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Cover von 3 Inches Of Blood -- Fire Up The Blades
Band: 3 Inches Of Blood Homepage  Metalnews nach '3 Inches Of Blood' durchsuchen3 Inches Of Blood
Album:Fire Up The Blades
Genre:Heavy Metal, Thrash Metal, US-Metal
Label:Roadrunner Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:22.06.07
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"Hölle! Die Eier zwicken!"

Als die 3 INCHES OF BLOOD damals vor gut zwei einhalb Jahren mit ihrem Roadrunner-Debüt auf der Bildfläche aufgetaucht sind, dachten alle Uneingeweihten erst mal an eine weitere Metalcore-/NWOAHM-Geschichte. Name, Label und die Haarlänge einiger Mitglieder mochten dies wohl suggeriert haben. Weit gefehlt – bei den Kanadiern handelt es sich nämlich um absolute Old School-Wahnsinnige! Nachdem sich das Besetzungs-Karussell einige Male gedreht hatte haut man nun den insgesamt dritten Longplayer raus und beweist damit einiges...

...allem voran zum Beispiel, dass man es geschafft hat, auf das erfolgreiche 2004er „Advance And Vanquish“ noch einen draufzusetzen. 2007 geht man mit einer merklich klareren, differenzierteren Produktion [SLIPKNOT-Trommler Joey Jordison drehte hier die Knöpfe] in die nächste Runde und haut neben bei eine modern und zeitgemäß angestrichene Heavy Thrash-Hymne nach der anderen heraus. Das ganze bewegt sich nach wie vor [vor allem im vokalen Bereich] gefährlich in Nähe von ACCEPT, OVERKILL und KING DIAMOND. Eine ziemlich explosive Mischung, die auch nur um Haaresbreite daran vorbeischliddert, einem richtig derbe auf den Sack zu gehen. Durch den Einsatz dieser verdammt cool ausbalancierten und sehr speziellen Vocals im Duett mit den ab und an gebrüllten Gesangslinien, schafft man auf Basis der imposant gerifften Songs, einprägsame Hits!

Eigentlich könnte man auch sagen, hier liegt richtig guter, retro-Metal vor, der sich vor seinen Vorbildern nicht verstecken muss. Der einzige Wermutstropfen findet sich in der leicht überzogenen Spielzeit von knapp 52 Minuten, denn irgendwann laufen sich auch diese Songs tot. Dafür gibt’s leider einige Abzüge in der B-Note, denn das letzte Drittel hätte man nicht wirklich haben müssen. Trotzdem bleibt „Fire Up The Blades“ bei saftigen 5,5 Zählern stehen und steht bereit, mit einem Bier in der Hand, einer Kippe im Mundwinkel und einem aufgewärmten Nacken zünftig gefeiert zu werden!

Trackliste:
01. Through The Horned Gate
02. Night Marauders
03. The Goatriders Horde
04. Trial Of Champions
05. God Of The Cold White Silence
06. Forest King 7. Demon's Blade
08. The Great Hall Of Feasting
09. Infinite Legions
10. Assassins Of The Light
11. Black Spire
12. The Hydra's Teeth
13. Rejoice In The Fire Of Man's Demise


Markus Jakob [shilrak]
15.06.2007 | 21:43
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