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Datum: 03.12.2004Stadt: Basel

Die Metalszene in der Schweiz ist definitiv am Leben. Den Beweis dafür traten etwa 300 Metalheads an, um im Sommercasino in Basel die drei Bands von Anfang bis Ende abzufeiern. Von Beginn an sprang der Funke über und alle drei Bands liefen zur Höchstleistung auf. Beeindruckend war zudem der klare und druckvolle Sound, was in Jugendhäusern nicht unbedingt Standard ist. Zudem bangte da Deather neben Gothic und Power Metaller, was zeigt, dass man auch wunderbar zusammen feiern kann.

Den Anfang machten DARKMOON aus der Nordschweiz. Das Quintett nennt seinen Stil selber Dark Metal. Geboten wurde dabei eine Mischung aus Death/Speed Metal, gepaart mit traditionellem Riffing. Mich erinnerte das Ganze musikalisch an diverse finnische Acts, allen voran ETERNAL TEARS OF SORROW, allerdings ohne Keyboards. Zudem hatte die Band in ihrem Sänger einen grandiosen Entertainer, der die Menge jederzeit im Griff hatte. Highlights in ihrem 45 Minutenset waren "Black Domain", "Drowning" und das erstmals live gespielte "Dust In My Eyes". Daumen hoch für eine talentierte Band, die auf einem guten Weg ist.




Danach betraten die Gothic Metaller von EERINESS aus Zürich die Bühne des Sommercasinos und legten furios mit "November, Thy Weakness" los. Und hier trifft die Bezeichnung Metal auch wirklich auf den Sound der Band zu. Keine Spur von Weichspülerrock. Stattdessen regiert ein volles Gitarrenbrett, unterstützt von atmosphärischen Keyboards und verträumten Cello-Melodien. Manche Passagen sind deutlich am Black Metal angelehnt, was ihnen eine besondere Wucht verleiht. Weitere Höhepunkte im Set der Band waren "The Unbounded Misfortune", "Lay Down" und vor allem "Dead Souls Embrace". Man merkte dem Septett um Sänger/Gitarrist Philipp Gnos deutlich die Spielfreude an. Zudem stellte das Septett mit "Time" und "Shadow" zwei brandneue Songs vor, die auf ihrem 2005 erscheinenden Zweitwerk zu hören sein werden. Hierbei wurde erstmals mit cleanen Vocals experimentiert, die sich gut in den Gesamtsound einpassen. Und bereits jetzt lässt sich sagen, das man sich songwriterisch nochmals gesteigert hat.

Ebenfalls von Vorteil für die Band war, dass man mit Nikolina wieder eine Sängerin dabei hatte. Da es ihr erster Auftritt war, merkte man ihr durchaus ihre Schüchternheit und Nervosität an, dennoch meisterte sie ihre Passagen mit Bravour und deutete an, dass da noch viel Potential vorhanden ist.

Auf alle Fälle zeigte sich, dass EERINESS durch ihre vielen Auftritte in der Vergangenheit (u.a. in Deutschland, Österreich und Slowenien) viel an Routine und Erfahrung gewonnen haben. Die Band ist auf dem besten Wege sich in die Spitze im Gothic Metal Bereich vorzuarbeiten.

Anschließend hatte es der Headliner ELIS zunächst schwer die Stimmung am Kochen zu halten, da er erst mit einer 15minütigen Verspätung die Bühne entern konnte. Doch das Quintett aus Liechtenstein/Ostschweiz um Frontfrau Sabine Dünser wählte mit "Such A Long Time" einen perfekten Einstieg. Bereits beim zweiten Song "Child" und dem darauf folgenden "Elis" hatten sie die Massen wieder im Griff.

Man merkte der Band an, dass sie durch die gerade absolvierte Nordeuropatour mit ATROCITY bestens aufeinander eingespielt war. Tortzdem überzeugte die Band auch in Basel durch ihre enorme Spielfreude und machte nicht den Fehler, das Ganze nur als Routinejob zu betrachten. Es folgte ein bunter Querschnitt durch alle bisherigen Veröffentlichungen, wobei das Hauptaugenmerk auf dem aktuellen Album "Dark Clouds In A Perfect Sky" lag.

Den Höhepunkt des Konzerts zündeten sie mit dem Doppelhammer "God's Silence/Devil's Temptation", der ausnahmslos jeden zum Ausrasten brachte. Ebenso wie "Der letzte Tag", zu dem die Band auch einen Videoclip gedreht hat. Nach knapp einer Stunde näherte sich das Konzert mit "Sie erfasst mein Herz" zunächst dem Ende. Da das Publikum jedoch energisch nach mehr verlangte, erklangen im Zugabenblock noch "Lost Soul" und "Do You Believe", bevor ELIS sich endgültig von der Menge verabschiedeten.

Somit endete ein sehr starker Konzertabend in Basel, bei dem alle Bands ihr Bestes gegeben haben und mit Sicherheit kein Zuschauer enttäuscht nach Hause gegangen ist. Zumal alle Beteiligten immer wieder das Gespräch mit den Fans suchten.

Calandryll

Autor: Oliver Jung [Calandryll] | 07.12.2004 | 18:31 Uhr
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