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1349
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Band: 1349 Homepage 1349 bei Facebook Metalnews nach '1349' durchsuchen1349
Album:Massive Cauldron of Chaos
Genre:Avantgarde, Black Metal
Label:Indie Recordings
Bewertung:4.5 von 7
Releasedatum:29.09.14
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"Die Konkurrenz ist zu groß"

Vier Jahre sind seit „Demonoir“ vergangen und obwohl 1349 in diesen Jahre eine Live-DVD veröffentlicht haben und auch immer mal wieder live zu sehen waren, hatte man subjektiv das Gefühl, als wären die vier Norweger etwas von der Bildfläche verschwunden gewesen. Aber das macht nichts, denn gut Ding will bekanntlich Weile haben und 1349 haben es durch geschickte Promo-Arbeit geschafft, dass man auf ihr neuestes und mittlerweile sechstes Album richtig gespannt ist.

„Massive Cauldron of Chaos“ heißt das gute Stück, welches einem 38 schwarzmetallische Minuten bescheren wird. Wer dabei rein von der Ästhetik der Scheibe [weißes Cover-Artwork, der Album-Titel zusätzlich als Abkürzung abgedruckt et cetera] ein ähnlich experimentelles Album wie das ungeliebte „Revelations of the Black Flame“ erwartet, der wird schnell eines Besseren belehrt. 1349 konzentrieren sich recht deutlich auf ihre schwarzmetallischen Wurzeln, ohne jedoch in die rohen und stumpfen Bereiche des Genres vorzudringen. Vielmehr versucht man sich an einem sehr klinischen und nahezu sterilen Sound, welcher dem Album durchaus eine eigene Note verleiht. Leider ist dafür der Drum-Sound [vor allem der Double-Bass] etwas in die Hose gegangen und das konstante „Getacker“ [z.B. „Slaves“ oder auch „Exorcism“] zehrt häufig an den Nerven. Dies ist natürlich doppelt schade, da doch gerade Frosts Drumming – der auch dieses Mal wieder ordentlich Gas gibt und nichts anbrennen lässt – immer ein Aushängeschild der Musik von 1349 war. Nichtsdestotrotz haben die Songs Power und Kraft und 1349 zeigen auf „Massive Cauldron of Chaos“, dass sie das Geballer nicht verlernt haben. Auffallend und auch recht neu ist , dass nun auch furiose Gitarren-Soli eine wichtige Rolle spielen [z.B. „Exorcism“ oder „Golem“]. Schöne Sache, welche die Songs auch etwas auflockert. Leider haben das die Tracks teilweise auch nötig, denn das Songwriting ist zwar direkt und straight forward ausgefallen, aber so richtig packen wollen einen die einzelnen Songs nicht. Es lässt sich auch nicht behaupten, dass es viele Passagen gibt, die wirklich hängen bleiben. So ähnelt die sechste 1349-Scheibe doch eher einer Ballerorgie, welche man kurzfristig genießen [abgesehen vom Drum-Sound], aber auf lange Sicht nur wenige Akzente setzen kann. Trotzdem gelingt es den Norweger bei den Tracks „Mengele’s“ und „Chained“ ihre eigentliche Klasse aufzuzeigen, was aber wiederum gleichzeitig die Frage nahelegt, warum man diese Fähigkeiten nicht auch in den restlichen Songs aufblitzen lassen konnte?

„Massive Cauldron of Chaos“ ist also keinesfalls ein Totalabsturz, aber man kann auch nicht leugnen, dass man sich vom sechsten Album der Norweger mehr erwartet hat. Ihre Professionalität und ihre handwerklichen Fähigkeiten retten 1349 vor dem Mittelmaß, aber bei der nächsten Scheibe müssen mehr Ideen her, ansonsten wird es nicht mehr lange dauern und die Schwarzwurzler werden von ihren jugendlichen Nachfolgern überholt werden.

Trackliste:
01. Cauldron
02. Slaves
03. Exorcism
04. Postmortem
05. Mengele's
06. Golem
07. Chained
08. Godslayer
Spielzeit: 00:38:09

Line-Up:
Ravn - Gesang
Archaon - Gitarre
Seidemann - Bass
Frost - Drums
Jonathan Jancsary [Squiggofant]
01.10.2014 | 12:24
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