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Cover von Abscess -- Dawn Of Inhumanity
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Album:Dawn Of Inhumanity
Genre:Death Metal, Doom Metal, Punk
Label:Peaceville Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:19.03.10
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"Bitte den Verstand am Eingang abgeben..."

Wieder einmal haben sich die ABSCESS-Jungs um Obersicko Chris Reifert, hinlänglich bekannt durch sein Mitwirken bei DEATH und AUTOPSY, zusammengerauft und veröffentlichen nun ihre neue Schlachtplatte: „Dawn Of Inhumanity“.

Grundlegend hat sich bei den Old-School-Deathern mit deftiger Punk-Schlagseite natürlich nichts geändert, was irgendwie sehr sympathisch ist, da sich ABSCESS noch nie um irgendwelche Trends geschert haben, sondern ganz munter in den Mainstream pissen und sich dabei wahrscheinlich ins Fäustchen lachen. Trotzdem hat „Dawn Of Inhumanity“ deutlich mehr zu bieten als das streckenweise etwas uninspirierte „Horrorhammer“ von 2007. Ein bisschen dürfte dies an dem noch raueren und rotzigeren Sound liegen, der in den Fantasy Studios, Kalifornien, mit Produzent Adam Munoz zusammengezimmert wurde. Hinzu kommt spannenderes und abwechslungsreicheres Songwriting, das sich in solch gelungenen Liedern wie „Goddess Of Filth And Plague“, dem düster-schleppenden „Never Sane Again“ oder auch „Divine Architect Of Disaster“ äußert. Alle Songs sind natürlich nach wie vor bewusst simpel gehalten und werden von den kranken Riffs und Soli von Danny Coralles sowie dem tiefen Geröchel bzw. schrillen Geschrei von Chris Reifert dominiert. Das Highlight der neuen Scheibe ist für mich dennoch das minimalistische und teils halbakustische „Dead Haze“, das wie ein durchgeknalltes und albtraumbeladenes Schlaflied daherkommt und scheinbar nichts Böses will, einen aber unerbittlich in die tiefsten Abgründe zieht. Klasse, denn genau diese schleichenden, unbarmherzigen Doom-Ekelpakete können ABSCESS am besten! Dafür gibt es auf „Dawn Of Inhumanity“ auch ein paar Nummern, die nicht ganz so gut zünden wollen [„What Have We Done To Ourselves“], jedoch überwiegen ganz klar die geglückten Songs – auch wenn ‚Glück’ ganz sicher keine Vokabel ist, die man mit den Texten, den Artworks [diesmal sowohl aus der Feder von Dennis Dread als auch Chris Reifert selbst] und den Songs der US-Deather in Verbindung bringen würde.

„Dawn Of Inhumanity“ ist für mich das bislang beste ABSCESS-Album geworden, auch wenn sich die Truppe wohl nie aus dem Schatten der übermächtigen AUTOPSY lösen können wird. Macht aber nichts, denn auch wenn alles in allem kein Überflieger vorliegt, haben ABSCESS auf „Dawn Of Inhumanity“ einige richtig schicke Songs am Start, die einfach Spaß machen und natürlich gleichzeitig schwerverdaulich und abgefahren sind. Wer Bock auf eine gute Fahrt durch die Old-School-Geisterbahn hat, liegt bei ABSCESS im Jahr 2010 nicht verkehrt!

Trackliste:
01. Goddess Of Filth And Plague
02. Torn From Tomorrow
03. Never Sane Again
04. Dawn Of Inhumanity
05.The Rotting Land
06. Dead Haze
07. What Have We Done To Ourselves?
08. Dark Side Of A Broken Knife
09. Divine Architect Of Disaster
10. Black Winds Of Oblivion
Spielzeit: 00:52:25

Line-Up:
Chris Reifert – Vocals, Drums
Joe Allen – Bass, Vocals
Clint Bower – Guitar, Vocals
Danny Coralles – Guitar, Vocals
Alexander Eitner [soulsatzero]
12.03.2010 | 16:17
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