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Band:  Dead By April Homepage  Dead By April bei Facebook Metalnews nach 'Dead By April' durchsuchen Dead By April
Album:Let The World Know
Genre:Emocore, Melodic Death Metal, Modern Metal
Label:Spikefarm Records
Bewertung:3 von 7
Releasedatum:14.02.14
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"Hätten DARK TRANQUILLITY das gewusst..."

Es gibt Bands, die trotz ihres Erfolges verdammt viel Scheiße fressen müssen. Normaleweise gibt es Zeiten, da habe ich für diese kleinen Bands wie SONIC SYNDICATE oder BULLET FOR MY VALENTINE meine schwachen Momente und verteidige diese Gruppen in einigen Momenten sogar. Trotzdem gibt es Bands, da klappt auch das nicht mehr. Als mir die CD von DEAD BY APRIL in die Hände fiel, da dachte ich mir, das könnte so eine Band werden, die für alle nicht “true” genug ist und die ich in mein Herz schließen könnte. Ob dies mit “Let The World Know” so geklappt hat, lest ihr jetzt.

Die Band präsentiert eine Art Melodic-Death-Metal, für den sich wohl CEREMONIAL OATH und DARK TRANQUILLITY in den Arsch treten würden. Was beim Opener “Beatiful Nightmare” klingt, als würde man aktuelle IN FLAMES covern, entpuppt sich schnell als anbiedernde Modern-Musik. Die Lieder würfeln alles zusammen, was die aktuelle Szene hergibt und setzt das unter einen Zuckerguss, der kaum noch erträglich ist. Während die schon fast harmlos wirkenden Death-Vocals ihr Ziel verfehlen, ist die Clean-Stimme einfach nur schlecht von der Technik und wäre in einem C-Programm von DSDS besser aufgehoben sein. Wenn man bei solcher Musik schon in der Art clean klingen mag, dann bitte so gekonnt wie bei SCAR SYMMETRY! Die Emo-Passagen triefen aus den Songs nur so raus und die modernen Keyboard-Elemente setzten dem Ganzen noch eine Krone auf. Hier wird es richtig abgefahren und teilweise agiert man schon mit Tönen, die auch dem Technobereich stammen könnten. Die Keyboards sollen spritzig, modern und wild klingen – verfehlen aber auch hier das Ziel. Wenn man diese Art von Sound einbaut, dann bitte in Songs, die dazu auch wirklich passen [siehe ONE MORNING LEFT]. Zum Schluss wird man das Gefühl nicht los, dass die Tracks von DEAD BY APRIL alle ganz berechenbar geschrieben wurden. Sie funktionieren alle nach einem ganz bestimmten Schema und versuchen so, viele Kaufmotive von – sagen wir mal nett – der Kundschaft anzusprechen. Wenn man aber etwas länger mit Musik zu tun hat, dann schießt einen dies sofort ins Ohr und lässt sich einen fast übergeben.Wer dachte, dass SONIC SYNDICATE klingen, als wären sie ein geschriebenes Theaterstück, der sollte sich diese Platte mal [nicht] geben.

Um ehrlich zu sein, eigentlich hätte diese Platte fast keine Wertung verdient, da mir hier wenige Punkte einfallen, die dies rechtfertigen würden. Trotzdem kann man der Band eines nicht vorwerfen – Konsequenz! Tatsächlich hält die Band an diesem Konzept nun schon mehrere Werke fest und erobert damit immer mehr – meist sehr junge – Fans. Für den Einstieg in die Szene, darf dies für den ein oder anderen durchaus eine aufstrebende Band sein, alle anderen machen einen weiten Bogen drumherum. Würde man ein Lied in einer Kneipe hören, wäre es erträglich aber ein ganzes Album, da merkt man erst, wie krass sich die Band hier anbiedern will – und dies sollte bei dieser Musik eigentlich nicht der Fall sein!

Trackliste:
01. Beatiful Nightmare
02. Abnormal
03. Empathy
04. Done With Broken Hearts
05. As A Butterfly
06. Same Star
07. Let The World Know
08. Peace Of Mind
09. Freeze Frame
10. Infinity x Infinity
11. My Tomorrow
12. Hold On
13. Replace You
Spielzeit: 00:48:57

Line-Up:
Marcus Wesslén - Bass
Christoffer Andersson – Vocals
Zandro Santiago - Vocals
Pontus Hjelm - Guitar
Pontus Hjelm - Keyboards
Alexander Svenningson - Drums
Frank-Christian Mehlmann [Ashes Of Eden]
26.03.2014 | 10:20
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