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Reviews von A Storm Of Light
CD Review: A Storm Of Light - As The Valley Of Death Becomes Us, Our Silver Memories Fade

A Storm Of Light
As The Valley Of Death Becomes Us, Our Silver Memories Fade


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Band: A Storm Of Light Homepage A Storm Of Light bei Facebook Metalnews nach 'A Storm Of Light' durchsuchenA Storm Of Light
Album:And We Wept The Black Ocean Within
Genre:Ambient, Post Hardcore, Post Rock
Label:Neurot Recordings
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:30.05.08
CD kaufen:'A Storm Of Light - And We Wept The Black Ocean Within' bei amazon.de kaufen
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"Episch, cineastisch, orchestral, brachial!"

Mit A STORM OF LIGHT schickt Josh Graham, ehemals bei RED SPAROWES und derzeit noch bei BLOOD & TIME und BATTLE OF MICE aktiv bzw. für die Visualisierungen bei NEUROSIS zuständig, ein neues Projekt ins Rennen. Zusammen mit seinen beiden Mitstreitern Pete Angevine und Domenic Seita erschafft er auf dem Debüt „And We Wept The Black Ocean Within“ eine wütende und unglaublich atmosphärische Mischung aus Doomcore, Sludge, Post Hardcore und psychedelischen Ambient-Elementen.

Und die hat es ganz gewaltig in sich und weicht völlig bewusst von gängigen und ausgelutschten Mustern beim Songwriting ab, sodass sich das Material anfangs als sehr sperrig und vertrackt herausstellt. Nach einigen Durchläufen, denn dieses Album braucht wirklich ganz viel Ruhe und Zeit, sieht das Bild jedoch gänzlich anders aus, denn A STORM OF LIGHT sind Meister ihres Fachs und wissen ganz genau, an welcher Stelle sie welche Stimmung vertonen möchten und wie man dies am besten umsetzen kann. Durchwoben von mehreren Ambient-Überleitungen – „Adrift“, „Undertow“, „Breach“, „Descent“ –, die das circa einstündige Machwerk zusammenhalten, herrschen beim restlichen Material wuchtige und intensive Riff-Walzen vor, die einen unglaublichen Druck entfachen und in die Sparte ‚Kopfkino’ gehören. Getragen von Joshs anfangs gewöhnungsbedürftiger Stimme, die ein wenig an Kirk von CROWBAR, Johan von TIAMAT zu „A Deeper Kind Of Slumber“-Zeiten und seine NEUROSIS-Kollegen erinnert, passt diese jedoch bei genauerem Hinsehen sehr gut zur Musik und zu den düsteren Texten, die sich allesamt mit maritimen Themen beschäftigen. An dieser Stelle reiht sich das eindrückliche und unkonventionelle Cover von „And We Wept The Black Ocean Within“ nahtlos ein, das sehr gut zur [er-]drückenden Grundstimmung passt. Das Meer in all seinen Facetten, vor allem denen, die dessen rücksichtlose Zerstörung durch den Menschen betreffen, hat es A STORM OF LIGHT sichtlich und ernsthaft angetan, sodass gewisse Parallelen zu den Jungs von AHAB auszumachen sind und der Verweis auf die Internetseite von Greenpeace auch nicht weiter verwundert. Die Wut, Enttäuschung und Hoffnungslosigkeit schlagen sich wiederum in den kryptischen Texten nieder, die augenscheinlich bewusst sehr viel Interpretationsspielraum gewähren sollen, wobei Songs wie „Vast And Endless“, „Black Ocean“, „Thunderhead“, „Leaden Tide“ und der abschließende Koloss „Iron Heart“ allein schon auf musikalischer Ebene vor Ausdruckskraft, Vielseitigkeit und Wucht nur so strotzen.

„And We Wept The Black Ocean Within“ ist ein erfrischend vielseitiges und schlichtweg einzigartiges Stück Musik mit einem interessanten Konzept, das für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgt. Der Silberling ist trotz – zumindest anfangs – mangelnder Eingängigkeit eine echte Perle geworden, für die man viel Zeit benötigt und am besten die Kopfhörer aufsetzen sollte, um voll und ganz in die Klangwelten von A STORM OF LIGHT abtauchen zu können. Doch Vorsicht: Ob man dann überhaupt noch auftauchen will oder sich lieber den sprichwörtlichen Klangfluten immer und immer wieder hingeben und in ihnen ertrinken möchte, muss jeder für sich selbst entscheiden…

Trackliste:
01. Adrift [The Albatross I]
02. Vast And Endless
03. Black Ocean
04. Thunderhead
05. Undertow [The Albatross II]
06. Mass
07. Leaden Tide
08. Breach [The Albatross III]
09. Descent
10. Iron Heart
Spielzeit: 01:02:57

Line-Up:
Josh Graham – Vocals, Guitar, Keyboards
Domenic Seita – Bass, Vocals
Pete Angevine – Drums, Percussion
Alexander Eitner [soulsatzero]
16.06.2008 | 20:00
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