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Cover von A Hero A Fake -- The Future Again
Band: A Hero A Fake bei Facebook Metalnews nach 'A Hero A Fake' durchsuchenA Hero A Fake
Album:The Future Again
Genre:Metalcore, Prog-Metal
Label:Victory Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:20.07.12
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"Technische Mischattacke"

Kinder, schnallt eure Badehose fest und pustet och einmal eurer Luftkissenboot auf, den der Sommer hat nicht nur Wechselwetter zu bieten, sondern bläst auch ordentlich den Staub aus euren Boxen. Ein drittes Mal schlagen A HERO A FAKE nun zu und die Erwartungen sind groß. Die Amerikaner konnten mit ihren beiden Vorgängerlaben schon ordentlich punkten und sich einen Namen erspielen. Nun soll „The Future Again“ noch eins drauflegen. Die Frage ist natürlich, wie stellt man dies an? Die Jungs, die eine eigenwillige Mischung aus Core und Prog spielen, haben es nicht gerade leicht. In der Regel spricht jemanden der DREAM THEATER hört, nicht unbedingt CALIBAN an und umgekehrt. Zwei völlig verschiedene Lager, die man nun verbinden mag – ohne dabei ein Überdosis für eine Seite der Musik zu bewirken. In wieweit dies der Band aus Amerika auf „The Future Again“ gelingt, soll geklärt werden.

Die Wucht lässt nicht lange auf sich warten – gleich zu Beginn geht es im hohen Tempo durch Breakdowns und spielerische Fertigkeiten, die einen schwindlig werden lassen könnten. Dabei ist man sehr fest im Core verwurzelt, trumpft aber so stark mit der Technik auf, dass man auch gut und gerne Prog-Core dazu sagen kann. Das Hauptaugemerk liegt zu jeder Zeit bei der Technik und dem Core und unterscheidet sich dabei zu vielen Prog-Kollegen. Hier wird kaum Atmosphäre benutzt, sondern eben nur die spielerischen Fertigkeiten geglänzt, sodass man das Prog-Genre eben mitbedient aber nicht im vollen Umfang ausfüllt. Oft gibt es auch Ausflüge in andere Genres, die aber eher zur Untermalung der Lieder dienen. Hier wird zum Beispiel etwas Elektronik eingebaut, da gibt es einen Speed-Ausbruch wie zu alten HELLOWEEN Zeiten und dort wir gegroovt, als würden PANTERA im Wohnzimmer stehen. Fakt ist, dass man dabei immer in den Gefilden des Cores verwurzelt bleibt und den Rest nur als Untermalung benutzt. Die Lieder sind durchaus knackig und gehen schnell ins Gehör. Die eben genannten Ausflüge in andere Genres werden nur benutzt, um das Liedgut aus einem Technikwirrwahr zu befreien und den Liedern so etwas an Widererkennung zu verleihen. Dies gelingt zum Teil recht gut auch wenn die Platte einige Durchgänge brauch, um wirklich auch einzelne Augenblicke nachhaltig zu festigen. Mit einer knappen halben Stunde hat man es hier wieder einmal mit einem etwas kurzfristigen Spaß zu tun, der sich allerdings lohnt, wenn man auf die Art von Musik steht.

Alles in allem ist A HERO A FAKE durchaus eine ordentliche Mischung aus Prog und Core geglückt. Die Lieder könnten etwas ausgefeilter sein, damit im ganzen Technikdschungel auch etwas mehr hängen bleibt. Nicht jeder wird die Geduld haben, das Album fünf Mal zu hören, bis man erkennt, dass hier ein echt gutes Album zusammengestellt wurde, welches einen echt umhauen kann. Oft erinnert das ganze an INTO ETERNITY, die im Melodic-Death-Metal ebenfalls einen guten Spargatt zwischen Härte und Prog auf die Beine gestellt bekommen haben. Auch hier wird mit verschiedenen Stimmenlagen und vielen Elementen gearbeitet. Wer also auf ähnliche Vielfalt wie bei INTO ETERNITY oder z.B. BRING ME THE HORIZON steht, der darf sich die Platte gerne anschaffen.

Trackliste:
01. Mechanical Heart
02. Dead And Done
03. Port Hole
04. Wild Fires
05. The Constant
06. Wasted Miles
07. I Have A Knife
08. Princess Of The Sun
Spielzeit: 00:28:27

Line-Up:
Justin Brown - Vocals
Eric Morgan - Guitar
Patrick Jeffers - Guitar
Evan Kirkley - Drums
Chris Rosser - Bass
Frank-Christian Mehlmann [Ashes Of Eden]
16.08.2012 | 16:27
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