.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Reviews von Aborted
CD Review: Aborted - Retrogore

Aborted
Retrogore


Brutal Death, Death Metal
5.5 von 7 Punkten
"Etwas Hirn mit Eiter zum gekühlten Chianti"
CD Review: Aborted - Termination Redux [Vinyl-/Digital-EP]

Aborted
Termination Redux [Vinyl-/Digital-EP]


Brutal Death, Death Metal
5 von 7 Punkten
"Gelungener Appetithappen"
CD Review: Aborted - The Necrotic Manifesto

Aborted
The Necrotic Manifesto


Brutal Death, Death Metal
6 von 7 Punkten
"Todesblei-Manifest"
CD Review: Aborted - Coronary Reconstruction [EP]

Aborted
Coronary Reconstruction [EP]


Brutal Death, Death Metal
5.5 von 7 Punkten
"Fortschrittlicher Rückschritt"
CD Review: Aborted - Strychnine.213

Aborted
Strychnine.213


Death Metal, Metalcore
4.5 von 7 Punkten
"Abtreiben für Abgetriebene"
Mehr aus den Genres
CD Review: Cattle Decapitation - Monolith Of Inhumanity

Cattle Decapitation
Monolith Of Inhumanity


Brutal Death, Death Metal, Grindcore
6.5 von 7 Punkten
"Menschenverachtend, krank, großartig!"
CD Review: Detrimentum - Embracing The Deformity

Detrimentum
Embracing The Deformity


Black/Death Metal, Brutal Death, Death Metal
5.5 von 7 Punkten
"Die vertonte Hölle auf Erden"
CD Review: Heaven Shall Burn - Whatever It May Take [Re-Issue]

Heaven Shall Burn
Whatever It May Take [Re-Issue]


Death Metal, Metalcore
Keine Wertung
"Meier, Setzen, 1+!"
CD Review: Murder Therapy - Symmetry Of Delirium

Murder Therapy
Symmetry Of Delirium


Brutal Death
6 von 7 Punkten
"Urteil: Kaufen"
CD Review: Arch Enemy - Doomsday Machine

Arch Enemy
Doomsday Machine


Death Metal, Melodic Death Metal, Power Metal
7 von 7 Punkten
"Angela for Bundeskanzler"
CD Review: Skálmöld - Vögguvísur Yggdrasils

Skálmöld
Vögguvísur Yggdrasils


Folk Metal, Viking Metal
5.5 von 7 Punkten
"Mit Power-Metal-Antrieb durch die nordische Götterwelt"
CD Review: Grim Reaper - Walking In The Shadows

Grim Reaper
Walking In The Shadows


Heavy Metal, NwobHM
5 von 7 Punkten
"Bestimmt kein Schattendasein"
CD Review: Suicidal Tendencies - World Gone Mad

Suicidal Tendencies
World Gone Mad


Hardcore, Thrash Metal
5.5 von 7 Punkten
"Suicidal For Life!"
CD Review: Phantom Winter - Sundown Pleasures

Phantom Winter
Sundown Pleasures


Doom Metal, Post Hardcore, Post/Avantgarde Black Metal, Sludge
6 von 7 Punkten
"Düster und unbequem"
CD Review: Airbourne - Breakin' Outta Hell

Airbourne
Breakin' Outta Hell


Hard Rock
5.5 von 7 Punkten
"Zeitlos gute Rockmusik"
Cover von Aborted -- Global Flatline
Band: Aborted Homepage Aborted bei Facebook Metalnews nach 'Aborted' durchsuchenAborted
Album:Global Flatline
Genre:Brutal Death, Death Metal
Label:Century Media
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:27.01.12
CD kaufen:'Aborted - Global Flatline' bei amazon.de kaufen
Share:

"So macht die Apokalypse Spaß!"

Vier Jahre nach dem eher mittelprächtigen „Strychnine.213“ und zwei Jahre nach der viel versprechenden EP „Coronary Reconstruction“, die wieder deutlich mehr zurück den Wurzeln ging, tischen uns die belgischen Gore-Deather ABORTED nun mit „Global Flatline“ ihre neue Schlachtplatte auf.

