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Cover von Rabenholz -- Akt I – Auf welken Schwingen...
Band: Rabenholz Homepage  Metalnews nach 'Rabenholz' durchsuchenRabenholz
Album:Akt I – Auf welken Schwingen...
Genre:Black Metal, Melodic Black Metal
Label:Helheim Productions
Bewertung:3.5 von 7
Releasedatum:22.10.10
CD kaufen:'Rabenholz - Akt I – Auf welken Schwingen...' bei amazon.de kaufen
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"Rabenschwarzes Geholze"

Sonderlich viel läßt sich über die Black Metaller von RABENHOLZ nicht in Erfahrung bringen, die Band gründete sich anno 2006, firmiert seit 2009 als Quartett und ist seither bemüht, „die unbarmherzige Brachialität der Natur, die düstere Melodik des abendlichen Herbstwindes, die klangvollen Untiefen & Abgründe der Existenz … den umherschweifenden Geist des rastlosen Rabens, der auf welken Schwingen in die Dämmerung entschwindet“ musikalisch entsprechend umzusetzen.

Ein hehres Ansinnen, wie man meinen möchte, denn das Debüt dieser Horde aus Heilbronn bzw. Fulda beginnt mit dem - lediglich von Cello, verschachtelten Schlagzeugrhythmen und Hintergrundgeheul - getragenen „Auf welken Schwingen...“ zunächst durchaus vielversprechend und stimmungsvoll.
Die Gitarren des nachfolgenden „Schatten der Sehnsucht“ nehmen die Melodie des Intros auf, ein Drumcomputer holpert und Sänger Totenfrost krächzt viehisch dazu. Auch wenn Black Metal naturgemäß nicht zwingend mit Wohlklang einhergeht, irritieren die eigentlich interessant und beinahe episch harmonierenden Sechsaiter hierbei dann doch irgendwie, denn jegliche aufkeimende Atmosphäre wird hier konsequent vom statischen Dauergeballer der Drums und dem Gesang niedergeholzt.
Ein ähnlich bedauernswertes Schicksal ereilt auch „Todesherrschaft“ mit seinen flirrenden Leads [deren Thema/Melodie zudem irgendwie Ähnlichkeit mit dem Jingle von „Wer wird Millionär“ hat], erst gegen Ende dürfen die Gitarren fast schon DISSECTION-mäßig zurück in die Spur.
„Stille… am Ende aller Tage“ ähnelt seinem Vorgänger zwar ziemlich, doch hält sich der Gesang mit seinen Hasstiraden hier eher etwas zurück, setzt sein Krächzen fast schon songdienlich ein und läßt sich eher von den Gitarrenmelodien führen.
Auch das finale, von Kirchenglocken eingeläutete „Als das Licht mich mit sich nahm…“ hat durchaus seine Momente, das Cello darf wieder mitmischen und den Bogen zum ersten Track schlagen, allerdings suhlt sich der Gesang wieder deutlich zu tief in Dreck und Leid, so dass den gelungenen Gitarren/Melodien erneut zu wenig Beachtung zuteil wird.

Klar, „Akt I – Auf welken Schwingen...“ wurde von Svarog letztes Jahr im Alleingang eingespielt und aufgenommen, allein dafür gebührt der Band fraglos Anerkennung und letztlich Nachsicht, was manches Manko in Sachen Sound und Instrumentierung betrifft.
Wirkt die präsentierte Schwarzmetall-Legierung auf diesem Debüt hie und da auch noch etwas unbeholfen, DIY-mäßig, teilweise orientierungslos und gewollt, so ist dennoch bereits deutlich Potenzial vorhanden, das beim nächsten Mal lediglich noch richtig genutzt und kanalisiert werden muss, denn sonst könnte es sein, dass [Zitat aus dem Klappentext] jeder weitere, von RABENHOLZ vertonte „Flügelschlag, unbemerkt, in den endlosen Weiten der Finsternis verborgen …“ bleibt...

Trackliste:
01. Auf welken Schwingen
02. Schatten der Sehnsucht
03. Todesherrschaft
04. Stille… am Ende aller Tage
05. Als das Licht mich mit sich nahm…
Spielzeit: 00:32:21

Line-Up:
Totenfrost - Vocals
Svarog - Guitar, Bass
Zythifer - Guitar
Hevnbrann - Drums

Session Member:
Y.S. - Cello
Dirk Konz [dkay]
30.11.2010 | 23:01
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