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Genre:Melodic Metal, Power Metal, Thrash Metal, US-Metal
Label:Melissa Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:23.11.07
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"Monsterstark; nicht nur für ambitionierte Luftgitarristen"

Was Musik der vier Amerikaner angeht, sollte man vielleicht als erstes erwähnen, dass es sich hier um eine reine Instrumentalband ohne Sänger handelt, die auf solch massive Dinge wie Monster, Wrestling und Metal steht, was das wuchtige Cover auch teilweise so rüberbringt. Alles klar?

Nach dem witzigen, scheinbar aus einem alten Gruselfilm stammenden Intro wird man bei "Varan" jedoch nicht etwa durch eine übelst drückende Gitarrenwand platt gewalzt, sondern von einem zwar durchaus gerifften, aber stark leadgitarrendominierten Sound begrüsst, der eher filigran als vernichtend klingt. Zwar nicht ganz so versiert, dass man sich die Frage stellen muss, ob der dreiköpfige Drache auf dem Coverartwork von YNGWIE MALMSTEENs "Trilogy"-Scheibe in Wirklichkeit das 3HM ist, aber musikalisch doch gekonnt. Stilistisch kann man die Band irgendwo in einem Niemandsland zwischen 80er Jahre Power-, US-, Thrash- und Melodicmetal festmachen, wobei auch andere Stile manchmal angeschnitten werden. Trotz des fehlenden Gesangs, der durch eine starke Melodieführung kompensiert wird, sind die Songs nicht so aufgebaut, dass jemand, der bei ausgedehnten Gitarrensolis auf Livekonzerten sofort die Augen verdreht, auch hier abwinkt, da Dynamik und Abwechslung den Hörer bei Stange halten und die Musik dabei nicht ins Lanweilige abrutschen lassen. "Perfect Flex" ist eine Galoppelmetalnummer, die zeitweilig durch stimmiges Akustikgitarrengezupfe unterbrochen wird. Selbiges untermalt auch die Eileitung für das "Beast Of Odo Island", wo nach einem kurzen Basslauf und einem weiteren [Film?-] Sample ein bombastischer Song aufgebaut wird, der mit musikalischer Finesse nicht geizt. Auch die folgenden Songs wie "Ultimate Rage", dass anscheinend dem Catcher "The Ultimate Warrior" gewidmet ist, können überzeugen und mit "Bitter End" ist dann gegen Ende der Scheibe hin ein Song vertreten, wo alle Rädchen im Getriebe perfekt greifen und, von der gezupften Einleitung, über Mattenschüttelparts bis hin zum Egitarrennudelschluss beide Daumen bzw. Devilsigns nach oben gereckt werden können.

Obwohl das dreiköpfige Monster nun kein Ungeheuer ist, dass einen durch pure Wucht und unglaubliche Songideen völlig aus den Socken haut, bekommt der geneigte Metalhead hier wirklich gute Unterhaltung geboten. Dabei ist es auch ganz egal, ob man Instrumentalmusik, Wrestling oder Godzilla überhaupt etwas anfangen kann, da die vier Amerikaner mit ihrem Sound auch Leute für sich gewinnen können, die ansonsten mit diesen Themen nichts am Hut haben [wer's nicht glaubt, sollte mal auf der Myspace-Seite der Jungs ein Ohr riskieren - der Verf.]. Diejenigen unter Euch, die sich am Ende der ein oder anderen Metalscheibe schon mal gewünscht haben, dass die laufende Instrumentalstelle nie zuende gehen möge, werden ebenso ihre helle Freude an der Monstergang haben, wie ambitionierte Luftgitarristen.

Trackliste:
1. Varan
2. Perfect Flex
3. The Beast Of Odo Island
4. Ultimate Rage
5. Bloodbath II
6. Ides Of March
7. Bitter End
8. Engines Of AKI
Spielzeit: 00:39:55

Line-Up:
Chris Kessaris - Gitarre
Chris Cecchim - Gitarre
Paul Muise - Bass
AK45 - Schlagzeug
Werner Heinz [sOULiON]
27.11.2007 | 07:32
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