mandril
05. The White Swell
06. Russia
Spielzeit: 00:43:54

Line-Up:
Brent Stegeman – Guitar
Ian Jackson – Guitar
Laura Bradfield – Bass
Damian Coward – Drums
Alexander Eitner [soulsatzero]
22.03.2010 | 22:03
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