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Reviews von Uriah Heep
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Uriah Heep
Official Bootleg Volume II – Live In Budapest, Hungary 2010


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Cover von Uriah Heep -- Into The Wild
Band: Uriah Heep Homepage Uriah Heep bei MySpace.com Metalnews nach 'Uriah Heep' durchsuchenUriah Heep
Album:Into The Wild
Genre:Classic Rock, Hard Rock
Label:Frontiers Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:15.04.11
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"Keine Spur von Altersmilde"

Dass die alten Säcke es immer noch drauf haben, konnten URIAH HEEP bereits mit ihrem 2008er-Comeback „Wake The Sleeper“ unter Beweis stellen. Auch die beiden neuen Stücke auf der sonst mit Neueinspielungen älterer Hits bestückten Jubiläums-Compilation „Celebration“ waren über jeden Zweifel erhaben [vor allen Dingen der Song „Corridors Of Madness“ nötigte einem eine Menge Respekt ab, gehört er doch mit zum Besten, was je unter dem Namen URIAH HEEP veröffentlicht wurde] und so konnte man auch recht zuversichtlich sein, dass das neueste Album ebenfalls kein Rohrkrepierer werden würde.

Um jeglichen Kritikern, die nur darauf warten, dass die Herren um das einzig verbliebene Gründungsmitglied Mick Box nur noch einen zahmen Abklatsch dessen abliefern, wofür sie mal standen, von Anfang an den Wind aus den Segeln zu nehmen, legen URIAH HEEP mit dem Stampfer „Nail On The Head“ gleich gehörig rockend los. Aber auch beim folgenden – mit einem grandiosen Refrain versehenen - „I Can See You“ lassen sie die Zügel nicht schleifen und legen tempomäßig sogar noch eine Schippe drauf. Danach geht es mit dem tollen Titelsong sowie „Money Talk“ und „I'm Ready“ ähnlich schwungvoll weiter, bevor man beim möglicherweise stärksten Stück des Albums - „Trail Of Diamonds“ - erstmals etwas Zeit zum Durchschnaufen hat. Im weiteren Verlauf gibt es eigentlich auch keine Aussetzer mehr, mit dem feinen und sehr eingängigen „Southern Star“, dem furiosen Wüstenritt „Lost“ oder der Gute-Laune-Nummer „T-Bird Angel“ hingegen noch weiteres schmackhaftes Ohrenfutter. Man kann es einfach drehen und wenden, wie man will: URIAH HEEP haben es immer noch drauf. Sie variieren immer wieder Tempo und Grundstimmung, um möglicher Langeweile direkt entgegen zu wirken und klingen dabei dank zeitgemäßer Produktion zwar nach klassischer Rockband ohne jedoch altbacken zu wirken.

Klammert man „Celebration“ mal aus, dann ist „Into The Wild“ bereits die 22. Studioscheibe der britischen Hard Rock-Institution und wenngleich es kein absolutes Meisterwerk im Kanon der Band ist, muss man URIAH HEEP einfach neidlos zugestehen, dass sie sich schon seit einigen Jahren [wieder] in einer richtig guten Verfassung präsentieren können und da macht das neue Album auch keine Ausnahme. Von Altersmilde keine Spur, rocken sie stellenweise noch mit mächtig Dampf im Kessel und verfügen immer noch über das Talent und den Willen, tolle und packende Songs zu schreiben. Mögen URIAH HEEP der Musikwelt in dieser Form noch viele Jahrzehnte erhalten bleiben.

Trackliste:
01. Nail On The Head
02. I Can See You
03. Into The Wild
04. Money Talk
05. I'm Ready
06. Trail Of Diamonds
07. Southern Star
08. Believe
09. Lost
10. T-Bird Angel
11. Kiss Of Freedom
Spielzeit: 00:53:00

Line-Up:
Bernie Shaw - Vocals
Mick Box - Guitars
Trevor Bolder - Bass
Russell Gilbrook - Drums
Phil Lanzon - Keyboards
Timo Beisel [kaamos]
10.04.2011 | 23:15
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