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"Zurück in der Königsklasse"
Cover von Fanthrash -- Duality Of Things
Band: Fanthrash Homepage Fanthrash bei Facebook Metalnews nach 'Fanthrash' durchsuchenFanthrash
Album:Duality Of Things
Genre:Death/Thrash Metal
Label:Rising Records
Bewertung:4.5 von 7
Releasedatum:19.08.11
CD kaufen:'Fanthrash - Duality Of Things' bei amazon.de kaufen
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"Mehr als nur Fans!"

Der erste polnische Metal-Export? Einfache Frage, denn VADER haben ja nicht nur schon zu Zeiten des eisernen Vorhangs einen Fuß in die Tür gekriegt, sondern sind auch nach wie vor aktiv. Das und ihr internationaler Erfolg unterscheidet sie vornehmlich von ihren Landsmännern FANTHRASH, mit denen sie sonst einiges gemeinsam haben dürften.

Zumindest kann man davon ausgehen, dass die 1986 unter dem Namen FANTOM gegründeten FANTHRASH und VADER die Begeisterung für Bands wie SLAYER, DESTRUCTION und KREATOR teilen. Das FANTHRASH statt einer Karriere Anfang der 90er in einer Versenkung verschwanden, aus der sie erst jetzt mit „Duality Of Things“ so richtig wieder auftauchen, ist eine Geschichte, wie sie im Musikgeschäft millionenfach geschrieben wurde und wird. Aber wie es der Name schon andeutet, sind die Polen vor allem aus Spaß an der Sache dabei. Ihren auf messerscharfen Thrash-Riffs basierenden Death Metal spicken sie mit einigen WATCHTOWER- und MEKONG DELTA-Versatzstücken, während der Gesang abermals in Richtung VADER deutet. Als deren weniger geradlinige Ausführung können FANTHRASH durchaus durchgehen.

Hinzu kommt, dass der Bandname in einer Hinsicht sehr irreführend ist: Dass es sich bei diesen Musikern um eine reine Spaßkapelle handelt, wird spätestens nach dem zweiten Song kein Mensch mit Ohren mehr behaupten dürfen. Vielmehr sind die fünf teilweise ergrauten Herren bisweilen fast zu gut/zu ehrgeizig - „Duality Of Things“ braucht etliche Durchläufe, bis die Songs endlich zünden und so mancher Bruch ist und bleibt ein Stimmungskiller. Aber wenn FANTHRASH im Lauf der nächsten Monate mal auf die Bühnen kommen und den Rost in Sachen Songwriting etwas abklopfen, darf man sich auf einiges gefasst machen.

Trackliste:
01. Intro
02. Allocation Of The Soul
03. Aggressor
04. Forced
05. Duality Of Things
06. Under The Open Sky
07. Trauma Despotic
08. Green Tattoo
09. Lizared Skeleton
10. Toxic Mind
11. Domino
12. Rita From The Hills
Spielzeit: 00:49:13

Line-Up:
Greg - Gitarre
Mary - Bass
Pilate - Sologitarre
Radd - Schlagzeug
Less - Gesang
Lennart Riepenhusen [Grim_Rieper]
01.09.2011 | 18:26
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