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Incoming Cerebral Overdrive
Le Stelle: A Voyage
Doomcore, Mathcore, Psychedelic
5 von 7 Punkten
"Gewandelt"
Watch Me Bleed
Kingdom
Death/Thrash Metal, Neo-Thrash, Thrash Metal
5 von 7 Punkten
"Blutiges Königreich"
Firewind
Few Against Many
Heavy Metal, Power Metal
4.5 von 7 Punkten
"Von guter Absicht und schlechten Vorbildern"
Children Of Bodom
Holiday At Lake Bodom [Best-Of]
Heavy Metal, Modern Metal
Keine Wertung
"Ferien am Bodom-See"
Carach Angren
Where The Corpses Sink Forever
Black Metal, Melodic Black Metal, Symphonic / Epic Metal
6.5 von 7 Punkten
"Zum dritten Mal in Topform!"Fueled By Fire
Plunging Into Darkness
Thrash Metal
5.5 von 7 Punkten
"Guter, freundlicher, gewalttätiger Spaß!"
High On Fire
De Vermis Mysteriis
Doom Metal, Sludge, Stoner Rock
6 von 7 Punkten
"Zeitreisen als Killer-Konzept"Horisont
Second Assault
Blues / Bluesrock, Classic Rock, Hard Rock
6 von 7 Punkten
"Retro-Rock-Warzenschweine"Man.Machine.Industry
Lean Back, Relax And Watch The World Burn
Industrial, Industrial Metal
4.5 von 7 Punkten
"Tanz in den Untergang!"
Diablo Swing Orchestra
Pandora´s Pińata
Experimental, Prog-Metal
6.5 von 7 Punkten
"Fabelhafte Mischung"The Foreshadowing
Second World
Dark Metal, Doom Metal, Gothic Metal
5.5 von 7 Punkten
"Melancholie aus Italien Teil Drei"
.: NICHT EINGELOGGT
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"Außen Pophits, innen Krieg" | ||||||||||||||||||
| Im Land der Eidgenossen scheint neben Schwarzgeldkonten und Käsereien auch eine lebhafte Alternative Rock und Metal-Szene zu florieren/existieren, die nach den Berner Kollegen von PURE INC. nun mit 69 CHAMBERS die nächste Pretiose ans Tageslicht befördert. Womöglich wird man mich einen eindimensionalen, schlicht strukturierten Charakter zeihen, aber der Name von 69 CHAMBERS stellt vermutlich eine ganz bewusst eindeutig mehrdeutig gehaltene Verquickung von Sexualpraktik und Martial Arts-Filmtitel dar. Das Cover ziert Frontfrau Nina Treml herself als tätowierter Nackedei in lasziver Pose in einer mit schwarzer Folie gefüllten Wanne [was an Yellow Press-Groupie Ariane Sommer und ihr medienwirksames Bad im Schokoladenmousse vor Jahren erinnert - schlimm, dass man derlei Absurditäten memoriert!]. Der visuelle Aspekt wäre damit also zumindest für die Testosteronabteilung schon mal abgedeckt und man kann sich der eigentlichen Hauptsache, nämlich der Musik von 69 CHAMBERS, auf „War On The Inside“ widmen, die es durchaus in sich sich hat. Das Powertrio um Gitarren- und Gesangs-Amazone Nina Treml spielt eine ebenso straight rockende wie gefällig eingängige Variante bzw. Mixtur aus Alternative, Metal und Hardrock, die irgendwo zwischen den härteren Momenten von BIF NAKED, ANOUK oder HUMAN WASTE PROJECT angesiedelt ist, die mit satten Alternative/ Metal-Riffs à la ALICE IN CHAINS, SOUNDGARDEN und MY SISTER'S MACHINE kollidieren. „The Day Of The Locust“ eröffnet daher durchaus symptomatisch für das komplette Werk in ziemlich genau o.g. Spannungsfeld das Album mit dynamisch-druckvollen ALICE IN CHAINS-Leads, satt punchenden Drums und einer Sängerin, die melodisch ebenso glaubwürdig 'rüberkommt, wie als Rockröhre, garniert mit einem gefälligen Refrain. Egal, ob bei „Bloodaxe“ hektische Drums und punkige Attitüde vorherrschen oder bei dem eher heftigen „Return Of The Repressed“, mal kurz in Richtung Black Metal und MACHINE HEAD geschielt wird und Mademoiselle Nina auch mal faucht und growlt, alles wird rechtzeitig gekonnt von harmonischen, angenehm melodischen Hooks und Refrains wieder ins gefällige Fahrwasser bugsiert. Das hat durchaus Popqualitäten, glücklicherweise aber auch noch mehr als genug Ecken und Kanten bzw. hinreichend harte Riffs, um nicht dem polierten Radiorock-Mainstream anheim fallen zu wollen. Produziert hat die Chose übrigens Tommy Vetterli [of CORONER-Fame], was zusätzliche, aber in diesem Fall nicht unbedingt notwendige, Kredibilität in Sachen Metal vermitteln dürfte. Freunde einprägsamer Melodien und gemäßigter, female fronted Alternative Rock-/Metalklänge können bedenkenlos einen Hördurchgang mit „War On The Inside“ wagen. | ||||||||||||||||||
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