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Band: Íon Homepage Íon bei Facebook Metalnews nach 'Íon' durchsuchenÍon
Album:Immaculada
Genre:Akustik, Ambient, Folk
Label:Equilibrium Music
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:28.05.10
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"Sphärische World-Music-Klänge"

Vier Jahre nach „Madre, Protégenos“ warten ÍON um Mastermind Duncan Patterson [Ex-ANATHEMA, Ex-ANTIMATTER] nun mit ihrem zweiten Album, „Immaculada“, auf. Geboten werden darauf World-Music- und Ambient-Klänge, die sich einer solch einfachen Kategorisierung jedoch geschickt entziehen.

Dies liegt vor allem daran, dass sich Duncan Patterson jede Menge Gastmusiker aus aller Herren Länder ins Boot geholt hat und zudem gekonnt Einflüsse bzw. traditionelle Musik aus dem Mittelmeerraum [„Invidia“] und dem Keltischen [„Damhsa Na Gceithre Ghaoth“] kombiniert. So reichen sich beispielsweise Griechenland und Irland die Hand, es kommen hauptsächlich traditionelle Instrumente [Mandonline, Flöten, Uilleann Pipes, Akustikgitarren, Violine, Perkussion etc.] zum Einsatz und die Aufnahmen fanden bezeichnenderweise in Portugal sowie in Irland statt. Dies sorgt auf „Immaculada“ – ebenso wie der Bandname ÍON, der im Gälischen ‚rein’ bzw. ‚pur’ bedeutet, betonen auch das Artwork und der Titel das Sphärische/Helle/Reine – für viel Abwechslung, wobei sich ÍON prinzipiell gerne üblichen Songstrukturen entziehen, was die Band einerseits interessant, andererseits weniger eingängig macht. Somit wissen zwar nicht alle Stücke gänzlich zu überzeugen, da sich ein paar Längen eingeschlichen haben oder auch gerne mal zu pathosbeladen [„The Silent Stars“] agiert wird, aber generell ist „Immaculada“ eine sehr reife und durchdachte Veröffentlichung, die vor allen Dingen das Spirituelle hervorhebt und anspricht – was am besten durch das abschließende, hypnotische „Return To Spirit“ mit seinem geflüsterten Text umgesetzt wird.

„Immaculada“ ist eine gelungene Ansammlung von getragenen, nachdenklichen Stücken voller Ruhe geworden, die zum Abschalten und Zurücklehnen einladen. ÍON ist natürlich in erster Linie das ‚Kind’ von Duncan Patterson, doch neben seiner beachtlichen Leistung wird dem Album gerade durch die zahlreichen Gäste zusätzliche Tiefe verliehen. Die Band selbst hört den Begriff ‚World Music’ vermutlich gar nicht so gerne, aber letztlich besteht genau in der Verbindung unterschiedlicher Traditionen, Kulturen und Musikstile der große Reiz von ÍON – der übrigens der Herangehensweise von LOREENA McKENNITT nicht unähnlich ist. Ein gutes Album voller liebevoll arrangierter Details – fernab von verzerrten Gitarren.

Trackliste:
01. Immaculada
02. Temptation
03. Adoration
04. Damhsa Na Gceithre Ghaoth
05. Invidia
06. Cetatea Cisnadioara
07. The Silent Stars
08. Return To Spirit
Spielzeit: 00:50:29

Line-Up:
Duncan Patterson – Mandolins, Guitar, Bass, Keyboards, Percussion
Vic Anselmo – Vocals [“Adoration”]
Oana Alexandra Coman-Sipeanu – Spoken Word [“Cetatea Cisnadioara”]
Gokce Coşkun – Violin
Aoife Cuthbert – Vocals [“Cetatea Cisnadiorara”, “Adoration”]
Lisa Cuthbert – Vocals [“Temptation”, “Adoration”, “Invidia”, “Cetatea Cisnadioara”, “The Silent Stars”]
Ana Figueiredo – Flute
Colin Fromont-Placenti – Djembe, Cajón, Darbuka
Mark Kelson – Vocals [“Dhamsa Na Gceithre Ghaoth”], 12 String Guitar
Mila Maia – Spoken Word [“Immaculada”]
Steve Mullen – Uilleann Pipes
Veronica Neumann – Spoken Word [“Immaculada”]
Gina Rios – Spoken Word, Vocals [“Immaculada”]
Nuno Roberto – Portuguese Guitar, Classical Guitar
Viola Roccagli – Spoken Word, Vocals [“The Silent Stars”]
Laura Santos – Vocals [“Return To Spirit”]
Filipa Vale – Violin, Cello
Alexander Eitner [soulsatzero]
26.06.2010 | 13:47
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