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Band: Kodiak bei Facebook Metalnews nach 'Kodiak' durchsuchenKodiak
Album:Kodiak
Genre:Ambient, Doomcore, Instrumental
Label:Denovali Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:15.02.09
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"Wuchtig und unerbittlich"

KODIAK aus dem Ruhrgebiet zeigen sich auf ihrem Debüt einerseits unglaublich düster und minimalistisch, andererseits sehr wuchtig und unerbittlich – ganz ähnlich wie die Eiswüsten, die sie auf ihrem selbst betitelten Debüt visualisieren.

12“ bzw. EP ist in dem Zusammenhang allerdings eine gänzlich falsche Bezeichnung, denn auch wenn nur die beiden Songs „Beginnung“ und „End“ vertreten sind, erreicht die Spielzeit nahezu 40 Minuten. Das Trio lässt sich demnach alle Zeit der Welt, gibt den Kompositionen sehr viel Zeit zum Atmen und Entfalten, sodass sich der Hörer bei einer immer weiter ansteigenden Spannungskurve gedulden muss, ehe schließlich die Eruption in Form von wuchtigen Gitarrenwänden erfolgt. Dabei agieren KODIAK rein instrumental, setzen die Instrumente, insbesondere das Schlagzeug, sehr reduziert ein, vermögen damit jedoch gekonnt, sich am Rande der [gewollten] Monotonie entlang zu bewegen und den Hörer in schier unendliche Weiten voller Schnee, Eis und überall lauernder Gefahr hineinzuziehen – und wirken dabei bisweilen genauso wuchtig und massiv wie ein angreifender Kodiakbär.

Irgendwo zwischen Drone, Doom Metal und Ambient-Ausflügen stellt „Kodiak“ somit einen interessanten und guten Einstand dar, dessen einzelne Zutaten zwar nur bedingt neu sind, aber geschickt und spannend kombiniert und eingesetzt werden. Und dass KODIAK das Zeug zu noch viel mehr haben, zeigt ihr aktueller Beitrag auf der Split-CD mit NADJA bzw. BLACK SHAPE OF NEXUS, denn hierauf zeigt sich, wie sich die Band innerhalb kürzester Zeit immens steigern konnte! Diese Denovali-Band sollte man auf alle Fälle im Auge behalten!

Trackliste:
01. Beginning
02. End
Spielzeit: 00:39:32

Line-Up:
Tommy – Bass
Seppo – Guitar
Maik – Drums
Alexander Eitner [soulsatzero]
22.03.2010 | 22:13
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