.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Interviews mit Árstíðir Lífsins
Reviews von Árstíðir Lífsins
CD Review: Arstidir Lifsins - Jötunheima Dolgferd

Arstidir Lifsins
Jötunheima Dolgferd


Black Metal, Folk
3.5 von 7 Punkten
"Wenn die Theorie nie an die Praxis reicht"
Mehr aus den Genres
CD Review: Aiumeen Basoa - Iraganeko Bide Malkartsutik

Aiumeen Basoa
Iraganeko Bide Malkartsutik


Akustik, Black Metal, Folk, Pagan Metal
6 von 7 Punkten
"Wildhonig aus dem Baskenland"
CD Review: Cruachan - Blood On The Black Robe

Cruachan
Blood On The Black Robe


Black Metal, Folk Metal, Pagan Metal
4.5 von 7 Punkten
"Pioniersschwierigkeiten!"
CD Review: Forgotten Darkness - Nacht Aus Blut

Forgotten Darkness
Nacht Aus Blut


Black Metal
5.5 von 7 Punkten
"Eine weitere Hoffnung des deutschen Blackmetal! FORGOTTEN DARKNESS stehen ihren mittlerwei... [mehr]"
CD Review: Satyricon - The Age Of Nero

Satyricon
The Age Of Nero


Black Metal, Rock'n'Roll
5.5 von 7 Punkten
"Liebte Nero den Groove?"
CD Review: Daniel Lioneye - Vol. II

Daniel Lioneye
Vol. II


Black Metal, Electro, Psychedelic
5.5 von 7 Punkten
"HIM Side-Project No. 2. Erneut verblüffend!"
CD Review: Earthtone9 - IV

Earthtone9
IV


Alternative, Modern Metal, Progressive
6 von 7 Punkten
"Der zweite Anlauf"
CD Review: Todtgelichter - apnoe.

Todtgelichter
apnoe.


Avantgarde, Progressive
4 von 7 Punkten
"Zu wenig Spannung!"
CD Review: Filter - The Sun Comes Out Tonight

Filter
The Sun Comes Out Tonight


Alternative, Industrial, Rock
6 von 7 Punkten
"Nostalgie"
CD Review: Neige Éternelle - Neige Éternelle

Neige Éternelle
Neige Éternelle


Black Metal
4.5 von 7 Punkten
"Man huldigt den alten Zeiten"
CD Review: Monarque - Lys Noir

Monarque
Lys Noir


Black Metal, Melodic Black Metal
5.5 von 7 Punkten
"Kleinod aus Quebec"
Cover von Árstíðir Lífsins -- Vápna lækjar eldr
Band: Árstíðir Lífsins Homepage Árstíðir Lífsins bei MySpace.com Metalnews nach 'Árstíðir Lífsins' durchsuchenÁrstíðir Lífsins
Album:Vápna lækjar eldr
Genre:Black Metal, Folk Metal, Viking Metal
Label:Ván Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:25.05.12
Share:

"Jahreszeiten des Lebens"

Im Oktober 2010 flatterte das Debutalbum dieser exotischen Truppe bei mir ein und ich resümierte seinerzeit eine gewisses Potential und diagnostizierte Ausbaufähigkeit. Dieses isländisch-deutsch-schwedische multikulturelles Ensemble legt nun das zweite Werk „Vápna lækjar eldr“ nach und kann, soviel sei verraten, eine gehörige Schippe drauflegen. Stefan, Mitglied der deutschen Combo KERBENOK, ist es mit seinen Mitmusikern durchaus gelungen, den Stil von ÁRSTÍÐIR LÍFSINS zu festigen, ja sogar den Wiedererkennungswert deutlich zu steigern.

Die Jahreszeiten des Lebens, so die Übersetzung des Bandnamens, legten mit „Jötunheima Dolgferd“ ein Album vor, das noch arg an die finnischen MOONSORROW erinnerte. Doch Anno 2012 ist einiges anders. Die folkloristischen Elemente wurden etwas in den Hintergrund gestellt und auch die auf dem Debut für meinen Geschmack noch manchmal etwas überpräsenten Chöre sind nun besser in die Songs integriert. Bis auf zwei kürzere Instrumentaltitel, nämlich das Intro “Friggjar faðmbyggvir er mér falinn“ und „Mjök erum tregt tungu“ tummeln sich die Nummern wie gewohnt allesamt an der zehn Minuten Grenze. „Blóð-Þorsteinn eystri“, mit fast einer Viertelstunde der längste Track, überzeugt weniger durch experimentelle Geschichten, sondern zeigt das vielfältige Gesicht der Black Metal Einflüsse mit der einhergehenden atmosphärischen Dichte in diesem Genre. Wie auch anhand der Songtitel unschwer zu erkennen ist, ist der Gesang komplett in isländischer Sprache verfasst. Was dafür spricht, das hier weit jenseits von kommerziellem Kalkül gearbeitet wird. Dieses Grundgerüst aus isländischer Folklore [ Thematisch wird eine Geschichte aus dem Mittelalter erzählt ], nordisch kühlem Black Metal und episch angehauchtem Viking Metal ist über weite Strecken spannend konstruiert, auch wenn sich die eine oder andere Gewöhnlichkeit schon mal einschleicht. Der Bogen wird allerdings selten überspannt und das Album in seiner monumentalen Länge von über 77 Minuten ist aber als durchweg ausgewogen zu betrachten. Allerdings nichts für Leute, die nach Mainstream lechzen und Mitsingrefrains zum täglichen Überleben brauchen.

Wer also mit eben oben genannten musikalischen Eigenschaften konform geht und Viking Metal auch jenseits von Humppa Polka zu seinen persönlichen Vorlieben zählt, der dürfte an ÁRSTÍÐIR LÍFSINS eigentlich früher oder später nicht vorbei kommen. „Vápna lækjar eldr“ ist die Steigerung geworden, die ich mir nach „Jötunheima Dolgferd“ gewünscht habe. Am Ende ihrer musikalischen Entwicklung, auch das zeigt sich hier, ist die Band aber unter Umständen noch lange nicht.

Trackliste:
01. Friggjar faðmbyggvir er mér falinn
02. Frá þögn Rauma grund hefr þessi ætt komið
03. Ék sé framtíð í ísa broti
04. Blóð-Þorsteinn eystri
05. Gylðis kind hefr aldrei dvalist á einum stað
06. Samkoma um sumar var sett á Þingeyri
07. Mjök erum tregt tungu
08. Svo lengi sem Sutrs ætt ok ásmegir aðhafast, mun þessi jörð í ringulreið elta
09. Fjörbann var mér alltaf við hlið er ófriðr kom upp
Spielzeit: 01:17:47

Line-Up:
Stefán: Guitars, Bass, Vocals
Árni: Drums, Viola, Double Bass, Vocals
Georg: Vocals
Marsél: Vocals
Sveinn: Keyboards, Piano & Effects
Kristófr: Percussions
Tómas: Choirs
Teresa: Female Vocals
Kristín: Organ
Frank Wilkens [Fränky]
08.06.2012 | 11:35
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin