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Album:And Hell Will Follow Me
Genre:Gothic Rock, Grunge, Hard Rock
Label:Steamhammer
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:17.06.11
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"Sattelt mir die fahle Mähre!"

Ein totes Pferd zu satteln, macht naturgemäß wenig Sinn – wenn aber nun die bleiche Mähre auch noch den Namen des grimmen Schnitters selbst trägt, was dann? Doch damit genug der verschrobenen Bildersprache, schließlich ist A PALE HORSE NAMED DEATH die neue Band von ex-TYPE O NEGATIVE- bzw. ex-LIFE OF AGONY-Drummer Sal Abruscato und SEVENTH VOID-Gitarrist Matt Brown.
Nachdem letztgenannte Kapelle sich ebenfalls überwiegend aus ex-TYPE O-Mitgliedern - namentlich Johnny Kelly und Kenny Hickey - rekrutiert, kann man ob dieser Kooperation bereits bezüglich der möglichen musikalischen Marschrichtung mutmaßen.

Letztlich bilden APHND ziemlich genau die klangliche Schnittmenge aus – wer hätte es für möglich gehalten – TYPE O NEGATIVE [„As Black As My Heart“, „Die Alone“], ALICE IN CHAINS [„To Die In Your Arms“, „Cracks In The Walls“, "Serial Killer"], LIFE OF AGONY [„Devil In The Closet“ mit METALLICA zu „Load“-Zeiten-Referenz] und reichlich schwerfällig riffendem Alternative/Grunge Metal mit überdeutlichem BLACK SABBATH-Einschlag.
„Wir sind die mordende, böse Version von Lennon und McCartney“ läßt sich Mainman Abruscato zitieren, was vielleicht etwas hochgegriffen sein mag, aber sonderlich lebensbejahend sind die Texte auf „And Hell Will Follow Me“ auch nicht gerade, wie fröhliche Songtitel wie „Die In Your Arms“, „Heroin Train“ oder „Bath In My Blood“ bereits nahelegen.
Unbedarftere Hörer, die mit dem musikalischen Vorleben von Herrn Abruscato vielleicht noch nicht allzu vertraut sind, täten indes nicht schlecht daran, sich zunächst dessen TON- oder LOA-Frühwerk zu widmen, sonst laufen sie eventuell Gefahr, sich hiervon verhältnismäßig leicht verhältnismäßig tief 'runterziehen zu lassen.
Bei aller vertonten/besungenen Selbstzerstörung, Negativität und Dunkelheit schwebt über allem aber durchaus nicht nur der düster-drogige AIC-Vibe [„Heroin Train“, „Pill Head“], sondern auch stets ein Schwarm hungriger Krähen, der seinen Teil der Abmachung einzufordern scheint [man höre das gelungene, schwer an PIST.ON erinnernde „When Crows Descend Upon You“].
Als wäre das alles noch nicht genug, hat „And Hell Will Follow Me” auch noch einen bunten Reigen an Gaststars zu bieten, die allesamt Abruscatos New Yorker Umfeld/Vergangenheit entstammen: Heulboje Keith Caputo [LIFE OF AGONY] steuert nämlich Background-Vocals zu vier Titeln bei, LOU REED-Saxophonist Ulrich Krieger trötet auf „Die Alone“ mit und schließlich gibt sich noch Bobby Hambel [BIOHAZARD] bei drei Tracks die Ehre an der Gitarre.

Wer gerne auf schäbig-verrockten Hochzeiten, bei denen der Plattendreher bis auf „Dirt“, „Badmotorfinger“ und der kompletten TYPE O NEGATIVE-Diskographie nichts in seiner modrigen Kiste hat, gemeinsam mit seinen Dämonen und Alpträumen das knochige Tanzbein schwingt, für den könnte diese fahle Mähre namens Tod durchaus den passenden Soundtrack stellen...

Trackliste:
01. And Hell Will Follow Me
02. As Black As My Heart
03. To Die In Your Arms
04. Heroin Train
05. Devil In The Closet
06. Cracks In The Walls
07. Bad Dream
08. Bath In My Blood [Schizophrenia In Me]
09. Pill Head
10. Meet The Wolf
11. Serial Killer
12. When Crows Descend Upon You
13. Die Alone
Spielzeit: 00:54:00

Line-Up:
Live-Line-Up:

Sal Abruscato - Guitar, Vocals
Johnny Kelly - Drums
Bobby Hambel - Guitar
Matt Brown - Guitar
Eric Morgan - Bass

Special Guests:

Keith Caputo – Background Vocals
Ulrich Krieger – Saxophon auf “Die Alone”
Bobby Hambel – Gitarre
Dirk Konz [dkay]
17.06.2011 | 22:39
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