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Band: Aboriorth Homepage  Metalnews nach 'Aboriorth' durchsuchenAboriorth
Album:Far Away From Hateful Mankind Plague
Genre:Black Metal
Label:Antichristian Front Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:28.11.08
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"So dunkel, so kalt, so einsam"

Aus dem spanischen Untergrund erhebt sich dieser Tage eine neue Ein-Mann Band namens ABORIORTH, von der mir zufällig das Debüt-Album “Far Away From Hateful Mankind Plague” in die Hände gefallen ist. Kennen wir Schwarzmetaller nicht alle gewisse Alben, die uns dieses spezielle Gefühl vermitteln, welches wirklich nur durch den Black Metal möglich ist? Wenn ihr wisst, was ich meine, da seid ihr zumindest schon beim richtigen Review gelandet. Stürzen wir uns also die Wogen der dunklen Künste.

Das Cover und der Name der Scheibe sagen eigentlich schon alles aus. Misanthropie bzw. Hass auf die Menschheit pur. Da könnte man nun annehmen, dass es sich bei ABORIORTH um eine Band handelt, die vor allem durch viele Blast Parts und High-Tempo Songs auffällt. Doch nein, das Gegenteil ist der Fall. „Far Away From Hateful Mankind Plague“ geht in eine ganz andere Richtung. Es handelt sich bei den acht Tracks, von welchen zwei „Intros“ für andere Songs sind, eher um getragene und schleppende Lieder, die fast schon an Depressive Black Metal erinnern. Das wichtigste Stilmittel auf diesem Album sind sicherlich die Gitarren bzw. die Riffs. Es handelt sich dabei um diese spezielle, schwarzmetallische Spielweise, die dieses raue und kalte Gefühl erzeugt. Die Drums sind zwar hörbar, drängen sich aber nicht in den Vordergrund und sind alles andere als dominant. Es ist allerdings eine Kunst, welche ABORIORTH gelungen ist, alle Instrumente so aufeinander abzustimmen, dass sie diese Verlorenheit und die Gefühle eines einsamen Kämpfers im Krieg vermitteln können. Ja, Krieg, denn die Einleitung „Prelude To Extincion“ wartet gleich einmal mit Maschinengewehr-Salven und den Lauten andere Mordinstrumente auf. Dabei wird es ähnlich wie beim letzten Album von TRIST angewandt. Man scheint über dem Kriegsschauplatz zu schweben und die Gefühle der Soldaten aufzufangen. Auch die Vocals von Aboriorth, der, wie schon erwähnt, auch sonst alles selber spielt, können sich durchaus hören lassen. Relativ klar, aber sehr rau und garstig ertönen sie aus den Boxen. Für diese Art der Atmosphäre, die hier geschaffen werden soll, ist seine Stimme ideal. Rau ist „Far Away From Hateful Mankind Plague“ schon alleine wegen der Produktion. Aber mal ehrlich, dürfte so eine Untergrund-Scheibe überhaupt eine super Produktion haben? Durch diese harsche Produktion gewinnt so ein schwarzmetallisches Album doch noch an Klasse. Gibt es überhaupt etwas, das man ABORIORTH vorwerfen kann? Nun, um ganz ehrlich zu sein, gibt es nicht umwerfend viel zu nörgeln. Klar, gibt es noch Sachen, die man etwas besser machen hätte können, aber die werden durch den Charme der Platte wieder wettgemacht.

Zusammengefasst kann man sagen, dass ABORIORTH hier sicherlich an die großen norwegischen Vorbilder herankommen. Kalt, grimmig und einsam kommt „Far Away From Hateful Mankind Plague“ daher. Für ein Debüt-Album ist es wirklich mehr als gelungen, um den Herren aber nicht übermütig zu machen, geb ich nur 5,5 Punkte, weil es viele Alben gibt, die ein ähnliches Gefühl auslösen. Aber ABORIORTH werden in Zukunft sicher ganz vorne mitspielen. Ah ja, kaufen könnt ihr die Scheibe entweder bei dem Label oder bei diversen Untergrund-Läden.

Trackliste:
01. Prelude To Extinction
02. Bullets Of Hate
03. Destructive Thoughts
04. My Spawned Supremacy
05. Sons Of Nihilism, Bastards Of Destruction
06. Mankind Failure
07. Annhilation Of An Emtpy Kingdom
08. Aboriortholocaust
Spielzeit: 00:41:10

Line-Up:
Aboriorth - Alles
Jonathan Jancsary [Squiggofant]
17.04.2009 | 22:32
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