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Album:In The Name Of...
Genre:Black/Death Metal, Death/Thrash Metal, Grindcore
Label:Pulverised Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:22.02.08
CD kaufen:'21 Lucifers - In The Name Of...' bei amazon.de kaufen
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"Schwedische Vollbedienung!"

Nachdem Pulverised Records aus Singapur kürzlich schon das rundum gelungene zweite Album von FACEBREAKER auf die Menschheit losließen, folgt nun mit „In The Name Of…“ von 21 LUCIFERS ein weiteres schwedisches Langeisen, das es in sich hat und das geschickt Elemente aus Thrash Metal, Death Metal, Black Metal und Grindcore verbindet.

Allein schon an der kurzen Spielzeit von knapp 33 Minuten und den enthaltenen 18 Songs wird schnell klar, dass das Quintett aus Falun, das zum Teil aus Mitgliedern von WITHOUT GRIEF besteht, sich nicht mit langatmigem Firlefanz aufhält, sondern musikalisch schön direkt auf den Punkt spielt und dabei mächtig Arsch tritt. Irgendwo zwischen CARCASS – allein schon bedingt durch Eriks Geschrei, der aber auch mal tief grunzt oder normales Shouting einsetzt –, AT THE GATES, NASUM und THE CROWN, aber durchaus eigenständig, wüten 21 LUCIFERS wie die Bekloppten und fackeln dabei etliche dynamische und überzeugende Songs ab, so zum Beispiel „Surprise! You’re Dead!“, „…Violence“, „Quid Pro Quo“ oder das überraschend melodiöse „Broken“, die Bock auf mehr machen. Unterstützt wird das aggressive und nach vorne preschende Material durch die fette Produktion von Jonas Kjellgren [CENTINEX], der auch besagte FACEBREAKER-Scheibe eingetütet hat und der auf „In The Name Of…“ ganze Arbeit geleistet hat.

21 LUCIFERS haben mit „In The Name Of…“ eine kurzweilige Scheibe aufgenommen, auf der sich genauso gut ein Aufkleber mit „Auf die Fresse!“ befinden könnte. Den roten Faden verlieren die Jungs allerdings trotz aller Aggression und Brutalität nie, sondern schaffen es sehr gekonnt, über den Tellerrand der extremeren Musikrichtungen zu schauen. Schönes Teil!

Trackliste:
01. In The Name Of...
02. …Violence
03. Art Of Chaos
04. Greed Spreader
05. Die Dead Gone
06. Hate Will Prevail
07. Hope Fades
08. Perfect Hell
09. Broken
10. Kill Or Blood
11. Manmade Misery
12. Surprise! You’re Dead!
13. Killing At Will
14. Where Apathy Dwells
15. Self Pollution
16. Quid Pro Quo
17. 5 Infernal Years
18. Retaliation
Spielzeit: 00:33:37

Line-Up:
Erik Skoglund – Vocals
Nicklas Lindh – Guitar
Tobias Ols – Guitar
Per Eriksson – Bass
Olle Ferner – Drums
Alexander Eitner [soulsatzero]
15.02.2008 | 20:37
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