.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Interviews mit Įrstķšir Lķfsins
Reviews von Įrstķšir Lķfsins
CD Review: Arstidir Lifsins - Thättir Ur Sogu Nordrs

Arstidir Lifsins
Thättir Ur Sogu Nordrs


Black Metal, Pagan Metal
6 von 7 Punkten
"Tief und Intensiv"
CD Review: Arstidir Lifsins - Jötunheima Dolgferd

Arstidir Lifsins
Jötunheima Dolgferd


Black Metal, Folk
3.5 von 7 Punkten
"Wenn die Theorie nie an die Praxis reicht"
Mehr aus den Genres
CD Review: Sorgsvart - Vikingtid Og Anarki

Sorgsvart
Vikingtid Og Anarki


Folk Metal, Melodic Black Metal, Symphonic / Epic Metal
6 von 7 Punkten
"Alles Gute kommt von oben"
CD Review: Minotaurus - Myth Or Reality

Minotaurus
Myth Or Reality


Folk Metal, Neofolk, Pagan Metal, Viking Metal
2.5 von 7 Punkten
"Celtic Folk Metal sollen/wollen die fünf deutschen Musiker spielen. Insgesamt hat man seit... [mehr]"
CD Review: Darkthrone - Hate Them

Darkthrone
Hate Them


Black Metal
4 von 7 Punkten
"Eigentlich sollte man ja so unvoreingenommen wie möglich an jedes Review rangehen und Scha... [mehr]"
CD Review: Carved In Stone - Tales Of Glory & Tragedy

Carved In Stone
Tales Of Glory & Tragedy


Folk, Neofolk
5.5 von 7 Punkten
"He, ho, ein Feuerlein brennt..."
CD Review: Pyhä Kuolema - Kevättuulisormi

Pyhä Kuolema
Kevättuulisormi


Folk, Neofolk
5.5 von 7 Punkten
"Für die letzten Sonnenstrahlen ..."
CD Review: Helldorados - Lessons In Decay

Helldorados
Lessons In Decay


Glam Rock, Hard Rock, Heavy Metal
3 von 7 Punkten
"Spaß beiseite"
CD Review: Stallion - Rise And Ride

Stallion
Rise And Ride


Heavy Metal
5 von 7 Punkten
"Hengstgeschwindigkeit!"
CD Review: Ęvangelist - Writhes In The Murk

Ęvangelist
Writhes In The Murk


Ambient, Avantgarde, Death Metal
6 von 7 Punkten
"Wer windet sich da in Nacht und Wind?"
CD Review: Ainulindalė - Nevrast

Ainulindalė
Nevrast


Neofolk
6 von 7 Punkten
"Auf nach Mittelerde!"
CD Review: Tyred Eyes - Elevator

Tyred Eyes
Elevator


Indie, Rock
6 von 7 Punkten
"Handverlesene Qualität aus dem Land der Elche"
Cover von Įrstķšir Lķfsins -- Vįpna lękjar eldr
Band: Įrstķšir Lķfsins Homepage Įrstķšir Lķfsins bei MySpace.com Metalnews nach 'Įrstķšir Lķfsins' durchsuchenĮrstķšir Lķfsins
Album:Vįpna lękjar eldr
Genre:Black Metal, Folk Metal, Viking Metal
Label:Vįn Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:25.05.12
Share:

"Jahreszeiten des Lebens"

Im Oktober 2010 flatterte das Debutalbum dieser exotischen Truppe bei mir ein und ich resümierte seinerzeit eine gewisses Potential und diagnostizierte Ausbaufähigkeit. Dieses isländisch-deutsch-schwedische multikulturelles Ensemble legt nun das zweite Werk „Vįpna lękjar eldr“ nach und kann, soviel sei verraten, eine gehörige Schippe drauflegen. Stefan, Mitglied der deutschen Combo KERBENOK, ist es mit seinen Mitmusikern durchaus gelungen, den Stil von ĮRSTĶŠIR LĶFSINS zu festigen, ja sogar den Wiedererkennungswert deutlich zu steigern.

Die Jahreszeiten des Lebens, so die Übersetzung des Bandnamens, legten mit „Jötunheima Dolgferd“ ein Album vor, das noch arg an die finnischen MOONSORROW erinnerte. Doch Anno 2012 ist einiges anders. Die folkloristischen Elemente wurden etwas in den Hintergrund gestellt und auch die auf dem Debut für meinen Geschmack noch manchmal etwas überpräsenten Chöre sind nun besser in die Songs integriert. Bis auf zwei kürzere Instrumentaltitel, nämlich das Intro “Friggjar fašmbyggvir er mér falinn“ und „Mjök erum tregt tungu“ tummeln sich die Nummern wie gewohnt allesamt an der zehn Minuten Grenze. „Blóš-Žorsteinn eystri“, mit fast einer Viertelstunde der längste Track, überzeugt weniger durch experimentelle Geschichten, sondern zeigt das vielfältige Gesicht der Black Metal Einflüsse mit der einhergehenden atmosphärischen Dichte in diesem Genre. Wie auch anhand der Songtitel unschwer zu erkennen ist, ist der Gesang komplett in isländischer Sprache verfasst. Was dafür spricht, das hier weit jenseits von kommerziellem Kalkül gearbeitet wird. Dieses Grundgerüst aus isländischer Folklore [ Thematisch wird eine Geschichte aus dem Mittelalter erzählt ], nordisch kühlem Black Metal und episch angehauchtem Viking Metal ist über weite Strecken spannend konstruiert, auch wenn sich die eine oder andere Gewöhnlichkeit schon mal einschleicht. Der Bogen wird allerdings selten überspannt und das Album in seiner monumentalen Länge von über 77 Minuten ist aber als durchweg ausgewogen zu betrachten. Allerdings nichts für Leute, die nach Mainstream lechzen und Mitsingrefrains zum täglichen Überleben brauchen.

Wer also mit eben oben genannten musikalischen Eigenschaften konform geht und Viking Metal auch jenseits von Humppa Polka zu seinen persönlichen Vorlieben zählt, der dürfte an ĮRSTĶŠIR LĶFSINS eigentlich früher oder später nicht vorbei kommen. „Vįpna lękjar eldr“ ist die Steigerung geworden, die ich mir nach „Jötunheima Dolgferd“ gewünscht habe. Am Ende ihrer musikalischen Entwicklung, auch das zeigt sich hier, ist die Band aber unter Umständen noch lange nicht.

Trackliste:
01. Friggjar fašmbyggvir er mér falinn
02. Frį žögn Rauma grund hefr žessi ętt komiš
03. Ék sé framtķš ķ ķsa broti
04. Blóš-Žorsteinn eystri
05. Gylšis kind hefr aldrei dvalist į einum staš
06. Samkoma um sumar var sett į Žingeyri
07. Mjök erum tregt tungu
08. Svo lengi sem Sutrs ętt ok įsmegir ašhafast, mun žessi jörš ķ ringulreiš elta
09. Fjörbann var mér alltaf viš hliš er ófrišr kom upp
Spielzeit: 01:17:47

Line-Up:
Stefįn: Guitars, Bass, Vocals
Įrni: Drums, Viola, Double Bass, Vocals
Georg: Vocals
Marsél: Vocals
Sveinn: Keyboards, Piano & Effects
Kristófr: Percussions
Tómas: Choirs
Teresa: Female Vocals
Kristķn: Organ
Frank Wilkens [Fränky]
08.06.2012 | 11:35
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin