.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Mehr aus den Genres
CD Review: Sorrowfield - 4 Messages

Sorrowfield
4 Messages


Dark Metal
5 von 7 Punkten
"Dass in Bremen zurzeit nicht nur gut Fußball gespielt, sondern auch vielversprechend musiz... [mehr]"
CD Review: Before The Dawn - Soundscape Of Silence

Before The Dawn
Soundscape Of Silence


Dark Metal, Melodic Death Metal, Progressive
5.5 von 7 Punkten
"Ganz sicher nicht still!"
CD Review: Thanatoschizo - InsomniousNightLift

Thanatoschizo
InsomniousNightLift


Dark Metal
2 von 7 Punkten
"Schwach"
CD Review: Kamelot - Poetry For The Poisoned

Kamelot
Poetry For The Poisoned


Dark Metal, Melodic Metal, Power Metal
5 von 7 Punkten
"Kamelot, Kamelot – nur ne Attrappe"
CD Review: Thy Disease - Anshur-Za

Thy Disease
Anshur-Za


Dark Metal, Electro, Industrial Black Metal
4.5 von 7 Punkten
"Mutanten in der Angstfabrik"
CD Review: Amenra - Mass VI

Amenra
Mass VI


Doomcore, Post Hardcore, Sludge
6.5 von 7 Punkten
"Sternstunde!"
CD Review: Kadavar - Rough Times

Kadavar
Rough Times


Doom Rock, Hard Rock
6 von 7 Punkten
"Bleiben sich treu!"
CD Review: Arch Enemy - Will To Power

Arch Enemy
Will To Power


Melodic Death Metal
5 von 7 Punkten
"Alles wie immer: Alles gut."
CD Review: Revolution Saints - Light In The Dark

Revolution Saints
Light In The Dark


Hard Rock, Melodic Metal
4 von 7 Punkten
"Del Vecchios neue Platte"
CD Review: L.A. Guns - The Missing Peace

L.A. Guns
The Missing Peace


Sleaze Rock
5 von 7 Punkten
"Rückkehr des Ballermanns"
Cover von Abstract Essence -- Aftermath
Band: Abstract Essence Homepage Abstract Essence bei Facebook Metalnews nach 'Abstract Essence' durchsuchenAbstract Essence
Album:Aftermath
Genre:Dark Metal
Label:Lava Productions
Bewertung:4.5 von 7
Releasedatum:07.03.08
Share:

"Lädt angenehm zum Moshen ein"

Im Bandnamen steckt das Wort "Abstrakt", auf dem Cover ist ein Rabe und das Promoschreiben spricht beim Genre von "Atmospheric Metal". Entsteht da nicht eine natürliche Grundangst vor einer pseudo-experimentiven Ambient-Platte? Glücklicherweise reißen die Tschechen von ABSTRACT ESSENCE aber gleich mit dem ersten Song wieder alles raus und lassen an der Moshbarkeit von "Aftermath" keinen Zweifel. Hier treffen düsterrockige Riffs auf Keyboards zwischen ...AND OCEANS und CRADLE OF FILTH, und ein angenehm raukotziger Thrashgesang auf jede Menge Ohrwurmigkeit.

Im Endeffekt hat das Bauen auf den bewährten Komponenten Metalriffs und düstere Atmosphäre also wieder wunderbar funktioniert. Dennoch muss man dem Sechser aber auch irgendwie Eigenständigkeit attestieren, denn gerade in der zweiten Hälfte des Albums verstecken sich nicht zu Unrecht einige experimentivere Sachen. So löst man sich im treffend betitelten "2,85 Minutes Of Noise" erstmals aus dem Midtempo heraus in hektische High-Speed-Gefilde, ohne jedoch an Griffigkeit zu verlieren. Noch weiter aus dem Fenster lehnt man sich dann bei "Last Sunrise": So eine Kombination aus dramatisch knüppelnder Atmosphäre und fröhlichen Keyboardleads haben das letzte Mal SYMPHONY X auf der "Paradise Lost" zelebriert.
Der Grund, warum ABSTRACT ESSENCE dann trotz großer Riffs doch nur im gelungenen Überdurchschnitt bleiben, hängt letztenendes mit den nicht konsequent zuende gedachten Songs zusammen. Es ist zwar offensichtlich, das hinter jeder Nummer eine richtig arschcoole Ohrwurmpassage steckt, aber irgendwie wabert der Rest des Songs nur gestaltlos um diese herum, und kann die Spannung nicht wirklich aufrecht erhalten. vielleicht hätte sich die Band dann doch noch etwas mehr an ...AND OCEANS orientieren, und sich bei Songlängen um drei Minuten einpendeln sollen.

Dennoch macht "Aftermath" aber ne Menge Spaß und kann sich live garantiert problemlos mit anderen aktuellen Genregrößen messen. An einigen Stellen zeigen die Tschechen echt mal, was in ihrem Land für ein enormes Potential liegt. Wenns in den nächsten Alben mehr davon zu hören gibt, sehe ich keinen Probleme mit dem internationalen Erfolg.

Trackliste:
01. Timecross
02. Harmony
03. Lost Life
04. Aftermath
05. Out
06. 2,85 Minutes Of Noise
07. Last Sunrise
08. Lover
09. Redemption
Spielzeit: 00:47:05

Line-Up:
Ondrás Zbránek - Gesang
Libor Kukula - Gitarre
Radim Ondra - Gitarre
Jan Pavlusek - Keyboard
Radek Krocil - Bass
Milan Pekárek - Schlagzeug
Frederik Pankalla [Fell]
17.07.2008 | 19:01
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin