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Cover von Aborted -- The Necrotic Manifesto
Band: Aborted Homepage Aborted bei Facebook Metalnews nach 'Aborted' durchsuchenAborted
Album:The Necrotic Manifesto
Genre:Brutal Death, Death Metal
Label:Century Media
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:25.04.14
CD kaufen:'Aborted - The Necrotic Manifesto' bei amazon.de kaufen
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"Todesblei-Manifest"

Emsig wie die belgischen Gore-Deather von ABORTED so sind, liegt in Form von „The Necrotic Manifesto“ knapp zwei Jahre nach dem exzellenten „Global Flatline“ bereits ein neues Studioalbum des Quintetts vor.

Und auf diesem wird – anders kann man das gar nicht sagen – konsequent weiterverfolgt, was seit der erfolgten Rückbesinnung auf die alten Tage, will heißen vor allem auf die seligen „Goremageddon“-Zeiten, von ABORTED so abgeliefert wurde. Längst vergessen und vergeben sind die eher missglückten Deathcore-Anflüge von „Strychnine.213“, sondern hier wird nach Herzenslust gemörtelt und geballert – aber wohlgemerkt immer mit Sinn und Verstand, auch wenn dies manchmal zu einer Gratwanderung wird und ein klein bisschen mehr Groove nicht geschadet hätte. Ist aber halb so wild, denn gerade im Gitarrenbereich und hier insbesondere bei den teils auffallend melodischen Soli ist die Weiterentwicklung deutlich zu merken, was zur Vielschichtigkeit des Gesamtsounds der Band beiträgt. Diese Aspekte wurden auf „The Necrotic Manifesto“ sehr präzise und spürbar herausgearbeitet, sodass alles wie aus einem Guss wirkt und das Konzeptalbum zum „Necronomicon“ wie ein schlüssiges Ganzes wirkt. Hinzu kommen natürlich wieder etliche Samples [die Hellraiser-Filme stehen z.B. hoch im Kurs], eine überaus vielseitige Gesangsleistung von Sven de Caluwé und ein rundum gelungener, erneut in den dänischen Hansen Studios zurechtgezimmerte Sound, der modern, aber nicht klinisch oder überladen klingt. Und dann wären da natürlich noch die beiden Gastbeiträge von Vincent Bennett [THE ACACIA STRAIN; „Your Entitlement Means Nothing“] sowie von Phlegeton [WORMED; „Excremental Veracity“], die nach den letzten Veröffentlichungen mit einigen illustren Vertretern fast schon Pflichtprogramm sind. Aber ganz ehrlich: Auch ohne diese Extras oder das sehr gut zur Ästhetik der Band passende Artwork von Pär Olofsson wäre „The Necrotic Manifesto“ nicht weniger durchschlagend, wie solche Knaller der Marke „The Extirpation Agenda“, „Cenobites“, das mit deutschem Text ausgestattete, fast schon doomig-schleifende Intermezzo „Die Verzweiflung“, das Groove/Circle-Pit-Monster „Coffin Upon Coffin“ [hallo CARCASS...!] oder auch „Of Dead Skin & Decay“ eindrucksvoll unterstreichen.

Lange Rede, kurzer Sinn: ABORTED beweisen mit „The Necrotic Manifesto“, dass ihnen noch längst nicht die Luft ausgeht, sondern der Band-Sound hörbar immer weiter verfeinert wird. Dabei herausgekommen ist ein richtig starkes Album, das zwar nur ganz knapp nicht an seinen etwas vielschichtigeren Vorgänger herankommt, aber alles in allem ein Pflichtkauf ist sowohl für die Fans der Band als auch für jeden, der etwas mit modernem, extremem Death Metal mit Köpfchen anfangen kann. Daumen nach oben!

Trackliste:
01. Six Feet Of Foreplay
02. The Extirpation Agenda
03. Necrotic Manifesto
04. An Enumeration Of Cadavers
05. Your Entitlement Means Nothing
06. The Davidian Deceit
07. Coffin Upon Coffin
08. Chronicles Of Detruncation
09. Sade & Libertine Lunacy
10. Die Verzweiflung
11. Excremental Veracity
12. Purity Of Perversion
13. Of Dead Skin & Decay
14. Cenobites
Spielzeit: 00:42:34

Line-Up:
Sven De Caluwe – Vocals
Mendel Bij De Leij – Guitars
Danny Tunker – Guitars
JB van der Wal – Bass
Ken Bedene – Drums
Alexander Eitner [soulsatzero]
18.04.2014 | 15:53
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