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Band: ...And You Will Know Us By The Trail Of Dead Homepage ...And You Will Know Us By The Trail Of Dead bei Facebook Metalnews nach '...And You Will Know Us By The Trail Of Dead' durchsuchen...And You Will Know Us By The Trail Of Dead
Album:The Century Of Self
Genre:Alternative, Post Rock, Progressive
Label:Superball Music
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:20.02.09
CD kaufen:'...And You Will Know Us By The Trail Of Dead - The Century Of Self' bei amazon.de kaufen
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"Kindergeburtstag für Erwachsene"

...AND YOU WILL KNOW US BY THE TRAIL OF DEAD – über diese Band könnte man wahrscheinlich ganze Romane schreiben, ohne dass es langweilig werden würde. Es ranken sich so viele Geschichten, Unwahrheiten, Legenden und Begebenheiten um die Truppe [die meisten natürlich selbst gestreut], dass man trotz des Informationsoverkill letztlich nichts Handfestes über die Multiinstrumentalisten um die beiden Genies Conrad Keely und Jason Reece weiß. Ähnlich mythisch-verschmitzt präsentierten sich auch die bisherigen Alben der Amis.

"The Century Of Self" klingt wie ein Kindergeburtstag für Erwachsene, ein großer Junge, der im Prog-Spielwarenladen allein gelassen wird. ...AND YOU WILL KNOW US BY THE TRAIL OF DEAD neigen zur Übertreibung und so ist auch dieses Album wieder charmant überladen. Nach einigen Durchläufen lichtet sich der noisige Nebel und offenbart schöne Indieprog-Perlen, die nur diese Band so hinbekommt. Ein wenig orientieren sich ...AND YOU WILL KNOW US BY THE TRAIL OF DEAD wieder an ihrer eigenen Vergangenheit, ohne wirklich einen Schritt zurück zu gehen. "The Century Of Self" ist gleichzeitig Werkschau und Innovation, verpackt in krachigen Elegien. "Isis Unveiled" und "Halcyon Days", komischerweise die beiden längsten Songs, erschließen sich am schnellsten, "Bells Of Creation", das wunderschöne "Pictures Of An Only Child" und der wohl poppigste Song der Scheibe, "Fields Of Coal", ziehen nach. Gewöhnungsbedürftig hingegen sind die euphorischen, fast punkigen Anleihen von "Ascending".

Dieses Album ist unübersichtlich, bunt, laut, leise, schön, traurig, komplex und im Kern doch so einfach. Letztlich so verwirrend wie diese Band selbst. Und das ist gut so. Besser als das von Conrad Keely mit einem Kugelschreiber angefertigte Artwork kann man die Atmosphäre der Scheibe nicht einfangen. Verschroben, entrückt, aber doch mitten im Leben. Man muss festhalten: ...AND YOU WILL KNOW US BY THE TRAIL OF DEAD haben zwar schon bessere Alben gemacht, aber es ist doch immer wieder schön mit ihnen auf Reisen zu gehen.

Trackliste:
1. Giants Causeway
2. Far Pavillions
3. Isis Unveiled
4. Halcyon Days
5. Bells Of Creation
6. Fields Of Coal
7. Inland Sea
8. Luna Park
9. Pictures Of An Only Child
10. Insatiable One
11. Ascending
12. An August Theme
13. Insatiable Two
Spielzeit: 00:51:34

Line-Up:
Conrad Keely – Vocals, Guitar, Drums, Piano
Jason Reece – Vocals, Drums, Guitar
Kevin Allen – Guitar, Vocals
Aaron Ford – Drums, Piano, Vocals
Jay Phillips – Bass, Vocals
Clay Morris – Piano, Vocals
Michael Siegl [nnnon]
15.02.2009 | 16:32
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