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Band: Ævangelist Homepage  Metalnews nach 'Ævangelist' durchsuchenÆvangelist
Album:Omen Ex Simulacra
Genre:Black/Death Metal, Experimental
Label:Debemur Morti
Bewertung:6.5 von 7
Releasedatum:20.11.13
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"Direkt aus der Hölle"

Wer im vergangenen Jahr aufmerksam die amerikanische Black/Death-Szene verfolgt hat, dem wird aufgefallen sein, was sich im Hause ÆVANGELIST so alles getan hat. Das Zwei-Mann-Projekt von Matron Thorn [BENIGHTED IN SODOM, ex-CHAOS MOON] und seinem Mitstreiter Ascaris [ehemaliger Bassist von VELNIAS] geht schon ein Jahr nach dem Monstrum „De Masticatione Mortuorum In Tumulis“ in die zweite Runde und legt in Sachen Finsternis nochmal ordentlich nach.

Die Laute, die ertönen, wenn man „Omen Ex Simulacra“ startet müssen ohne Frage einem sehr kranken Geist entsprungen sein. Extrem tief gestimmte Gitarren sind nur ein Element, das um hallende und dissonante Ambientsounds, Schreie und die tiefen Vocals von Ascaris ergänzt wird und sich zu einem atemberaubenden Monolithen aufbaut. Surrealer kann Musik kaum klingen. ÆVANGELIST gönnen keine Verschnaufpausen. Auch nach „Veils“ wird nach der beschriebenen Formel weiter gebraut. „Mirror Of Eden“ klingt stellenweise fast technisch und wird dann durch verstörende Schreie noch verrückter als das alles sowieso schon ist. Verrückt und sperrig bleibt „Omen Ex Simulacra“ auch während der übrigen Spielzeit. Wer genau hinhört, kann zwischen den lärmigen Passagen einige fast schon traditionell klingende Black- und Death Metal Teile entdecken. Nachdem der Höllenritt mit dem Zwölfminuter „Abysscape“ abgeschlossen wurde bleibt nur noch eins zu sagen: Es gibt unglaublich viel zu entdecken auf „Omen Ex Simulacra“, doch handelt es sich um ein ausgesprochen unzugängliches Album. Die dissonanten Songs und unkonventionellen Strukturen machen es nicht sonderlich leicht dem Album zu folgen und auf voller Länge aufmerksam zu bleiben. Diese Art von Musik mag man entweder sofort oder muss sich damit abfinden, dass man sich eventuell eine ganze Weile die Zähne daran ausbeißen wird.

ÆVANGELIST werden mit „Omen Ex Simulacra“ nur bei denen Anklang finden, die ein offenes Ohr für experimentelle, lärmige, abgrundtief böse und verdrehte Musik haben. Bei Leuten, die weder bei MITOCHONDRION noch bei PORTAL zurückschrecken und vielleicht sogar noch ein Stück Lärmfaktor mehr vertragen. Ich spreche für mich und nenne dieses Album ein geniales Stück Musik. Über die volle Spielzeit von über einer Stunde spannend und bei jedem Hördurchlauf gibt es etwas Neues zu entdecken.

Trackliste:
01. Veils
02. Mirror Of Eden
03. Hell-Synthesis
04. The Devoured Aeons Of Stygian Eternity
05. Prayer For Ascetic Misery
06. Relinquished Destiny
07. Seclusion
08. Abysscape
Spielzeit: 01:04:20

Line-Up:
Ascaris – Vocals
Matron Thorn – Instrumente, Noise
[Delirium]
16.11.2013 | 16:46
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