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"Die richtige Band zur falschen Zeit"
Cover von A Hill To Die Upon -- Infinite Titanic Immortal
Band: A Hill To Die Upon bei Facebook Metalnews nach 'A Hill To Die Upon' durchsuchenA Hill To Die Upon
Album:Infinite Titanic Immortal
Genre:Black/Death Metal
Label:Bombworks Records
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:15.09.09
CD kaufen:'A Hill To Die Upon - Infinite Titanic Immortal' bei amazon.de kaufen
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"Die Gebrüder Cook erobern die Welt"

Und es ward ein hoher Berg, auf dessen Krone ein Palast in schwarze Wolken gehüllt, dem waren alle unterworfen und sein Bewohner, Herrscher über das Schattenreich und Fürst aller Seelen. Seine Untertanen am Fuß des Berges, im Kampf um sein Reich, seine Macht, die Herrschaft über das Licht. Ein Monument für welches zu sterben, eine Ehre war. A HILL TO DIE UPON. Ein zuweilen recht epischer Name, den sich die Gebrüder Cook aus Illinois, U.S.A. da auserwählt haben, aber episch derweil auch die Musik, welche sich dahinter verbirgt.

A HILL TO DIE UPON, steht für kraftvollen Black Metal, bestehend aus einer gelungenen Komposition, zwischen an DIMMU BORGIR erinnernder Verspieltheit und Diversität, sowie BEHEMOTH-typischer Kraft und Geschwindigkeit. “Infinite Titanic Immortal“ besticht durch ausgereifte Riff-Folgen, welche mächtig und methodisch klingen, zudem oft einen Marsch-haften Rhythmus voller Energie in sich tragen, der die Songs sehr martialisch wirken lässt und somit beinahe Kriegshymnen gleicht; Zu einer Schlacht für das Dunkel. Oft wird man vor urplötzliche Wechsel von melodisch, druckvollen Mid-Tempo-Parts zu schnellen, aggressiven Blastbeat und Double-Bass Attacken gestellt, welche sehr abwechslungsreich und zielsicher gesetzt sind. In den wütendsten Momenten feuern die Gitarren ausgezeichnete Soli in den Raum, welche schön und brutal zugleich sind, eine Macht, eine Kraft voller Energie und Leidenschaft; Eine Schlacht mit Stil und Harmonie. Die Narration übernimmt eine sehr angenehme Stimme, welche etwas bassig, hallig und finster, aber stets klar verständlich durch das Album moderiert. Ein passendes Zusammenspiel zwischen Epik und Brutalität, doch muss man sagen, so gut die elf Songs auch sind, sehr sauber gespielt und wohlklingend aneinander gereit, es ist nichts wirklich Neues. Wenn zu Beginn gesagt wurde, dass man die Einflüsse zweier Genre-Größen deutlich spürt, ist das nicht untertrieben, denn viele Riffs wirken sehr gewohnt und bekannt, als hätte man sie schon früher irgendwo einmal gehört. Doch ist es ja ein Fakt, dass in mehr als 2000-jähriger Musikgeschichte wohl jede Tonfolge schon mehr als einmal erklungen ist, sodass wir nicht allzu sehr darauf rumreiten wollen, denn A HILL TO DIE UPON sind schlichtweg gut. Ausgereiftes Drumming mit angenehmen Beats, die zwischen Technik und Geschwindigkeit einen sehr guten Weg finden, um den monumentalen Sound von „Infinite Titanic Immortal“ stimmungsvoll zu untermalen. Witziger Weise, unterliegt man unweigerlich dem Gefühl, die Scheibe wäre in gewisser Weise zweigeteilt, da ab dem achten Track, „We Goulles Men“, welcher rein akustischer und sehr harmonischer Natur ist, beherzt in Richtung BEHEMOTH gegriffen wird. Ab diesem Zeitpunkt, nimmt rapide die Geschwindigkeit zu und die Aggressivität wird nochmal um ein gutes Stück angezogen. „Titanic Essence“ klingt dann wahrhaftig, als käme er frisch von der 2004er „Demigod“. Kann man kritisieren, muss man aber nicht. Wohlklingend sind sie ohne Umschweife und für Hörgenuss ist in der Tat zur Genüge gesorgt.

Wenn auch nicht wirklich frische Ideen auf A HILL TO DIE UPONs Debüt zu finden sind, wie man kraftvollen Black Metal schustert, wissen die Cooks. Ein solides Stück Musik, das Fans der „Death Cult Armageddon“ von DIMMU BORGIR und BEHEMOTHS "Demigod" durchaus begeistern könnte. Black Metal ohne Ecken und Kanten, saubere Arbeit. Meine persönliche Empfehlung wäre „Heka Secundus [On Slithering Ice]“; Geschwindigkeits-Orgie mit melodisch, kraftvoller Riff-Verpackung. Ein Extra-Lob geht letztlich noch an das Cover-Design; Sehr stimmungsvolle, gute Zeichenarbeit.

Trackliste:
1. Of Fire and Division
2. Prometheus Rebound
3. This King Never Smiles
4. Season of the Starved Wolf
5. Twin Heads of Vengeance
6. Heka Secundus [On Slithering Ice]
7. We Soulless Men
8. The Dark Road
9. Titanic Essence
10. Eclipse of Serpents
11. Rime
Spielzeit: 00:45:53

Line-Up:
Adam Cook - Gitarre, Gesang
Elisha Mullins - Gitarre
Ravn Furfjord - Bass
Michael Cook - Schlagzeug
Tobias Naumann [Necrologue]
02.12.2009 | 18:34
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