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"Die richtige Band zur falschen Zeit"
Cover von Absu -- Absu
Band: Absu Homepage Absu bei Facebook Metalnews nach 'Absu' durchsuchenAbsu
Album:Absu
Genre:Black Metal, Progressive, Thrash Metal
Label:Candlelight Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:13.03.09
CD kaufen:'Absu - Absu' bei amazon.de kaufen
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"Absuluter Volltreffer"

In unserer schnelllebigen Wegwerfgesellschaft sind acht Jahre eine kleine Ewigkeit. So lange haben sich ABSU für den Nachfolger ihres Wunderwerkes "Tara" [2001] Zeit gelassen. Manche werden die Amis um den kauzigen Megatrommler und Sänger Proscriptor vielleicht schon vergessen haben. Frühere Bewunderer wie MELECHESH [denen Proscriptor seine Fähigkeiten auf "Djinn" und "Sphynx" lieh] sind kommerziell jedenfalls längst an ABSU vorbeigezogen und was damals noch extrem war, klingt heute sowieso nach lauem Hundefurz. Eben Selbigen scheren sich ABSU um das Ganze und liefern mit "Absu" ein Album ab, das "Zeitgeist" nicht einmal ansatzweise buchstabieren kann.

Das vorerst Auffälligste an "Absu" ist die warme Produktion, die auf ersten Hör nicht wirklich zum dargebotenen Material passen will, ihr Bouquet allerdings nach wenigen Durchläufen wie von selbst offenbart. Stilistisch hat sich im Vergleich zu "Tara" recht wenig getan. Ein wenig zahmer sind sie geworden, die Amis. Und so blöd es klingt: Auch reifer. Das geht ein wenig auf Kosten der Black Metal-Parts, nährt allerdings noch leicht schüchterne Versuche im warmen '70-Prog Fuß zu fassen. Im letzten Teil von "...Of The Dead Who Never Rest In Their Tombs Are The Attendance Of Familiar Spirits" bricht der Schalk dann voll aus, während sich warme Synthieteppiche in die Ohren der Hörer ergießen. Wow. Dass ABSU derart in die Offensive gehen, konnte man nicht zwingend erwarten. Etwas engstirnigere Zeitgenossen brauchen sich allerdings keine Sorgen machen: Es bleibt dabei. Die restlichen Reminiszenzen an vergangene Hippie-Zeiten beschränken sich auf manche Songstrukturen und die schon angesprochene Produktion. Das alles kann man natürlich geflissentlich überhören und sich an den thrashigen Schwarzwurzel-Stücken ergötzen, die sich immer noch gerne der Raserei hingeben, aber nie um technische Kabinettstückchen und progressive Strukturen verlegen sind.

Trotz der dezenten Neuerungen sollte "Absu" keinen Fan von "Tara" vergraulen. Die Texaner verfolgen weiterhin ihren Weg – gespickt mit sinnvollen Abzweigungen. Wer es kaum erwarten kann, in den Kosmos von "Absu" einzutauchen, sollte sich das Stück "Sceptre Command" aufmerksamst zu Gemüte führen. Faszinierend, wie viel man in fünf Minuten sagen kann.

Trackliste:
01. The Absu Of Eridu & Erech
02. Night Fire Canonization
03. Amy
04. Nunbarshegunu
05. 13 Globes
06. ...Of The Dead Who Never Rest In Their Tombs Are The Attendance Of Familiar Spirits
07. Magic(k) Square Cipher
08. In The Name Of Auebothiabathabaithobeuee
09. Girra's Temple
10. Those Of The Void Will Re-Enter
11. Sceptre Command
12. Ye Uttuku Spells
13. Twix Yesterday, The Day & The Morrow
Spielzeit: 00:53:32

Line-Up:
Proscriptor – Vocals, Drums
Zawicizuz – Guitars, Synthesizers
Aethyris – Guitars, Synthesizers
Ezezu – Bass, Vocals
Michael Siegl [nnnon]
12.03.2009 | 22:28
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