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Genre:Electro, Rock
Label:AFM Records
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:10.04.15
CD kaufen:'A Life Divided - Human' bei amazon.de kaufen
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"Ab auf die Tanzfläche"

Auf ihrem fünften Album machen A LIFE DIVIDED so ziemlich alles richtig. Sie setzen die bisher eingeschlagene Linie konsequent fort und bieten ihren Fans gewohnte Kost. Klingt jetzt erst einmal ziemlich lapidar, aber im Endeffekt schieben die Süddeutschen ein richtig gutes Album in die Läden.

Das liegt in erster Linie an der konsequenten Umsetzung ihrer Art des Electro-Rocks, an den hervorragenden Kompositionen und an einer angenehmen und hundertprozentig zur Musik passenden Stimme. Klar, der waschechte Kuttenträger wird sich nicht wirklich einen A LIFE DIVIDED Patch auf die Arbeitskleidung tackern. Denn der Begriff „Rock“ wird meist doch ziemlich strapaziert, vordergründige Gitarrenbreitseiten sind zwar nicht grundlegend die Ausnahme, aber dennoch wird mit der Benutzung dieses Saiteninstruments eher sparsam umgegangen. Nicht jedoch beim Opener, „Burst“ kommt flott und kräftig daher, eine ganz starke Nummer. Straight, effektiv, mitten ins Gesicht quasi. Auch das folgende „The Most Beautiful Black“ mit dezenter EISBRECHER-Note kann diesbezüglich ebenso vollends überzeugen. Ansonsten sind es eher die feinen Nuancen, die das Album bestimmen. Die Achtziger stehen Pate für das, was A LIFE DIVIDED zelebrieren [„Could You“ beispielsweise klingt verdächtig nach ROXETTE]. Irgendwie schaffen es Jürgen Plangger und seine Truppe meistens, dem Teufel "Mainstream Pop" gerade noch von der Schippe zu springen. Aber das auch nur, weil man wie bereits erwähnt, ein paar richtig gute Kompositionen am Start hat [hier sei noch das eingängige, extrem tanzbare und hitverdächtige „Right Where I Belong“ erwähnt] und ein schlüssiges Gesamtkonzept vorlegt. Sicher, ein paar Kratzer im Lack sind schon dabei, das etwas sperrige „Just Nothing“ beispielsweise oder „My Apology“, wo es die Herren für meinen Geschmack ein wenig zu gut mit dem poppigen Einschlag meinen. Als Entschädigung gibt es am Schluss allerdings ein „Happy End“, das förmlich explodiert und mal richtig fett abrockt.

Ein geschmeidiges Album, welches der Band einige neue Fans bescheren dürfte. Zwar wie beschrieben mit ein paar Songs, die mich persönlich nicht komplett begeistern, aber insgesamt gesehen kann man über „Human“ nicht wirklich meckern. Gesegnet mit einer Menge Songs, die Wiedererkennungswert besitzen und die eigentlich nur bedingt etwas mit brachialer Gitarrenmusik zu tun haben. Aber die ungemeines Feingefühl besitzen und den Hörer einfach abholen, wie es immer so schön heißt. Pop meets Metal auf ziemlich hohem Niveau.

Trackliste:
01.Burst
02.The Most Beautiful Black
03.Inside Me
04.Own Mistake
05.Right Where I Belong
06.Just Nothing
07.Could You
08.Drive
09.My Apology
10.Believe
11.Live Forever
12.Lay Me Down
13.Happy End
Spielzeit: 00:48:55

Line-Up:
Jürgen Plangger - Vocals
Tony - Guitars
Erik - Programming, Keys, Guitars
Toby - Bass
Korl - Drums
Frank Wilkens [Fränky]
20.04.2015 | 21:14
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