.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Reviews von Various Artists
CD Review: Various Artists - Dio - This Is Your Life

Various Artists
Dio - This Is Your Life


Heavy Metal
Keine Wertung
"Legenden huldigen Legende"
CD Review: Various Artists - Punk Goes Pop Volume 5

Various Artists
Punk Goes Pop Volume 5


Alternative, Emocore, Metalcore, Post Hardcore
Keine Wertung
"Chart-Hits in neuem Gewand"
CD Review: Various Artists - Falling Down Compilation IIV

Various Artists
Falling Down Compilation IIV


Post Hardcore, Post Rock, Stoner Rock
Keine Wertung
"Auf zu Runde 3!"
DVD: Review: Various Artists - Monsters Of Metal Vol. 8

Various Artists
Monsters Of Metal Vol. 8


6 von 7 Punkten
DVD "Kapitale Vollbedienung"
CD Review: Various Artists - Wolfsnächte 2012 Tour EP

Various Artists
Wolfsnächte 2012 Tour EP


Heavy Metal, Power Metal
Keine Wertung
"Gratis und Spaß dabei!"
Mehr aus den Genres
CD Review: Daath - The Hinderers

Daath
The Hinderers


Industrial, Melodic Death Metal, Thrash Metal
4.5 von 7 Punkten
"Kosmischer Ausflug"
CD Review: Blutvial - I Speak Of The Devil

Blutvial
I Speak Of The Devil


Black Metal
4 von 7 Punkten
"Ambitionen ≠ Ergebnis"
CD Review: Whitechapel - Whitechapel

Whitechapel
Whitechapel


Death Metal, Deathcore
6 von 7 Punkten
"Voll in die Fresse!"
CD Review: Larman Clamor - Altars To Turn Blood

Larman Clamor
Altars To Turn Blood


Blues / Bluesrock, Psychedelic, Sludge, Stoner Rock
5.5 von 7 Punkten
"Altäre, Blut, Whiskey und Blues"
CD Review: Nsane - Catharsis

Nsane
Catharsis


Death/Thrash Metal, Melodic Death Metal
4.5 von 7 Punkten
"Extremer Metal aus Gera. Wen wundert's..."
CD Review: Eisregen - Fleischfilm

Eisregen
Fleischfilm


Dark Metal
3 von 7 Punkten
"Auch Horrormeister wie Fulci oder Deodato hätten etwas vermisst."
CD Review: Wolfpakk - Wolves Reign

Wolfpakk
Wolves Reign


Hard Rock, Heavy Metal
5.5 von 7 Punkten
"Allstar-Metal abseits des Mainstream"
CD Review: Night Demon - Darkness Remains

Night Demon
Darkness Remains


Heavy Metal
4.5 von 7 Punkten
"Opfer des Hypes"
CD Review: Mammoth Mammoth - Mount The Mountain

Mammoth Mammoth
Mount The Mountain


Hard Rock, Rock, Stoner Rock
4.5 von 7 Punkten
"Im Frühtau zu Berge..."
CD Review: Harpyie - Anima

Harpyie
Anima


Folk Metal, Symphonic / Epic Metal
3.5 von 7 Punkten
"Das Durchhaltevermögen hat sich gelohnt"
Cover von Various Artists -- Trash Can Dance: Sügis
Band: Various Artists Homepage  Metalnews nach 'Various Artists' durchsuchenVarious Artists
Album:Trash Can Dance: Sügis
Genre:Alternative, Indie, Punk, Rock
Label:Eigenproduktion
Bewertung:Keine Wertung
Releasedatum:13.11.10
Share:

"Herbst"

Schon der einigermaßen bekannte barocke Dichter Friedrich von Logau wusste von der Magie der dritten Jahreszeit, indem er einst schrieb: "Der Frühling ist zwar schön,/ doch wenn der Herbst nicht wär',/ wär' zwar das Auge satt,/ der Magen aber leer". Auf die Musikwelt beziehungsweise die Beiträge zu diesem Teil der "Trash Can Dance"-Reihe umgelegt bereichern die Truppen, welche weit abseits des Metals in [allgemein betrachtet] alternativen, "unabhängigen", punkigen, mitunter sogar recht krachenden Fahrwässern zuhause sind, die Musik als solche ungemein. "Sügis" geht zudem locker als der abwechslungsreichste Teil der ersten Trilogie der "Trash Can Dance"-Serie durch.

