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Cover von A Hero A Fake -- Let Oceans Lie
Band: A Hero A Fake Homepage A Hero A Fake bei Facebook Metalnews nach 'A Hero A Fake' durchsuchenA Hero A Fake
Album:Let Oceans Lie
Genre:Progressive
Label:Victory Records
Bewertung:2.5 von 7
Releasedatum:29.01.10
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"Mehr Fake als Held"

A HERO A FAKE mit „Let Oceans Lie“. Progressiver Geniestreich oder konfusiertes technisches Panoptikum?

Das Werk beginnt mit einer filigran gespielten, sich ziemlich ins Ohr einnistenden Melodie der Marke vorgespielt harmonischer Eigenbau. Darauf folgt ein Wechselspiel aus mixigen und verspielten Licks, Tricks und Limmericks und schon haben wir den Salat… der Anfang sagt schon, wo uns das alles hinführt – nicht gerade unähnlich dem biblischen Ursündendelikt. An mancher Stelle fühlt man sich um den Genuss der gemachten Hörerfahrung mit PROTEST THE HERO oder SCALE THE SUMMIT betrogen. Denn was beide Vorzeigeprogressivisten so besonders macht, fehlt A HERO A FAKE ganz offensichtlich. Hier werden „die eigentlichen Helden einfach nur verarscht“. Klingt komisch, ist aber so. Ein Mischmasch aus musisch gekonnter Instrumentalarbeit, billig poppigem Refraingequietsche [die Ballade „Images“ klingt gar wie ein von den Backstreet Boys inspiriertes Quatschspiel] und Shouting auf dem Niveau einer Schülerband kann einfach weder olympisch, noch irgendwie interessant sein. Die von Victory angeführten Vergleiche mit OPETH oder KING CRIMSON wirken sogar beleidigend. Von denen könnten sich A HERO A FAKE nämlich ruhig mal mehr als nur eine Scheibe abschneiden. Es ist mir absolut schleierhaft, wie gut und gelungen manche Spielereien aus dem Kontext eines Songs herausgelöst klingen und im großen Ganzen so dermaßen nerven können. In dieser Hinsicht zumindest sind A HERO A FAKE unumstößlich einzigartig! Das ist auch der Hauptkritikpunkt an „Let Oceans Lie“: Lediglich marginale Melodien, Virtuositätsversuche und Peripherversatzstücke hinterlassen etwas. Man hat das Gefühl die gefälschten Helden hätten es mit allerbesten Absichten versucht, es uns allen so richtig zu beweisen. Leider scheitert man an der Gesichts- und Substanzlosigkeit des eigenen Programms – und das nicht gerade wenig kläglich. Sie können zwar ihre Instrumente bedienen, wissen aber nicht wohin mit ihrem Können [meist ist das auch der Unterschied zu einem wirklich guten Musiker].

So wird die erbrachte Leistung nicht einmal für das Vorprogramm von bereits erwähnten Schwergewichten reichen. Höchstens den Proberaum könnte man sich untereinander teilen. Und auch wenn der Sound so gar nicht in Richtung Mathcore und Co. geht, wirkt er umso trendverseuchter, da man anscheinend versucht, sowohl die neue als auch die alte Generation der Progressiven auszustechen. Eine Bestrebung nicht minder hochgegriffen, als die Agenda für die Weltpolitik des 22. Jahrhunderts zu schreiben. Aber das nur als abschließende Hyperbel…

Trackliste:
01. Our Summit, This World
02. Swallowed By The Sea
03. Elk River Falls
04. Sleepstate
05. Astronomical
06. Dear
07. Images
08. Let Oceans Lie
09. Eckhart
10. Impart Your Loss
11. A Year In Passing
Spielzeit: 01:00:00

Line-Up:
Justin - Vocals
Eric - Guitar
Dan - Guitar/Vocals
Jeffers - Guitar
Matt - Bass/Vocals
Tim - Drums
Markus Amadeus Sievers [Lester Bangt]
10.05.2010 | 21:38
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