Und die hat es wirklich in sich, denn auch wenn ein „Goremageddon...“ natürlich nicht so schnell getoppt werden kann, so besinnen sich ABORTED einerseits noch deutlicher auf die Wurzeln zurück – die Limited Edition enthält übrigens mit „Nailed Through Her Cunt“ und „Eructations Of Carnal Artistry“ zwei Neuaufnahmen von „Engineering The Dead“ als Bonus –, blicken dabei aber gleichzeitig klugerweise nach vorne. Und das ist verdammt gut so, denn somit klingt das Material auf „Global Flatline“, das mit einem sehr schicken Artwork versehen wurde, unglaublich frisch und unverbraucht, geht gut ins Ohr, weist die nötige Härte und Brutalität z.B. in Form von Blast Beats auf und überzeugt durch Songs mit Wiedererkennungswert sowie gute und melodische Soli, die mehr als nur einmal an die großen Vorbilder CARCASS erinnern. Hinzu kommt der vielseitige Gesang von Frontmann Svencho, der zudem noch von seinen Sängerkollegen und -kumpels von ROTTEN SOUND, BENIGHTED, THE BLACK DAHLIA MURDER und MISERY INDEX tatkräftig unterstützt wird – viel Spaß an dieser Stelle beim Herausfinden, wer in welchem Song vorkommt. Unterstützt von der sehr gelungenen Produktion, die im Gitarrenbereich noch eine Spur räudiger sein könnte, knallen dabei Stücke wie „Global Flatline“, das deftige „The Origin Of Disease“ [mit sehr druckvollem Mittelteil] oder auch das fast an rotzigen Death 'n' Roll erinnernde, groovende „Of Scabs And Boils“, dass es eine wahre Freude ist, während bei den ruhigen, düsteren „Expurgation Euphoria“ bzw. dem abschließenden Überflieger „Endstille“ zudem Neuland betreten wird und die wohl langsamsten Songs der Bandgeschichte vorliegen. Wichtig ist aber, dass diese erstklassig funktionieren, die nötige Atmosphäre aufbauen und gleichermaßen für die nötige Abwechslung in Sachen Dynamik sorgen, die „Global Flatline“ zu einem solch vielschichtigen Werk machen. Da stört es auch nicht weiter, dass mit „From A Tepid Whiff“, „Grime“ und „Coronary Reconstruction“ gleich drei Songs der EP neu aufgenommen und auf die Scheibe gepackt wurden. Da diese limitiert war und sich die Lieder zudem sehr gut ins Album einfügen, ist dies nachvollziehbar, aber dennoch wären drei komplett neue Songs natürlich schöner gewesen.

Doch sei's drum, denn die hohe Qualität von „Global Flatline“ mindert dies keinesfalls, da ABORTED nach der kleineren Durststrecke anno 2012 wieder Nägel mit Köpfen machen, die durch die EP geweckten Hoffnungen auf ganzer Länge erfüllen und sich trotz bzw. gerade wegen der Beibehaltung der Markenzeichen der Band – neben der stets überzeugenden Live-Performance – keineswegs selbst kopieren, sondern ihren Sound bewusst noch mehr ausloten. Dafür Hut ab und erneut auf Repeat gedrückt, denn „Global Flatline“ ist ein frühes Death-Metal-Highlight des noch jungen Jahres!

Trackliste:
01. Omega Mortis
02. Global Flatline
03. Источник Болезни [The Origin Of Disease]
04. Coronary Reconstruction
05. Fecal Forgery
06. Of Scabs And Boils
07. Vermicular, Obscene, Obese
08. Expurgation Euphoria
09. From A Tepid Whiff
10. The Kallinger Theory
11. Our Father, Who Art Of Feces
12. Grime
13. Endstille
Spielzeit: 00:43:40

Line-Up:
Sven „Svencho“ de Caluwé – Vocals
JB van de Wal – Bass
Eran Segal – Guitars
Ken Bedene – Drums
Michael Wilson – Guitars
Alexander Eitner [soulsatzero]
20.01.2012 | 18:42
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin