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Incoming Cerebral Overdrive
Le Stelle: A Voyage
Doomcore, Mathcore, Psychedelic
5 von 7 Punkten
"Gewandelt"
Watch Me Bleed
Kingdom
Death/Thrash Metal, Neo-Thrash, Thrash Metal
5 von 7 Punkten
"Blutiges Königreich"
Firewind
Few Against Many
Heavy Metal, Power Metal
4.5 von 7 Punkten
"Von guter Absicht und schlechten Vorbildern"
Children Of Bodom
Holiday At Lake Bodom [Best-Of]
Heavy Metal, Modern Metal
Keine Wertung
"Ferien am Bodom-See"
Carach Angren
Where The Corpses Sink Forever
Black Metal, Melodic Black Metal, Symphonic / Epic Metal
6.5 von 7 Punkten
"Zum dritten Mal in Topform!"Fueled By Fire
Plunging Into Darkness
Thrash Metal
5.5 von 7 Punkten
"Guter, freundlicher, gewalttätiger Spaß!"
High On Fire
De Vermis Mysteriis
Doom Metal, Sludge, Stoner Rock
6 von 7 Punkten
"Zeitreisen als Killer-Konzept"Horisont
Second Assault
Blues / Bluesrock, Classic Rock, Hard Rock
6 von 7 Punkten
"Retro-Rock-Warzenschweine"Man.Machine.Industry
Lean Back, Relax And Watch The World Burn
Industrial, Industrial Metal
4.5 von 7 Punkten
"Tanz in den Untergang!"
Diablo Swing Orchestra
Pandora´s Pińata
Experimental, Prog-Metal
6.5 von 7 Punkten
"Fabelhafte Mischung"The Foreshadowing
Second World
Dark Metal, Doom Metal, Gothic Metal
5.5 von 7 Punkten
"Melancholie aus Italien Teil Drei"
.: NICHT EINGELOGGT
.: CD-REVIEWS :: Ásmegin - Arv
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"Kauzig, norwegisch, gut.Sehr gut sogar!" | ||||||||||||||||||
| ÁSMEGIN, ÁSMEGIN... ja, doch, da war definitiv mal etwas. Als die norwegischen Folk Metaller 2003 ihr Debüt „Hin Vordende Sod & Sø“ veröffentlichten, konnten sie durchaus Eindruck schinden. Doch statt hinfort wie andere ihrer Stilrichtung erbarmungslos zu touren, verschwanden sie erst einmal wieder von der Bildfläche. Nunmehr melden sie sich unverhofft zurück, um mit „Arv“ klar zu machen, dass man mit ihnen nach wie vor rechnen muss. Dabei wird der Fan ihrer früheren Klänge möglicherweise die eine oder andere Kröte zu schlucken haben, denn wo das Vorgängerwerk auf gekonnte Weise vor allem Black Metal mit nordischer Folklore verknüpfte und trotz hohen Niveaus vor allem Eingängigkeit das Klangbild regierte, hat sich einiges geändert. So haben sich ÁSMEGIN von schwarzmetallischen Saitenrasereien nahezu vollständig verabschiedet. Stattdessen zelebrieren sie eher wuchtigen Groove, sehr gerne auch im unteren Midtempo, den sie jedoch immer wieder durchbrechen, um Akkordeon, Geige oder auch Mellotron Platz zu machen. Und während das Eröffnungsstück mit seinem zugegebenermaßen ausgelutschten, aber in diesem Falle wenigstens einmal wieder überzeugenden Kontrast von fiesem Grunzetyp und lieblich trällernder Maid noch relativ geradlinig daherkommt und an eine Doomversion ganz früher FINNTROLL erinnert, gestaltet sich „Arv“ im weiteren Verlauf immer verschrobener. Worin genau eigentlich diese Verschrobenheit besteht, ist schwer festzumachen. Denn nahezu alle Elemente ÁSMEGINs finden sich auf anderen Folk Metal Alben ebenfalls. Vermutlich ist es die Art und Weise, wie sich die Norweger weigern, gängige Muster zu kopieren, wenn sie zum Beispiel in „Hiertebrand“ schwermütige Geigenklänge über ein paar zähe, düstere Riffs legen und sich konsequent weigern, einen gefälligen Pogo-Polka-Part einzubauen. Oder man nehme „Generalen Og Troldharen“, welches sie zwar mit einem schunkelfreundlichen Akkordeon beginnen lassen, sich jedoch wiederum weigern, die Handbremse zu lösen und in rhythmischer Hinsicht alles tun, um etwaige Tänzer zum Stolpern zu bringen. Alle Beispiele dafür aufzuzählen, würde den Rahmen dieser Kritik sprengen und euch außerdem Zeit rauben. Zeit, die ihr brauchen könnt, um euch mit dieser düsteren, schrägen und ausgesprochen interessanten Mischung aus nordischer Folklore, Death Growls, Chören, todesmetallenen Riffs, gelegentlichen Doom-Anfällen und SOLEFALDscher Introvertiertheit zu vertraut zu machen. Tut es trotzdem, erst recht, wenn ihr jede Band auf jeder Heidenkirmes für eine musikalische Offenbarung haltet. Ihr sollt es nicht bereuen. | ||||||||||||||||||
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