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Cover von 6:33 -- Deadly Scenes
Band: 6:33 Homepage  Metalnews nach '6:33' durchsuchen6:33
Album:Deadly Scenes
Genre:Experimental, Prog-Metal
Label:Kaotoxin Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:16.01.15
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"Quietschbunt und völlig verrückt"

Nein, allzu viel weiß man [zumindest hierzulande] noch nicht über die französische Experimental Prog-Combo mit dem nicht gerade griffigen Namen 6:33. Zum Beispiel ist es nicht ganz klar, ob sich der Bandname auf eine Uhrzeit bezieht, die vielleicht für ein prägendes Ereignis stand [Geburt des Kindes, oder was auch immer] oder ob damit eine Bibelstelle zitiert werden soll oder was es sonst damit auf sich hat. Ist aber auch eigentlich egal. Wichtig ist, dass die Band dieser Tage ihr drittes Album „Deadly Scenes“ veröffentlicht, den Nachfolger zum 2013er „The Stench From The Swelling [A True Story]“, das die Band mit Gastsänger Arno Strobl aufgenommen hat, der mit seiner Hauptband WE ALL DIE [LAUGHING] Labelmate von 6:33 ist.

Und eben jenes Vorgängeralbum war mit seiner über weite Strecken an Devin Townsend erinnernden Mixtur aus wirren Prog-Parts und noch viel wirreren, völlig unvorhersehbaren Geräuschen bereits ein kleiner Geheimtipp, wenn auch noch keine Offenbarung. Erfreulicherweise haben sich 6:33 seit dem aber hörbar weiterentwickelt und legen mit „Deadly Scenes“ ein wunderbar homogenes und ausgereiftes Album vor, das mit Gospelgesang in den Opener „Hellalujah“ überleitet [ein Schelm, wer da an „Epicloud“ vom DEVIN TOWNSEND PROJECT denkt], der sich aber dann doch eher zu einer Nummer entwickelt, die einem unweigerlich das DIABLO SWING ORCHESTRA vor das geistige Auge ruft. Und so geht es munter weiter: Das starke „Ego Fandango“ fängt mit einer Kirchenorgel an, überrascht dann plötzlich mit Bläsern, biegt anschließend zum Rap-Metal ab, der in eine typische FAITH NO MORE-Bridge mündet, nur um dann im Refrain völlig durchzudrehen. Aber à propos FAITH NO MORE: „Ego Fandango“ soll längst nicht die einzige Nummer bleiben, in der Sänger Rorschach dem großen Mike Patton zum Verwechseln ähnlich klingt, was einen immer wieder schmunzeln lässt. Überhaupt macht „Deadly Scenes“ einfach eine Menge Spaß – zumindest wenn man kein völlig verbohrter Scheuklappenträger ist. „I'm A Nerd“ ist dafür auch ein sehr gutes Beispiel: die Nummer ist wie ein bonbonbunter Zirkus, kreuzt Weihnachtsstimmung mit kurzen Prügelattacken und fieses Gekeife mit lieblichen „Lalala“-Vocals und hätte auch auf „Deconstruction“ vom DEVIN TOWNSEND PROJECT eine hervorragende Figur gemacht.

„Deadly Scenes“ ist quietschbunt, total verrückt und einfach völlig „over the top“, in etwa wie ein Spaziergang über einen Tim Burton-Jahrmarkt, bei dem man von unzähligen Eindrücken nahezu erschlagen wird. Aber das Album ist vor allen Dingen einfach auch extrem gut, da die Franzosen genau wissen, was ihre Songs brauchen und jederzeit in der Lage sind, nach all dem abgefahrenen Stoff auch mal eben eine total zwingende und süchtig machende Hookline rauszuhauen, die das Ganze perfekt abrundet. Auf 6:33 wird man definitiv ein Auge haben müssen!

Trackliste:
01. Hellalujah
02. Ego Fandango
03. The Walking Fed
04. I'm A Nerd
05. Modus Operandi
06. Black Widow
07. Last Bullet For A Gold Rattle
08. Lazy Boy
09. Deadly Scenes
Spielzeit: 00:54:10

Line-Up:
Rorschach - Vocals
Niko - Guitars
Mr Z. - Keyboards
Dietrisch von Schtrudle - Keyboards
S.A.D - Bass
Timo Beisel [kaamos]
09.01.2015 | 22:54
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