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News zu A Day To Remember
Reviews von A Day To Remember
CD Review: A Day To Remember - What Separates Me From You

A Day To Remember
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Cover von A Day To Remember -- Common Courtesy
Band: A Day To Remember Homepage  Metalnews nach 'A Day To Remember' durchsuchenA Day To Remember
Album:Common Courtesy
Genre:Metalcore, Pop-Punk, Post Hardcore
Label:Caroline International
Bewertung:4.5 von 7
Releasedatum:22.11.13
CD kaufen:'A Day To Remember - Common Courtesy' bei amazon.de kaufen
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"Etwas zu freundlich!"

Na, das hat ja gedauert. Nach über drei Jahren kehren die Ausnahme-... ja, was eigentlich machen die? Klar, A DAY TO REMEMBER sind bei den Großen dabei - sowohl in ihrer amerikanischen Heimat als auch hierzulande, und touren mit Bands wie BRING ME THE HORIZON, PARKWAY DRIVE und ähnlich Geartetem. Allerdings kann man das Quintett nur schwer zuordnen, denn so ganz passen sie nicht ins Metalcore/Post-Hardcore-Bild - passten sie noch nie. Ihre Anfangs mit mehr Bollo versehene und durch Pop-Punk à la BLINK 182 angereicherte Mischung war damals schon exotisch und einzigartig - ist sie immer noch, hat sich aber durchgesetzt.

Mit dem 2010er „What Separates Me From You“ hatte man sich endgültig in den höchsten Sphären der Szene manifestiert. Ausgiebiges Touren stand danach ebenso auf dem Fahrplan wie Rechtsstreitigkeiten mit dem in Musikerkreisen begehrten wie gefürchteten und in diesem Fall verachteten Label Victory Records. Kurzerhand wurde auf bestehende Verträge gepupst und „Common Courtesy“ bereits im frühen Oktober selbst veröffentlicht - umsonst als Download auf der Homepage der Band. Jetzt steht endlich das physische Produkt in den Regalen und wartet als Schmankerl mit ganzen drei Bonus-Tracks auf, die beider Gratis-Version zuvor nicht enthalten waren. Soviel zur Vorgeschichte, weiter im Text. „Common Courtesy“ führt prinzipiell den seit dem Vorgänger schwer in Richtung Ami-Radio-Pop-Punk/Rock/Whatever eingeschlagene Richtung konsequent fort. Die Melodien sind noch verträglicher, die Clean-Vox noch mehr vertreten und noch eine Spur glatter. Zugegeben, das Ganze mutet auf den ersten Durchlauf etwas verwässert an und eine - immer noch - unnötige Ballade wie „End Of Me“ ändert das nicht unbedingt. Der Brutalo-Anteil hingegen ist erwartungsgemäß auf ein Minimum heruntergeschraubt worden.

Dennoch muss man A DAY TO REMEMBER zusprechen, erneut ein solides Album vorgelegt zu haben. Gerade die - leider zu wenigen - heftigeren Passagen, bei denen ein Bassdrop dann schon mal nen ganzen Häuserblock zum Einstürzen bringt, machen wieder richtig Spaß und auch viele Refrains sind einfach perfekt mit oder ohne Chick im Arm mitzusingen. Insgesamt jedoch kann man mit den genialen Tracks, die das 2010er Werk so großartig machten, nicht mehr mithalten. Qualitativ und vom Anspruch her, haben ADTR hier klar gute fünf Punkte verdient. Was jedoch den Hörspaß an sich angeht, machen sich zu viele Längen breit, watet man durch etwas zu viel Geplätscher, als dass man mehr als vier Zähler dafür kassieren könnte. Daran ändert auch das Minutenlange Geschwalle über die verrücktesten On-The-Road-Erlebnisse vor dem Bonus-Teil nichts. Wohlwollende 4,5 Punkte - nächstes Mal wieder etwas mehr Schmackes, bitte.

Trackliste:
01. City Of Ocala
02. Right Back At Me
03. Sometimes You're the Hammer, Sometimes You're the Nail
04. Dead & Buried
05. Best Of Me
06. I‘m Already Gone
07. Violence (Enough Is Enough)
08. Life @ 11
09. I Surrender
10. Life Lessons Learned The Hard Way
11. End Of Me
12. The Document Speaks For Itself
13. I Remember
14. Leave All The Lights On
15. Good Things
16. Same Book But Never The Same Page
Spielzeit: 01:04:00

Line-Up:
Jeremy McKinnon - Vocals
Neil Westfall - Guitar
Joshua Woodward - Bass
Kevin Skaff - Guitar
Alex Shelnutt - Drums
Markus Jakob [shilrak]
05.12.2013 | 01:19
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