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"Die richtige Band zur falschen Zeit"
Cover von Abrasive -- The Birth...Born In Sodom
Band: Abrasive Homepage Abrasive bei Facebook Metalnews nach 'Abrasive' durchsuchenAbrasive
Album:The Birth...Born In Sodom
Genre:Death Metal, Grindcore
Label:MDD Records
Bewertung:2.5 von 7
Releasedatum:15.04.11
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"Obszön sein statt schön sein!"

ABRASIVE stammen aus Stuttgart und wurden dort im Jahr 1999 gegründet. Ob es damals schon ihre Absicht war, den ganzen "Nintendo-Metal" abzulösen, lässt sich von Kiel Anfang 2011 aus natürlich schlecht beurteilen. Aber das in Bezug auf das aktuelle Werk "The Birth...Born In Sodom" die Oldschool-Nostalgiekeule gezückt wird, ist offensichtlich.

Fans von AUTOPSY, EXHUMED, SEVERE TORTURE und SUFFOCATION wird das musikalische Schaffen der Stuttgarter ans Herz gelegt. Das kann man so oder so sehen. Sicherlich gibt es auch unter den Freunden genannter Oldschool-Todesgerödeltruppen den einen oder anderen beinharten Fan dilettantischen Underground-Grindcores. Denn wiewohl ABRASIVE durchaus das eine oder andere an SEVERE TORTURE erinnernde Death Metal Riff verbraten, ist "The Birth...Born In Sodom" stilistisch eher mit Kapellen vom Schlage FLESHGRINDs vergleichbar. Das wäre ja auch in Ordnung, man will ja nicht unnötig motzen - doch Ausführung, Songwriting und allgemeine Zielsicherheit sowie Gesangsdarbietung und Soundgewand weisen bei ABRASIVE eher in Richtung ANAL CUNT, GUT und sonstige Rumpelrüpel.

Will heißen, 80 % von "The Birth...Born In Sodom" sind unsauber gezockt, wenig einfallsreich gestaltet und klangtechnisch gerade noch vom Tatbestand der Körperverletzung freizusprechen. In wenigen guten Momenten wecken ABRASIVE zwar Erinnerungen an das erste CANNIBAL CORPSE Demo, was indessen weniger positiv ins Gewicht fällt als das wirklich gelungene Coverartwork. Das wäre auf jeden Fall ein Poster wert! Als Album braucht "The Birth...Born In Sodom" jedoch eigentlich kein Mensch. Außer denjenigen, die wirklich jedes Jahr alle Bands auf dem Obscene Extreme Festival abfeiern – böse Zungen würden sie abgedrehte Grindfreaks mit Hang zu lustigen Hüten, Schlammbädern und Drogenproblemen nennen. Ich hingegen warte in Sachen Oldschool lieber auf die neue AUTOPSY...

Trackliste:
01. Birth
02. The Other Side
03. Hungry
04. Porn Addicted
05. Sit On My Face
06. Unleash
07. Still Standing (Pussyfied Part II)
08. Hate Us
09. Tales Of Lust
10. WYSIWYG
11. Stimmulate
12. Rebirth
Spielzeit: 00:36:10

Line-Up:
Ralf Köhler - Gitarre, Gesang
Alex Ringwald - Bass, Gesang
Alex Mäckle - Schlagzeug
Lennart Riepenhusen [Grim_Rieper]
08.04.2011 | 00:24
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