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METALNEWS.DE - CD-REVIEW: ...and Oceans - Cypher
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Cover von ...and Oceans -- Cypher
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Album:Cypher
Genre:Industrial Black Metal
Bewertung:5 von 7
17. Juni 2002
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Nach dem letzjährigen Neueinschlag in Sachen Musikrichtung „Am God“ präsentiert man sich nun ca. anderthalb Jahre später mit „Cypher“ vermehrt in diese Richtung wagend.
Wie zum Beispiel auf dem zweiten, mit einem unausprechbarem langem Titel bestückten (wobei sich dies ja auf dem gesamten Album so verhält, wie man oben sehen kann) Track. Hier merkt man deutliche Marilyn-Manson-Einflüsse, was man allerdings nicht negativ werten sollte, da der Song mit massig Industrial- Elementen, sowie dem nötigen Portiönchen Aggression gut zur Geltung kommt. Das darauffolgende „Angelina: ...“ macht für mich einer der Favoriten aus. Der Track ist zwar im Vergleich zum letztjährigen brutalen „Tears Have No Name“ eher minder für die Magengegend bestimmt, allerdings sind geniale elektronische Parts eingefügt, perfekt gepaart mit eingängiger Melodie und einem ebenso einprägsamen Refrain. Reinhören!
Bis zu dem interessant betitelten Stück „...: The Morning I Woke Up Dead: ...“ verhält es sich in ähnlicher Manier, gut gepaarte Electrics, Riffs, etc.. Sodann ereilt einen dann die Vergangenheit der Truppe, die früher eigentlich sehr annehmbaren, guten, atmosphärischen Black Metal spielte, zeigt hier ihre Wurzeln. Zwar ist auch wieder die E-Vorliebe vorhanden, allerdings wird just in dem Moment auch gleich wieder unbarmherzigst drauflosgebolzt, ohne Melodie oder vergleichbarem. Muß nicht sein.
Zwei Tracks weiter –wir schreiben nun Song Nummero 8 „Voyage: ...“- wird man dann noch überrascht (oder doch nicht?!). Mit einem kompletten Elektro-Song wartet man hier auf, der durch seine Aggressiven Beats und den bitteren Gesang durchaus auch zu überzeugen weiß. Als letzten Anspieltipp möchte ich noch auf das durchaus geniale „Shilouette: ...“ verweisen, das mit psychotischen Keyboards im Hintergrund und treibender Aggressivität stetig nach vorne wandert.
Sicher entfernt man sich mit „Cypher“ immer weiter von den Anfängen der Band, doch hat man sich erst einmal an diesen Stil gewöhnt, fällt es einem relativ leicht, sich mit den ...AND OCEANS jenseits des Milleniums auseinanderzusetzen. Eine gute Scheibe, wenn sie auch ab und an Schwachpunkte, wie eben das oben genannte Knüppel-Inferno aufweist.

Ich denke, 5 Punkte dürften hier durchaus gerechtfertigt sein. Für puristische Metaller, die nur Gitarren etc. brauchen, allerdings sicher nichts.

Trackliste:
01. Fragile: Pictures Of Silence: Meltin The Skies
02. Picturesque: Cataclysm Savour: And The Little Things That Make Us Smile
03. Angelina: Chthonian Earth: Her Face Forms Worms
04. Halcyon: The Heavy Silence: In Silent Rain
05. Aphelion: Light Evansescene: Into Extinction
06. Opaque: The Morning I Woke Up Dead: Today Is The Day
07. Aphid: Devil Flower: Fruits Of Lunacy
08. Voyage: Lost Between Horizons: Eaten By The Distance
09. Catharsis: End Of Organisms: Absolute Purification Of Sins
10. Shilouette: In White Rooms: Vacant Bodis
11. Comatose: The World Amnesia: Planet Dead
12. Debris: The Magenta Harvest: Liquid Flesh
13. Nail: An Odyssey In Flesh: Celebrate The New Skin


Markus Jakob [shilrak]
16.07.2002 | 23:33
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