Doch der Reihe nach. Neben Auf-die-Fresse-Explosionen wie die von HIRNLOS kann sich man an clever zusammengesteckten Wortpuzzles wie das von MONSTERCÖUQ oder Wüstenhymnen der Marke HIGHMACHINE reinpfeifen oder wahlweise die besseren neuen DARKTHRONE in Form von SORTS anhören [welche übrigens aus Mitglieder der hierzulande leider komplett missverstandenen LOITS et al besteht], wenn die Stimmung im Partyzelt nach Rotz ruft. Apropos LOITS: Ein Remix des 2004 auf dem akzeptablen Album "Vere Kutse Kohustab" erschienenen Songs "Tuleristsed" kann hier ebenso vernommen werden wie eine neue Version des im estnischen Untergrund als "Geheimtipp" gehandelten Konglomerats ZRIAMULI. Kompromisslose, aber nichtsdestotrotz unterhaltsame Saitendrescherei fahren nicht nur ZAHIR mit ihrem kultig betitelten "Bring Me The Head Of Gwyneth Paltrow [In Mint Condition]" [Filmfreaks wissen Bescheid], sondern auch NECRO STRIKE auf, wobei letztere mit zu den extremsten Nummern auf "Sügis" zählen. SOAR steuern das traumhaft dahingleitende "Ecclesiastes 1.2-5", während TALBOT einen mit wesentlich mehr Bass im Gepäck ins All schießen - das von der "Tundra"-EP her bekannte "Pick Up Lane" begeistert mehr als zwei Jahre später mit der gleichen Intensität und Liebe zum Detail.

Satte 22 Stücke konnten im "Sügis"-Teil untergebracht werden; dieser Verzicht auf Askese zahlt sich letzten Endes aus, schließlich wird die größte Bandbreite an möglichen Genres innerhalb der TCD-Trilogie dargeboten. Wer sein Geld auf Nummer Sicher verbrät, der lege sich zunächst diese Scheibe zu und bestellt auch die anderen unter folgender Adresse: gtm242[at]hot.ee.

Trackliste:
01 - Orelipoiss ja Contra - Oma lima
02 - Punkentsefaliit - Muldonni vanamees
03 - SS Robot - 12 tähte
04 - Monstercöuq - Laks laks laks
05 - Hirnlos - I Dont Trust You
06 - Necro Strike - Sperma
07 - Cantilena - Silent Respect
08 - Sorts - Harsh
09 - Highmachine - Hookers From The Swamp
10 - Melmac - The Storm [Demo]
11 - Talbot - Pick-Up Lane
12 - Soar - Ecclesiastes 1.2-5
13 - Zriamuli - Trash It [Alternative Mix]
14 - Tolmunud Mesipuu -7 000 000 meest vaatab su naist
15 - Zahir - Bring Me The Head Of Gwyneth Paltrow [In Mint Condition]
16 - Leslie Da Bass - Trans
17 - Loits - Tuleristsed [Bombfolder 2004 Remix by Forgotten Sunrise]
18 - Sinine - The End
19 - Pedigree - Necroscopic
20 - Aamen - KukkusUjusHukkusUppus
21 - Edasi - Black Christmas
22 - Forgotten Sunrise - In Heaven [Lady In The Radiator Song]
Spielzeit: 01:18:38

Line-Up:
-
Michael Bambas [Micha]
20.11.2010 | 20:04
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin